Servicenavigation

Sprung zur Hauptnavigation

Hauptnavigation

Sprung zum Seiteninhalt

  1. Über den Verbund
    1. Hintergründe, Daten & Materialien
    2. Struktur
    3. Koordination
    4. Kooperationstreffen
  2. Wir in den Ländern
    1. Baden-Württem­berg
    2. Bayern
    3. Berlin
    4. Branden­burg
    5. Bremen
    6. Hamburg
    7. Hessen
    8. Mecklen­burg-Vor­pom­mern
    9. Nieder­sachsen
    10. Nord­rhein-West­falen
    11. Rhein­land-Pfalz
    12. Saar­land
    13. Sachsen
    14. Sachsen-Anhalt
    15. Schleswig-Holstein
    16. Thü­ringen
  3. Praxisdatenbank
    1. Über die Praxisdatenbank
    2. Recher­che
    3. Angebote eintragen
    4. Daten ändern
    5. Häufige Fragen
    6. Neue Angebote in der Datenbank
  4. Good Practice
    1. Was ist der Good Practice-Ansatz?
    2. Good Practice-Kriterien
    3. Good Practice-Beispiele
    4. Hintergründe und Materialien
    5. Good Practice-Werkstätten
    6. Good Practice-Glossar
  5. Kongress Armut & Gesundheit
    1. Kongressprogramm
    2. Satellitenprogramm
    3. Anmeldung
    4. Tagungsunterlagen
    5. Organisation und Kontakt
    6. Partner
  6. Service

Seiteninhalt

Sprung zur Fusszeile

26.10.2010

"frauen leben - Familienplanung und Migration" - Neue Studie der BZgA

Schlagwörter: Frauengesundheit, Gesundheitsbildung, Migration

Wie wirkt sich Migration auf die Familienplanung von Migrantinnen aus? Und wie hoch ist deren Beratungsbedarf zu Themen wie Familienplanung und Verhütung? Dies sind zentrale Fragen einer neuen Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Das Ziel: Migrantinnen und deren Partnern maßgeschneiderte Bildungsangebote zu Themen wie Familienbildung und Verhütung zur Verfügung zu stellen.

Die Studie zeigt: Die Schulbildung spielt eine entscheidende Rolle bei der Familienbildung. Je niedriger der Bildungsstand, desto früher heiraten Frauen und umso mehr Kinder werden geboren. Die Migration und das Aufwachsen in Deutschland gepaart mit einer höheren Bildung „verschieben“ die Familiengründung biografisch nach hinten. Frauen mit geringerer Schulbildung zeigen zudem einen höheren Informationsbedarf zu Themen wie Familienplanung und Verhütung. „Bildung und ausreichende Sprachkenntnisse sind das ‚A und O’, um Menschen mit den vorhandenen Angeboten zur Gesundheitsförderung, Familienplanung und Sexualaufklärung zu erreichen. Für Migrationsgruppen müssen die Angebote zusätzlich migrationssensibel auf die spezifischen Lebenssituationen und Einstellungen eingehen“, so stellt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, in diesem Zusammenhang fest.
Auch hat die Studie gezeigt, dass Schwangerschaftsabbrüche in beiden Migrationsgruppen deutlich stärker verbreitet sind: Bezogen auf jeweils 100 Frauen haben durchschnittlich 27 türkische, 48 osteuropäische und neun deutsche Frauen einen Schwangerschaftsabbruch vorgenommen.

Insgesamt wurden in Berlin, Stuttgart, Nürnberg und Oberhausen 1.674 Frauen mit türkischem und osteuropäischem Migrationshintergrund, sowie 839 deutsche Frauen im Alter von 20 bis 44 Jahren befragt. Die Ergebnisse werden zurzeit auf der Tagung „Frauen leben - Familienplanung und Migration“ in Berlin vorgestellt.

Weitere Informationen finden Sie unter:http://www.forschung.sexualaufklaerung.de/.

Zurück zur Übersicht

Fusszeile

Sprung zum Seitenbeginn

Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.