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08.01.2010

Europäisches Jahr 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung

Schlagwörter: soziale Sicherung

Die Europäische Kommission hat 2010 zum Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung ausgerufen (EJ 2010). Damit will die Kommission das öffentliche Bewusstsein für die Risiken von Armut und sozialer Ausgrenzung stärken und die Wahrnehmung für ihre vielfältigen Ursachen und Auswirkungen schärfen. Es soll Vorurteilen und Diskriminierungen gegenüber Menschen begegnet werden, die von Armutsrisiken und Ausgrenzung betroffen sind.

Zugleich wird gezeigt, welche Ansätze zu deren Überwindung es gibt. In Deutschland ist das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) mit der Durchführung des EJ 2010 beauftragt. Drei große Themenfelder will das EJ 2010 sichtbar machen: "Jedes Kind ist wichtig - Entwicklungschancen verbessern!", "Wo ist der Einstieg? - Mit Arbeit Hilfebedürftigkeit überwinden!", "Integration statt Ausgrenzung - Selbstbestimmte Teilhabe für alle Menschen!"

Mit dem EJ 2010 möchte die Europäische Kommission die Öffentlichkeit und Politik auf verschiedenen Ebenen für mehr soziales Engagement gewinnen. Dabei soll die Arbeit der Wohlfahrtsverbände, der unabhängigen Betroffenenverbände und die Initiativen freier Träger anerkannt und nachhaltig gestärkt werden. Zusätzlich will die Kommission Unternehmen ermutigen, Verantwortung zu übernehmen und sich freiwillig gesellschaftlich zu engagieren. Es soll deutlich werden, was jeder Einzelne und die Gesellschaft insgesamt gewinnen, wenn soziale Ausgrenzung und Armutsrisiken verringert werden.

Am 25. Februar 2010 findet die Auftaktveranstaltung zum EJ 2010 in Berlin statt. Informationen über geplante Aktionen und Projekte im EJ 2010 in Deutschland erhalten Sie auf der Homepage www.mit-neuem-mut.de

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
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