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01.10.2010

16. Kongress Armut und Gesundheit - Kongressprogramm erschienen

Schlagwörter: Kongresse

Zum mittlerweile 16. Mal findet der Kongress Armut und Gesundheit in Berlin statt. Unter dem Motto "Verwirklichungschancen für Gesundheit" treffen sich am 3. und 4. Dezember etwa 2000 Akteure aus Wissenschaft, Politik und Praxis mit dem gemeinsamen Ziel, die Gesundheitschancen für sozial Benachteiligte nachhaltig zu verbessern.

In rund 80 Workshops diskutieren die Teilnehmenden, Möglichkeiten, diesem Ziel einen Schritt näher zu kommen. Der Kongress bietet ein breites Themenspektrum: Im besonderen Blickfeld stehen Ansätze zur Gesundheitsförderung in den Settings Schule, Kita, Betrieb und Quartier. Die gesundheitliche Lage von Kleinkindern findet ebenso Berücksichtigung wie die Gesundheit älterer Menschen. Im Hinblick auf die Gesundheit von Migrantinnen und Migranten stehen in diesem Jahr im Besonderen Schwangere und junge Mütter im Mittelpunkt.

Im Eröffnungsbeitrag des diesjährigen Kongresses stellt Professor Uwe Bittlingmayer Verwirklichungschancen als ein Konzept zur Überwindung ungleicher Gesundheitschancen und Ausgrenzung vor. Wie Verwirklichungs- und Gesundheitschancen für alle geschaffen werden können, beleuchtet auch die Abschlussveranstaltung mit Beiträgen von u.a. Annelie Buntenbach, DGB Bundesvorstand und Rolf Rosenbrock, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).

Der Kongress bietet Raum für aktuelle gesundheitspolitische Diskussionen zu Gesundheitszielen sowie Fragen ungleicher Verteilung von Gesundheitschancen. Neuste Erkenntnisse aus der Präventionsforschung, partiziaptive Ansätze der Gesundheitsförderung und innovative Praxisprojekte runden das Programm ab.

Die Partner des Kooperationsverbundes und die Regionalen Knoten bringen sich mit zahlreichen Beiträgen in die Debatte ein.

Das Kongressprogramm steht Ihnen ab sofort als PDF (648 KB) zum Herunterladen zur Verfügung.

Weitere Informationen zum 16. Kongress sowie das Online-Anmeldeformular finden Sie unter www.armut-und-gesundheit.de.

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
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