05.12.2009
15. Kongress Armut und Gesundheit: Gesundheit für alle - Ethik im Spannungsfeld
Armut macht krank: sozial bedingte gesundheitliche Ungleichheit festigt sich in frühen Lebensphasen und setzt sich über die Lebensspanne fort. Wie die Gesundheitschancen sozial Benachteiligter verbessert werden können, darüber beraten seit gestern und noch heute, Samstag, 5. Dezember 2009, über 1.800 Teilnehmende aus Politik, Praxis und Wissenschaft auf dem 15. Kongress Armut und Gesundheit. Der Kongress steht in diesem Jahr unter dem Motto „Gesundheit für alle - Ethik im Spannungsfeld“ und ist das größte Public Health Forum Deutschlands.
Als Leitthemen stehen Gerechtigkeit, Solidarität und Selbstbestimmung auf der Agenda. Mehr als 80 Workshops zeigen, wie Gesundheitsförderung für sozial Benachteiligte etwa in Kitas, Schulen, Betrieben oder im Stadtteil erfolgreich gestaltet werden kann. Auch die Zusammenhänge Migration sowie Globalisierung und Gesundheit werden schwerpunktmäßig behandelt.
Den Kongress zeichnet eine einzigartige Mischung an Teilnehmenden aus: Betroffene debattieren mit Politiker/innen, Vertreter/innen von Krankenkassen mit der Selbsthilfe und Mitglieder von Wohlfahrtsverbänden mit der Ärzteschaft. Er wird von Gesundheit Berlin-Brandenburg organisiert. Unterstützt wird der Kongress von zahlreichen Partnern wie der BZgA, von Krankenkassen wie dem AOK-Bundesverband, dem BKK Bundesverband und der Knappschaft, der Hans-Böckler-Stiftung, medico international und den Wohlfahrtsverbänden.
Hier finden Sie weitere Informationen zum 15. Kongress Armut und Gesundheit.



