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14.08.2009

Europäisches Jahr 2010: Gegen Armut und soziale Ausgrenzung

Das von der EU-Kommission ausgerufene Europäische Jahr 2010 will die Öffentlichkeit für die Risiken von Armut und sozialer Ausgrenzung sensibilisieren und die Wahrnehmung für ihre vielfältigen Ursachen und Auswirkungen schärfen. Um diese Ziele zu erreichen, stellen der Bund und die EU-Kommission 1,25 Millionen Euro zur Verfügung. Mittel aus diesem Budget können für Projekte, Aktionen, Veranstaltungen und Wettbewerbe aus den Bereichen Soziales, Public Health, Sport oder Kultur beantragt werden.

Das Europäische Jahr 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung bietet eine Gelegenheit, gute Ansätze sozialer Integration bekannt zu machen und für weiteren Handlungsbedarf zu sensibilisieren. Mit dem EJ 2010 sollen die Themenfelder "Jedes Kind ist wichtig - Entwicklungschancen verbessern!", "Wo ist der Einstieg? - Mit Arbeit Hilfebedürftigkeit überwinden!" und "Integration statt Ausgrenzung - Selbstbestimmte Teilhabe für alle Menschen!" sichtbar werden.

Zielgruppen, die durch die Projekte erreicht werden sollen, sind neben Kindern und Jugendlichen etwa auch Menschen mit Migrationshintergrund, Langzeitarbeitslose, Menschen mit Behinderung, Alleinerziehende sowie deren Selbsthilfe- und Betroffenenorganisationen, Vereine, Verbände und Sozialpartnerinnen und -partner.

Anträge können von heute an bis zum 28. September 2009 beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales eingereicht werden. Hier finden Sie weitere Infos.

Zu den genannten Zielgruppen bietet die Praxisdatenbank auf dieser Webseite mit ihren mehr als 1800 Einträgen zahlreiche Projekte an, etwa das Projekt Aufsuchende Sozialarbeit rund um den Kieler Vinetaplatz, das sich u.a. mit dem Thema Langzeitarbeitslosigkeit befasst.

Das Projekt bahnt den Teilnehmenden durch Hilfs- und Arbeitsangebote sowie durch eine Anlaufstelle einen Weg in einen normalen Alltag und in Arbeitsprozesse und ermöglicht damit eine gesellschaftliche Teilhabe. Nach Ablauf der ersten Projektphase 2005 bis 2007 hat die Landeshauptstadt Kiel den Kinder- und Jugendhilfeverbund Kiel (KJHV) mit der Weiterführung und Weiterentwicklung des Projektes für zunächst drei Jahre beauftragt.

Weitere Informationen zum Thema finden sich auch in dem neu eingerichteten Bereich Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen auf dieser Webseite.

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.