Servicenavigation

Sprung zur Hauptnavigation

Hauptnavigation

Sprung zum Seiteninhalt

  1. Über den Verbund
    1. Hintergründe, Daten & Materialien
    2. Struktur
    3. Koordination
    4. Kooperationstreffen
  2. Wir in den Ländern
  3. Praxisdatenbank
    1. Über die Praxisdatenbank
    2. Recher­che
    3. Angebote eintragen
    4. Daten ändern
    5. Häufige Fragen
    6. Neue Angebote in der Datenbank
  4. Good Practice
    1. Was ist der Good Practice-Ansatz?
    2. Good Practice-Kriterien
    3. Good Practice-Beispiele
    4. Hintergründe und Materialien
    5. Good Practice-Werkstätten
    6. Good Practice-Glossar
  5. Kongress Armut & Gesundheit
    1. Programm
    2. Anmeldung
    3. Organisation und Kontakt
    4. Partner
  6. Service
    1. Artikel und Meldungen
    2. Termine
    3. Wettbewerbe
    4. Links
    5. Materialien
    6. Presse
    7. News­letter
    8. RSS-Feeds

Seiteninhalt

Sprung zur Fusszeile

Soziale Lage im Saarland

Das Saarland existiert als eigenständiges Bundesland seit 1957 und ist im Flächenvergleich das kleinste Flächenland Deutschlands. Im Saarland leben knapp über eine Million Menschen (Statistisches Amt Saarland, 2010). Davon haben über 17% aller Einwohner einen Migrationshintergrund (Statistisches Bundesamt 2010).

Die Gesundheitschancen von Menschen in Deutschland sind je nach sozialer Lage ungleich verteilt. Diese Unterschiede betreffen nicht nur die Chance, gesund aufzuwachsen, gesund zu sein und gesund zu bleiben, sondern auch das Gesundheitsverhalten und die Inanspruchnahme von Leistungen des Gesundheitsförderung und Gesundheitsversorgung. Die soziale Lage wird bestimmt durch den Bildungsabschluss, das monatliche Einkommen, den beruflichen Status, aber auch  durch das Wohnumfeld oder den ethnischen Hintergrund.

  • Betrachtet man die Absolventinnen und Absolventen nach Art des Abschlusses im Jahr 2007, stellt man fest, dass nahe zu 2/3 der Schulabgängerinnen und Schulabgängern insgesamt, aber nur 1/3 der ausländischen Schulabgänger die Schule mit einem mittleren Bildungsabschluss, der Fachhoch- bzw. Hochschulreife abgeschlossen haben (Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik, 2009).
  • Die Arbeitslosenquote (Anteil aller zivilen Erwerbspersonen in Prozent) betrug im Dezember 2010 insgesamt 7,0%, bei Ausländerinnen und Ausländern 17,7% und lag damit mehr als doppelt so hoch (Statistische Ämter des Bundes und der Länder, 2010).
  • Nahezu jeder 10. saarländische Bürger (9,5%) war Ende 2008 auf Leistungen der Mindestsicherung angewiesen (Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik, 2009).

Die Armutsgefährdungsquote gemessen am Landesmedian lag im Jahr 2009 bei Menschen mit Migrationshintergrund bei 29,6% und damit fast dreimal höher als bei Menschen ohne Migrationshintergrund (11,2%) (Statistische Ämter des Bundes und der Länder, 2010).

Die hauptsächlich von gesundheitlicher Ungleichheit betroffenen Personengruppen wie Kinder im Sozialgeldbezug, Alleinerziehende Mütter und Väter, Menschen mit Migrationshintergrund oder von Obdachlosigkeit Betroffene sind vorwiegend in den Ballungsräumen Saarbrücken, Saarlouis und Völklingen anzutreffen.

Informationen finden Sie in der „Sozialstudie Saar  - Teilhabe und sozialer Zusammenhalt im Saarland" (2010) und in der Vertiefungsuntersuchung „Studie zur Armut von Kindern und Jugendlichen im Saarland“ (2011). Beide Studien wurden durchgeführt durch das Otto-Blume-Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG Köln), beauftragt durch das saarländische Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport. Die vollständigen Arbeiten können Sie hier einsehen!

Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Träger

      

Förderer

          

Fusszeile

Sprung zum Seitenbeginn

Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.