05.07.2011
Arbeitstreffen der Regionalen Knoten bei der HAGE in Frankfurt/Main
Regionale Knoten diskutieren Aktivitäten und Entwicklungen aus dem Bereich der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung
Rolf Reul, Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung e.V. (HAGE)
Schlagwörter: Handlungsempfehlungen, Workshop
Die Regionalen Knoten der Bundesländer trafen sich am 8. Juni 2011 bei der HAGE - Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung e. V.
Zu Beginn des Treffens wurde intensiv über die aktuellen bundesweiten Aktivitäten zu den vier Arbeitsschwerpunkten des Kooperationsverbundes „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ diskutiert. Die derzeitigen Schwerpunkte in der Gesundheitsförderung liegen bei den Zielgruppen Kinder und Jugendliche, Senioren und Arbeitslose sowie im Setting Quartier. Auch Aktuelle Entwicklungen und Produkte aus den Regionalen Knoten waren Inhalt des Treffens. So stellte der Regionale Knoten Hamburg seine Broschüre „Sterbende Menschen begleiten. Krankheit, Tod und Trauer in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe“ vor. Der Regionale Knoten Hessen berichtete darüber, dass sich der landesweite Arbeitskreis des Regionalen Knoten „Forum Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten in Hessen“ am 18. Mai 2011 mit den Perspektiven der Gesundheitsförderung in der Sozialen Stadt auseinandergesetzt hat. Aus diesem Forum heraus hat sich am 9. Juni eine Arbeitsgruppe „Gesundheitsförderung bei Erwerbslosen in Hessen“ konstituiert.
Im Mittelpunkt des Treffens standen die neue Internetplattform des Kooperationsverbundes und die Handlungsempfehlungen „Gesundheitschancen von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen verbessern!“. Die Beteiligten einigten sich darauf, die Empfehlungen mit Kommunen in unterschiedlichen Regionen in Deutschland beispielhaft umzusetzen. Die Handlungsempfehlungen werden in Kürze sowohl als Faltblatt als auch in einem Fachheft der BZgA-Reihe „Gesundheitsförderung konkret“ erscheinen.
Zum Abschluss des Arbeitstreffens standen Fragen zur Qualitätsentwicklung auf der Agenda. So wurden noch einmal die Werkstätten „Kita“ und „Quartier“ vorgestellt. Diese Weiterbildungskonzepte richten sich an Kita-Mitarbeiterinnen -und Mitarbeiter bzw. Akteure aus dem Quartier. Sie sollen dazu beitragen, die Qualitätskriterien des Kooperationsverbundes praxisnah zu vermitteln. Gleichzeitig sollen die Akteure angeregt werden, im jeweiligen Setting ein gesundheitsförderndes Profil zu entwickeln.
Insgesamt war es eine inhaltsreiche Veranstaltung, auf der neue Entwicklungen und Ansätze in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung intensiv diskutiert wurden und ein Ausblick auf zukünftige Projekte genommen wurde.
Nähere Informationen zu den Regionalen Knoten finden Sie unter:
www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/regionale-knoten



