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13.05.2009

Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege e.V. tritt dem Kooperationsverbund "Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten" bei

"Durch die Mitgliedschaft im Kooperationsverbund möchten wir unsere Vernetzung mit anderen Organisationen ausbauen, um Menschen in schwierigen Lebenslagen besser verstehen und erreichen zu können", sagte Dr. Christiane Goepel, Geschäftsführerin der DAJ, aus Anlass der Mitgliedschaft. "Gesunde Zähne dürfen kein Privileg sein, das von der sozialen Lage abhängt."

Zuletzt hatte der Kinder- und Jugendgesundheitssurvey KiGGS des Robert Koch-Instituts (RKI) gezeigt, dass Kinder aus sozial schwachen Familien und aus Familien mit Migrationshintergrund ein erhöhtes Kariesrisiko aufweisen. Gleichzeitig fehlt es noch an ausreichenden niedrigschwelligen Präventionsangeboten, die diese Gruppe wirkungsvoll erreichen.

Zentrale Aufgabe der DAJ ist die Förderung der Zahn- und Mundgesundheit bei Kindern und Jugendlichen. Dazu koordiniert und unterstützt die DAJ bundesweit die Gruppenprophylaxe in Kindergärten und Schulen. Weiterhin entwickelt die DAJ Richtlinien und Empfehlungen, sie informiert, berät und vernetzt Akteure im Feld der Zahn- und Mundgesundheit.

Die DAJ hat zurzeit 41 Mitglieder, darunter die Bundesorganisationen der niedergelassenen Zahnärzte und der Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, der Spitzenverband Bund der gesetzlichen Krankenkassen, die kommunalen Spitzenverbände und die Landesarbeitsgemeinschaften für Jugendzahnpflege.

Weitere Informationen finden sich auf der Hompage www.daj.de.

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.