02.07.2010
Dokumentation des Kongresses "Armut und Gesundheit" auf CD-ROM erschienen
Rund 2000 Interessierte nahmen im Dezember 2009 am 15. Kongress „Armut und Gesundheit“ teil. Zwei Tage lang diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik, Ärzteschaft, Krankenkassen, Selbsthilfe, Wohlfahrtsverbänden, Praxis und Wissenschaft unter dem Motto „Gesundheit für alle - Ethik im Spannungsfeld“. Nun ist die Dokumentation des Kongresses als CD-ROM erschienen.
Die Dokumentation enthält über 180 Beiträge von Referierenden auf dem Kongress und deckt ein breites Spektrum gesundheitswissenschaftlicher Themen ab. Es reicht von der Gesundheitsförderung bei verschiedenen Zielgruppen bis zu Lebenswelten in Kita, Schule, Stadtteil oder Betrieb. Enthalten ist auch eine Audio-Datei mit der beeindruckenden Eröffnungsrede von Clemens Sedmak vom King`s College London und Leiter des Zentrums für Ethik und Armutsforschung der Universität Salzburg (siehe Aktuelle Meldung vom 23.02.2010).
Herausgeber der Dokumentation und Veranstalter des Kongresses ist Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. Unterstützt wurde der Kongress von zahlreichen Partnern wie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), von Krankenkassen wie dem AOK-Bundesverband, dem BKK Bundesverband und der Knappschaft, der Hans-Böckler-Stiftung, medico international und den Wohlfahrtsverbänden. Die Dokumentation kann zum Preis von fünf Euro (zuzüglich Versandkosten) bestellt werden über den Buchhandel: 15. Kongress Armut und Gesundheit (2010), ISBN 978-3-939012-10-8, oder direkt bei Gesundheit Berlin-Brandenburg, Friedrichstraße 231, 10969 Berlin, Tel: 030 44 31 90 60, Fax: 44 31 90 63, Mail: sekretariat@gesundheitberlin.de.
Der diesjährige Kongress "Armut und Gesundheit" findet am Freitag und Samstag, 3./4. Dezember 2010, im Rathaus Schöneberg Berlin statt und steht unter dem Motto „Verwirklichungschancen für Gesundheit“. Der Kongress befasst sich mit der Frage, welches Potenzial eine Orientierung an dem Konzept der Verwirklichungschancen im Kontext von Armut und Gesundheit birgt. Wie können Menschen befähigt werden, das Leben zu führen, für das sie sich mit guten Gründen entschieden haben? Und welche Verhältnisse müssen dafür geschaffen werden? Als prominenter Vertreter der gesundheitlichen Ungleichheitsforschung eröffnet Professor Uwe Bittlingmayer den Kongress. Prof. Bittlingmayer ist einer der führenden Public Health-Forscher und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Mechanismen gesundheitlicher Ungleichheit. Sein besonderes Interesse gilt derzeit dem Konzept der Verwirklichungschancen.
Das Konzept zum Kongress sowie weitere Links und Informationen zum Thema finden Sie hier.



