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Aufgaben, Angebote und Schwerpunkte

Die Regionalen Knoten haben folgende Aufgaben:

  • Aufbau und Mitarbeit bei Arbeitskreisen
  • Identifikation und Veröffentlichung von Good-Practice-Beispielen
  • Aktualisierung, Erweiterung und Optimierung der bundesweiten Datenbank für gesundheitsförderliche Projekte bei sozial Benachteiligten
  • Durchführung von Fachkonferenzen sowie die
  • Verbreitung wichtiger Informationen und Materialien über die Internet-Plattform

Die Vernetzung und Unterstützung der lokalen Akteure nimmt in der Arbeit des Regionalen Knotens eine zentrale Rolle ein. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf, wenn Sie...

...inhaltlich-fachliche Fragen zur Gesundheitsförderung sozial Benachteiligter haben

...Informationen zu bestehenden Projekten und Angeboten in Ihrer Region benötigen

...Ihre Projekte in die Datenbank einstellen möchten und dabei gerne Unterstützung hätten.

Schwerpunkte der Regionalen Knotenarbeit in Schleswig-Holstein:

Der Regionale Knoten in Schleswig-Holstein hat auf der Basis des Landesarmutsberichtes und der Ergebnisse der Untersuchung des Robert-Koch-Instituts zur gesundheitlichen Situation von allein Erziehenden einen besonderen Handlungsbedarf für diese Zielgruppe und ihre Kinder identifiziert. Die Daten des 2. Armuts- und Reichtumsberichtes 2004 der Bundesregierung bestätigen diese Einschätzung: Unter allen Haushalten mit Kindern haben Einelternfamilien mit 35,4 Prozent ein dreimal so hohes Risiko in Armut zu geraten wie Paare mit Kindern.

Schwerpunktprojekte und Erhebungsergebnisse in Schleswig-Holstein

In Abstimmung mit dem landesweiten Arbeitskreis „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ wurden bisher zwei Erhebungen durchgeführt:

  • Bestandsaufnahme der gesundheitsbezogenen Unterstützungsangebote für allein Erziehende in Schleswig-Holstein

Erfasst wurden rund 750 Institutionen inkl. Außensprechstunden mit Angeboten aus den Bereichen „Existenzsicherung“, „Hilfe in Not- und Trennungssituationen“,  „Schwangerschaft und Geburt“, „Erziehung und flexible Kinderbetreuung“, „Gesundheit und Wohlbefinden", „Soziale Netzwerke“ und „spezifische Angebote für Migrantinnen“.
Die Ergebnisse sind in einer Online-Datenbank auf der Internetseite der Landesvereinigung veröffentlicht worden: www.lv-gesundheit-sh.de

Die Datenbank bietet allein Erziehenden und Personen, die in der Beratungsarbeit tätig sind, einen schnellen Überblick über existierende Angebote in Schleswig-Holstein und ermöglicht es, schnell und unkompliziert die passende Form der Unterstützung in einer bestimmten Region ausfindig zu machen.

  • Gesundheitsförderung bei allein erziehenden Frauen: Belastungen - Gesundheit - Unterstützungsbedarf“  Befragung zur Bedarfsermittlung

In Kooperation mit der Universität Flensburg wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Toni Faltermaier eine Befragung von 117 allein erziehenden Frauen, die in besonders ungünstigen sozialen Verhältnissen leben, zum Bedarf an gesundheitsfördernden Angeboten in Flensburg und Dithmarschen durchgeführt. Die Ergebnisse der Bedarfsermittlung finden Sie hier in PDF-Format (86 KB).

  • "Zeit für mich! - Erziehend - allein erziehend - allein verantwortlich" Gesundheitsförderndes Modellprojekt über den Zugangsweg Kindertagesstätte

Die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung und die Universität Flensburg führen auf der Basis des ermittelten Bedarfs gemeinsam ein Modellprojekt für allein Erziehende und ihre Kinder im Setting KiTa durch. Das Projekt wird vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren und der AOK Schleswig-Holstein gefördert. In einem geschützten Rahmen werden unter fachlicher Leitung aktuelle Fragen zu psychosozialen Belastungssituationen aufgegriffen, gemeinsam Bewältigungsstrategien erarbeitet und in Bezug auf den Erhalt der eigenen Gesundheit reflektiert. Parallel findet eine Kinderbetreuung statt. Die Kurse umfassen jeweils zehn Termine à 2,5 Stunden und enden zum Abschluss jedes Treffens mit einer gemeinsamen Mahlzeit. In einem Flyer (PDF-Datei, 155 KB) können Sie einen beispielhaften Ablauf eines Kurses entnehmen. Weitere Informationen gibt es auch in einer Pressemitteilung vom 31.10.2006 (PDF-Datei, 92 KB).  
In einem ersten Durchlauf wurden zwei Kursangebote im AWO-Kinderhaus Mühlenteich in Kiel-Gaarden und in der Kindertagesstätte Morgenstern in Heide durchgeführt. Nach einer konzeptionellen Überarbeitung in der ersten Jahreshälfte wurden ab November 2006 vier weitere Angebote durchgeführt: drei Kurse in Flensburger KiTas und ein Kurs in einer KiTa der Caritas in Itzehoe. weniger

Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Träger

      

Neuestes Good Practice-Beispiel

Aufsuchende Sozialarbeit rund um den Kieler Vinetaplatz
Die Trink- und Drogenszene, die sich vornehmlich rund um den Vinetaplatz in Kiel-Gaarden trifft,…

… weitere Good Practice-Beispiele aus Schleswig-Holstein

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
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