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Veranstaltungen und Dokumentationen

Der Regionale Knoten Sachsen-Anhalt arbeitet seit 2008 schwerpunktmäßig im Quartier/Stadtteil und unterstützt die Akteure vor Ort, gesundheitsförderliche Ansätze in ihr Quartier /ihren Stadtteil zu implementieren. Neben der Beratungstätigkeit und der Vernetzung von Akteuren aus dem Quartier /Stadtteil mit dem Gesundheitssektor, steht das Lernen voneinander im Vordergrund der Arbeit des Knotens.

Dazu treffen sich seit 2009 zweimal jährlich die Akteure in einem der Quartiere/ Stadtteile aus Sachsen-Anhalt und stellen sich ihre Projekte bzw. Maßnahmen vor Ort vor. Gute Praxis kann so leichter übernommen werden.

2011

Am 12. Januar 2011 fand in Kooperation mit der Vernetzungsstelle für KiTa und Schulverpflegung Sachsen-Anhalt eine Veranstaltung „Gute Noten mit knurrendem Magen? im Ministerium für Gesundheit und Soziales in Magdeburg statt. Hintergrund für dieses Angebot: Eine gute Ernährung ist die Basis für gesundes Wachstum und Entwicklung, aber auch für die geistige Leistungsfähigkeit unserer Kinder und Jugendlichen. Und doch gibt es in unserem Bundesland auch viele Kinder, die bereits mit knurrendem Magen in KiTa und Schule gehen und nicht am Mittagessen teilnehmen. Obwohl es bislang keine flächendeckende Lösung für unser Land gibt, existieren jedoch zahlreiche lokale Initiativen und kommunale Unterstützungsangebote, um Kinder aus sozial benachteiligten Familien an der KiTa- und Schulversorgung teilhaben zu lassen. Diese kommunalen Ansätze sowie die erfolgreichen Einzelbeispiele aus Kinderbertreuungseinrichtungen wurden auf dieser Veranstaltung vorgestellt.

... hier finden Sie das Programm sowie die Dokumentation der Veranstaltung.

2010

  • Strukturbildende Maßnahmen

Um voneinander zu lernen, finden seit 2009 jährlich zwei Netzwerktreffen mit den Gesunde Stadt- und soziale Stadtakteuren in den einzelnen Quartieren/Stadtteilen statt. Die jeweiligen Quartiermanagerinnen/-manager/ Stadtteilmanagerinnen/-manager präsentierten in einer geführten Begehung die baulichen Maßnahmen im Rahmen des sozialen Stadtprogramms sowie die realisierten Gesundheitsförderungsprojekte im Rahmen der Stadtteilarbeit. Das erste Treffen 2010 wurde am
01. April 2010 durch das Quartiers-/Stadtteilmanagement in Halle-Neustadt, das zweite Treffen am
28. Oktober 2010 durch das Quartiers-/Stadtteilmanagement in Wittenberg (Trajunscher Bach/Lerchenberg) abgehalten.

Hier finden Sie die Bilddokumentationen zu den Netzwerktreffen:
Halle-Neustadt (PDF-Datei, 500 kB) und Wittenberg (PDF-Datei, 500 kB).  

Im Landkreis Wittenberg werden in einem Pilotvorhaben von 2010 bis 2013 mögliche Wege zur frühen Berufsbahnung von Förderschülern in Kooperation mit dem Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg-Kur-GmbH erprobt. An der Projektkonzeption war der Regionale Knoten maßgeblich beteiligt. Weiterhin wird das Projekt „Gesundheitsförderung für Senioren“, welches von der AOK Sachsen-Anhalt finanziert und seit 2009 mit der LVG zusammen umgesetzt wird, in 2010 in Wittenberg und Bernburg durchgeführt.

  • Veranstaltungen in den Quartieren/ Stadtteilen

Zu einer Fortbildungsreihe mit dem Schwerpunktthema „Gesunde und vollwertige Ernährung“ lud der Regionale Knoten in Kooperation mit dem Quartiersmanagement Wittenberg - Trajuhnscher Bach/ Lerchenberg verschiedene Zielgruppen aus dem Quartier ein. Ausgerichtet auf die jeweilige Zielgruppe fanden theoretische und praktische Fortbildungseinheiten statt, bei denen Kompetenzen für eine gesunde und vollwertige Ernährung auch mit finanziell geringen Ressourcen erworben wurden.

Hintergrund für diese Angebote: Armut macht krank, dass beweisen zahlreiche Studien. So zeigen z.B. die Einschulungsuntersuchungen in Sachsen-Anhalt 2009 bei Kindern aus sozial benachteiligten Familien mehr Beeinträchtigungen. Insbesondere bei den Diagnosen Sprachstörungen, intellektuelle Entwicklungsverzögerungen, Wahrnehmungs- und psychomotorische Störungen, emotionale sowie soziale Störungen und erhebliches Übergewicht zeigen sich die größten Unterschiede. Grade in Hinblick auf Übergewicht, haben viele Menschen die Vorstellung, dass gesunde Ernährung teuer ist und sie sich ein gesundes Ernährungsverhalten aufgrund ihrer finanziellen Situation nicht leisten können. Hier sollte angesetzt werden.

Um in Zukunft auch als Anlaufstelle für Gesundheitsfragen wahrgenommen zu werden, entschloss sich das Stadtteilmanagement Magdeburg - Neustädter Feld 2010 für zwei spezifische Fortbildungen im Stadtteil die Unterstützung des Regionalen Knotens anzunehmen. Mit der Fortbildung zum Thema „Gesunde Ernährung auch ohne viel Geld“ eröffnete das Stadtteilmanagement seine Fortbildungsreihe am 07.Oktober  2010. Mittels Handzettel und Poster wurde speziell die sozial schlechter gestellte Bevölkerungsschicht aus dem Neustädter Feld angesprochen. 32 Teilnehmende nutzten das Angebot, ihre Haltung „Mit wenig Geld auf Dauer nicht gesund essen zu können“ zu überdenken. Den Handzettel finden Sie hier (PDF-Datei, 200 kB). Die zweite Fortbildung am 18. November 2010 griff mit dem Motto „Stürze vermeiden durch Bewegung“ das Thema Sturzprävention auf und richtete sich Seniorinnen und Senioren. Neustädter Feld liegt der Altersdurchschnitt bei 47 Jahren, der Stadtteil ist geprägt durch eine hohe Anzahl älterer Menschen. Wenn ältere Menschen Angst vor Stürzen haben, versuchen sie häufig ihre körperlichen Aktivitäten auf ein Minimum zu beschränken. Dabei schadet diese Taktik mehr als das sie nutzt! Denn wer sich zu wenig bewegt, stürzt öfter und schwerer und ein Sturz, der einen Oberschenkelhalsbruch nach sich zieht, kann für einen älteren Menschen das Ende des selbständigen Lebens bedeuten. Sturzprophylaxe hat daher für die Prävention in der zweiten Lebenshälfte einen hohen Stellenwert. Den Handzettel finden Sie hier (PDF-Datei, 85 kB).

Auch im Stadtteil Stendal-Stadtsee ging es 2010 um das Thema Ernährung. Das Stadtteilmanagement hatte sich für Zielgruppe Männer entschieden. In einem Kochkurs wurde den 15 teilnehmenden  Männern am 09. September 2010 unter dem Titel „Gesunde Vollwertkost“ Wissenswertes zur richtigen Ernährungsweise speziell für Männer vermittelt. Hintergrund für dieses Angebot: Das Stadtteilmanagement beobachtete, dass in ihrem Stadtteil besonders ältere Männer von Übergewicht betroffen sind. Den Handzettel finden Sie hier (PDF-Datei, 170 kB).

Eine neue Form der Stadtteilerkundung bot am 05. September 2010 ein Kindermarathon. 250 Kindern und Jugendlichen aus Halle-Neustadt folgten der Einladung der Organisatoren, dem Stadtteilmanagement, RUN e.V. sowie dem Regionalen Knoten. Ziel war es, die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen nicht nur zum Laufen z.B. auf Spielplätzen und Grünflächen zu animieren, sondern mittels verschiedener Bewegungstationen ihren Stadtteil erkunden zu lassen. Die Eltern überzeugten sich parallel auf einem vom Stadtteilmanagement geführten Rundgang von der Entwicklung im Stadtteil und erfuhren dabei viel Wissenswertes über Freizeit- und Beratungsmöglichkeiten für die ganze Familie. Den Handzettel finden Sie hier.

2009

  • Strukturbildende Maßnahmen

Um voneinander zu lernen, beschloss das Netzwerk „Gesunde und soziale Stadtakteure“ ihre Treffen in den einzelnen Quartieren/Stadtteilen in Zukunft stattfinden zu lassen. Das erste externe Netzwerktreffen wurde in Stendal-Stadtsee am 08. Oktober 2009 umgesetzt. Die Stadtteilmanagerin präsentierte in einer geführten Begehung die baulichen Maßnahmen, die im Rahmen des sozialen Stadtprogramms sowie die realisierten Gesundheitsförderungsprojekte im Rahmen der Stadtteilarbeit. Hier finden Sie die Bilddokumentationen des Netzwerktreffens Stendal-Stadtsee (PDF-Datei, 570 kB).

Das Quartiersmanagement Stendal Stadtsee griff die vom Regionalen Knoten präsentierte Idee, mittels Trinkbrunnen das Wassertrinken voranzubringen und damit einen Beitrag zur gesünderen Ernährung zu leisten, auf und gewann 2009 die Stadt und regionale Finanziers, dieses Vorhaben auch in Stendal-Stadtsee umzusetzen. 2009 wurden 4 Trinkbrunnen in Bildungseinrichtungen installiert.
Mehr zu der Handlungsanleitung (PDF-Datei, 250 kB) und Dokumentation des Pilotprojektes
(PDF-Datei, 900 kB).

Des Weiteren initiierte der Regionale Knoten in Stendal-Stadtsee die Umsetzung des Projektes „Gesundheitsförderung für Senioren“, welches von der AOK Sachsen-Anhalt finanziert wird und auch im Stadtteil Halle-Silberhöhe stattfindet.

Über das Programm Stärken vor Ort konnte der Regionale Knoten das Projekt „Gesunde Schule“ im Raum Wolfen-Bitterfeld in die Wege leiten und förderte so die Regionalkompetenz zur Qualitätsentwicklung. 5 Schulen waren an dem Projekt beteiligt und sind heute „Gesunde Schulen“.

  • Veranstaltungen in den Quartieren/ Stadtteilen

Um die ortsansässigen Sportvereine dabei zu unterstützen, familienfreundlichere Angebote unterbreiten zu können und dadurch mehr Menschen in Bewegung zu bringen, organisierte der Regionale Knoten in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement Dessau-Innenstadt eine Fachveranstaltung „Netzwerkarbeit und Familienfreundlichkeit“ am 19. November 2009. Die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter aus 15 Sportvereinen diskutierten zu diesem Schwerpunkt und traten mit zwei Sportvereinen, die bereits als familienfreundlicher Sportverein zertifiziert sind, in den Erfahrungsaustausch.

... das Einladungsschreiben finden Sie hier

Die Grundschule Salbke wandte sich an das Quartiersmanagement Magdeburg - Südost mit der Bitte um Unterstützung bei der Sensibilisierung der Kinder und Eltern für die Themen Ernährung und Zahngesundheit. In einem gemeinsamen Treffen erarbeiteten die Schulakteure, das QM und der Regionale Knoten mögliche Maßnahmen. Die Akteure einigten sich, jeweils zwei Projekttage und einen Elternabend zu diesen Themen durchzuführen. Aufgrund der Schulzusammenlegung mit der Grundschule Westerhüsen, wurden beide Schulen in das Angebot eingebunden. Am 27. Oktober 2009 fand der Projekttag zum Thema Ernährung und am 28. Oktober 2009 der Projekttag zum Thema Zahngesundheit statt. Ein ortsansässiger Zahnarzt referierte auf dem Elternabend am 28. Oktober 2009 vor 32 interessierten Eltern über den Zusammenhang von gesunder Ernährung und Zahngesundheit. Die Arbeitsmaterialien für die beiden Projekttage wurden vom Arbeitskreis Ernährung und von der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt bereit gestellt und werden seitdem regelmäßig in den Unterricht eingebaut.

Als dreijährige Intervention mit Kampagnencharakter wurde am 14. August 2009 „Kannenstieg bewegt sich“ ins Leben gerufen. Für jede Zielgruppe, Kinder und Jugendliche, Familien und Senioren wurden Angebote vorgehalten. So gab es z.B. einen Mitmachparcours für die Kleinen oder Walking-Kurse für Senioren. Der Regionale Knoten unterstützt die Kampagne in seiner Schnittstellenfunktion zu den verschiedensten Professionen und ist an der Weiterführung des Konzeptes beteiligt. In Zukunft soll eine Männersportgruppe sowie eine Fahrradgruppe aufgebaut und die Aktion „3000 Schritte extra“ ins Leben gerufen werden.

Am 30. April 2009 organisierte das Quartiersmanagement unter Anleitung des Regionalen Knotens in Bitterfeld-Wolfen einen Gesundheitstag (PDF-Datei, 220 kB) für die Bevölkerung. 150 Interessierte nutzten das Angebot und informierten sich bei den Ausstellern (Krankenkassen, ortsansässige Sportvereine, Apotheken, Gesundheitszentren usw.) über ihre Möglichkeiten, die Gesundheit bis ins hohe Alter zu erhalten. Mit diesem Angebot machte das Quartiersmanagement darauf aufmerksam, künftig auch Anlaufstelle für Gesundheitsfragen zu sein.

Das Quartiersmanagement Dessau-Innenstadt entschied sich, eine Fortbildung für Senioren zum Thema „Gesunde Ernährung auch im Alter wichtig“ (PDF-Datei, 130 kB) mit Unterstützung des Regionalen Knotens anzubieten. Am 23. April 2009 nahmen 20 Interessierte aus dem Stadtteil das Angebot an und erwarben neue Kenntnisse zur gesunden und vollwertigen Ernährung im Alter.

Aufgrund der negativen Berichterstattung in den Medien über die Zustände in Alten- und Pflegeheimen in Sachsen-Anhalt wendete sich die Heimleitung des Alten- und Seniorenheimes ASZ an das Stadtteilmanagement in Magdeburg - Neustädter See /Kannenstieg. Gemeinsam beschlossen sie, eine Fortbildung für die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Heims zum Thema „Vollwertige Ernährung im Alter“ am 20. April 2009 durchzuführen. Der Referent wurde vom Regionalen Knoten gestellt.

2008

  • Veranstaltungen in den Quartieren/ Stadtteilen

In 2008 wurden in 7 Quartieren/ Stadtteilen in Sachsen-Anhalt Regionalkonferenzen abgehalten, zu denen jeweils die ortsansässigen Unternehmen, Gesundheitszentren, Bildungseinrichtungen, Krankenkassen und Verwaltungen eingeladen waren. Die Konferenzen sollten die gesunden und sozialen Quartiers-/Stadtteilakteure zusammenbringen sowie das Interesse, Gesundheitsförderung im eigenen Quartier/Stadtteil anzuschieben, abfragen.

  • 10. Dezember 2008 Regionalkonferenz im Stadtteil Dessau Innenstadt
  • 02. Dezember 2008 Regionalkonferenz im Stadtteil Wittenberg Lerchenberg/Trajuhnscher Bach
  • 12. November 2008 Regionalkonferenz im Stadtteil Magdeburg Buckau
  • 05. November 2008 Regionalkonferenz im Stadtteil Stendal Stadtseeallee
  • 20. Oktober 2008 Regionalkonferenz im Stadtteil Magdeburg Neustädter Feld
  • 10. Oktober 2008 Regionalkonferenz im Stadtteil Magdeburg-Südost
  • 08. Oktober 2008 Regionalkonferenz im Stadtteil Magdeburg Kannenstieg/ Neustädter See

Am 27. November 2008 lud der Regionale Knoten in Zusammenarbeit mit dem Familienbündnis Bitterfeld-Wolfen und dem Quartiersmanagement Erzieherinnen, Erzieher sowie Angestellte im Jugendhilfebereich zu einer Fortbildung mit dem Thema „Gesunde Ernährung schon im Kindesalter“ ein. 23 Interessierte besuchten diese Veranstaltung. Grund für dieses Angebot: Eine gesunde und ausgewogene Ernährung besonders für sozial schlechter gestellte Kinder und Jugendliche ist ausschlaggebend für dessen weitere Entwicklung. Oftmals sind es die Bildungseinrichtungen, die diesen Kindern eine Mahlzeit ermöglichen. Welche Möglichkeiten der Einflussnahme es für die Einrichtungen gibt, erörterten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Hilfe der Referentin.

... den Handzettel "Gesunde Ernährung schon im Kindesalter" finden Sie hier.

2007

  • Veranstaltungen in den Quartieren/ Stadtteilen

In Kooperation mit dem Alten- und Seniorenheim ASZ in Magdeburg-Olvenstedt bot der Regionale Knoten am 14. November 2007 für ihre im Heim lebenden und in der Umgebung wohnenden Senioren eine Fortbildung zum Thema „Gesunde Ernährung“ an. Hintergrund dieses Angebotes: Das Heimpersonal bemerkte, dass die Seniorinnen und Senioren nicht ausreichend Trinken, sich nicht altersgerecht ernähren und oftmals nur über ein geringes finanzielles Budget verfügen. Da die allein lebenden Seniorinnen und Senioren unabhängig von der Heimversorgung agieren, kann auf das Trink- und Ernährungsverhalten wenig Einfluss genommen werden. Im Rahmen einer Kaffeerunde vermittelte eine Ökotrophologin Kenntnisse über gesunde, speziell diabetikergeeignete sowie herzgesunde Lebensmittel und zeigte gesunde, leckere Alternativen auf.
Hier finden Sie den Handzettel "Gesunde Ernährung".

Da dieses Angebot bei der Zielgruppe sehr gut ankam und die Tipps (laut Heimpersonal) im Alltag auch beherzigt werden, wurde dieselbe Fortbildung auch in der Jugend-, Kultur- und Seniorenfreizeitstätte Krötenhof in Dessau angeboten, die dieses Angebot am 27. November 2007 nutzten und 46 Seniorinnen und Senioren davon profitieren ließen. Handzettel der Veranstaltung: (PDF-Datei, 140 kB).

Im Quartier Stendal-Stadtsee befindet sich die Sekundarschule Komarow. Die Schulleitung wandte sich Ende 2006 an das Stadtteilmanagement und berichtete von der Gewaltbereitschaft ihrer Lernenden. Die Stadtteilmanagerin nahm sich dem Problem an und konzipierte unter Leitung des Regionalen Knotens in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt und der Polizei einen Anti-Gewaltparcours, bestehend aus 5 Stationen. Dieser Parcours wurde an drei verschiedenen Schulen erprobt inhaltlich angepasst:

  • 10. Oktober 2007 im Berufsbildungswerk
  • 09. Mai 2007 in der Berufsbildende Schule
  • 15. Februar 2007 an der Sekundarschule Komarow

Dieses Angebot ist seitdem von jeder Schule in Stendal abrufbar. Die Koordinierung hat das Stadtteilmanagement übernommen.

... mehr zum Anti-Gewaltparcours.

2006

  • Strukturbildende Maßnahmen

2006 hatte es sich der Regionale Knoten zur Aufgabe gemacht, Gute Praxismodelle zur Gesundheitsförderung von Sozial Benachteiligten zu eruieren, bei verschiedenen Multiplikatoren bekannt zu machen und damit deren Nachnutzung zu befördern. Ein erster Workshop wurde am 27. September 2006 in Magdeburg umgesetzt. Zielgruppen waren die Träger von Kindertagesstätten, Familienzentren, Mehrgenerationhäusern sowie Bildungseinrichtungen. Vorgestellt wurden die als gute Praxismodelle anerkannten Projekte der „Eltern AG“ und „ELAN“. In dem anschließenden Diskussionsprozess wurden gemeinsam Lösungsvorschläge für eine  Kindertagesstätte entwickelt, die mit 70% Arbeitslosigkeit in den Elternhäusern zu kämpfen hat und somit vor den unterschiedlichsten Problemen steht. Diese Form der Hilfestellung wurde von den 28 Teilnehmenden des Workshops als sehr positiv empfunden und zur Nachahmung empfohlen. Das Einladungsschreiben finden Sie hier.

Am 15. November 2006 fand ein zweiter Workshop in Quedlinburg mit Vertreterinnen und Vertretern von freien Bildungsträgern, die mit Migranten und ALG II Empfängern arbeiten, statt. Neben der Vorstellung der Regionalen Knotenarbeit wurden die Anwesenden zu den für ihre Klintel möglichen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung fortgebildet. Das Einladungsschreiben finden Sie hier.

Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

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Neuestes Good Practice-Beispiel

Tafel- und Familiengärten
Gemeinsam mit dem Verband der Gartenfreunde Magdeburg e.V. initiierte die Gemeinnützige…

… weitere Good Practice-Beispiele aus Sachsen-Anhalt

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