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06.08.2010

Armutsgefährdung in deutschen Großstädten überdurchschnittlich

Im Jahr 2008 war rund jeder vierte in Leipzig lebende Mensch armutsgefährdet (27 Prozent). Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) traf dies auch auf mehr als jede fünfte Einwohnerin oder jeden fünften Einwohner von Hannover (22 Prozent), Bremen (22 Prozent), Dresden (22 Prozent) und Dortmund (21 Prozent) zu. Dagegen war nur jede zehnte Münchnerin oder jeder zehnte Münchner von Armut bedroht (10 Prozent). Diese Ergebnisse beruhen auf einer Auswertung des Mikrozensus für die 15 Großstädte Deutschlands mit einer Bevölkerung von mehr als 500 000 Personen.

Damit war die Armutsgefährdung der Bevölkerung in den meisten Großstädten höher als im Bundesdurchschnitt (14 Prozent). Neben München (10 Prozent) hatten lediglich Hamburg (13 Prozent), Frankfurt am Main (14 Prozent), Düsseldorf (14 Prozent) und Stuttgart (14 Prozent) kein überdurchschnittliches Armutsrisiko. Gemäß der Definition der Europäischen Union gelten Menschen als armutsgefährdet, die mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens (Median) der Bevölkerung, hier dem mittleren Einkommen in Deutschland, auskommen müssen.

Neben den Ergebnissen für Großstädte veröffentlichen die statistischen Ämter des Bundes und der Länder im Rahmen des Projekts „Sozialberichterstattung der amtlichen Statistik“ erstmals Armutsgefährdungsquoten in tiefer regionaler Gliederung. Die Ergebnisse werden für 39 Regierungsbezirke sowie für 95 Raumordnungsregionen bereitgestellt.

Die im Rahmen dieser Pressemitteilung präsentierten Armutsgefährdungsquoten für Bund und Länder wurden auf der Grundlage der Ergebnisse des Mikrozensus 2008 berechnet. Der Mikrozensus ist die größte jährliche Haushaltsbefragung in Europa; er bietet aufgrund seiner Stichprobengröße die Möglichkeit, für alle Bundesländer verlässliche Indikatoren zu berechnen.

Wie Menschen in großstädtischen Quartieren gesund bleiben können, wie eine lokale Gesundheitsförderung aussehen kann, welche Anforderungen es an sie gibt, damit befasst sich der Kooperationsverbund Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten schwerpunktmäßig. Hier erhalten Sie weitere Materialien und Informationen zum Thema.

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