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15.06.2010

Deutscher Präventionspreis 2010 verliehen

Schlagwörter: Prävention, Schule

400 Schulen haben sich in diesem Jahr um den Deutschen Präventionspreis beworben. Heute sind sechs von ihnen in Berlin mit dem Preis ausgezeichnet worden. Zu den Preisträgern gehören die Nordstadtschule Pforzheim (Baden-Württemberg), die niedersächsische Theodor-Heuss-Schule in Rotenburg (Wümme), die Regionale Schule Marnitz (Mecklenburg-Vorpommern), die Georg Christoph Lichtenberg Gesamtschule in Göttingen (Niedersachsen), die Herman-Nohl-Schule in Berlin und die Fritz-Winter-Gesamtschule im nordrhein-westfälischen Ahlen.

Der Deutsche Präventionspreis stand in diesem Jahr unter dem Motto "Gesund aufwachsen - Ganzheitliche Gesundheitsförderung von Heranwachsenden in der Sekundarstufe I". Ausgezeichnet wurden Schulen der Sekundarstufe I, die Heranwachsende in ihrer körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklung systematisch und besonders fördern. Jede prämierte Schule erhält ein Preisgeld von 15.000 Euro.

Seit 2004 wird der Deutsche Präventionspreis jährlich für vorbildliche Ansätze der Gesundheitsförderung und Prävention vergeben, um erfolgreiche Arbeit zu würdigen und bekannt zu machen. Diese dient als Vorbild und Motivation für andere, die sich für gesunde Lebenswelten engagieren - ob in Kommunen, Kindertagesstätten oder Schulen. Träger des Wettbewerbs sind das Bundesministerium für Gesundheit, die Manfred Lautenschläger Stiftung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Nach Abschluss des Wettbewerbs werden aus allen eingereichten Beiträgen nachahmenswerte Beispiele zur Gesundheitsförderung ausgewählt. Diese guten Beispiele finden Interessierte zum Nachlesen in einer Broschüre und auf der Website www.deutscher-praeventionspreis.de.

Wie Gesundheitsförderung in der Schule aussehen kann, ist auch ein Thema für den Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“. In dieser Liste finden Sie Projekte, die sich mit der Gesundheitsförderung in Schulen befassen.

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.