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Soziale Lage in Hessen

Räumliche Strukturen

Karte Hessen mit Hauptverkehrsstraßen, angrenzende Bundesländer

Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt

Das Bundesland Hessen zählt rund 6.092.000 Einwohner; 3.102.653 weibliche und 2.974.646 männliche. 1.375.262 Personen leben in den 5 kreisfreien Städten, 4.702.037 in den 21 Landkreisen. Folglich leben knapp ein Drittel der hessischen Bevölkerung in den Städten, ungefähr zwei Drittel in den 421 Gemeinden der Landkreise. Die höchste Bevölkerungsdichte konzentriert sich dabei auf den südlichen Teil des Bundeslandes.

Grafik Karte Hessen Einwohner Legende Einwohner

Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt

  • Der Auswertung des Ausländerzentralregisters (2005) nach leben in Hessen 745.610 Ausländer. Der Anteil der ausländischen Bevölkerung beträgt damit 12,2 % und liegt höher als der Bundesdurchschnitt (8,9%).
  • Die Arbeitslosenquote in Hessen lag im Dezember 2006 bei 8,1% und somit unter dem Bundesdurchschnitt von 9,6%.  
  • Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Hessen zählte im September 2006 rund 2.135.000 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich absolut eine Steigerung von +21%, relativ um +1%.
  • Mit In-Kraft-Treten des Vierten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt („Hartz IV“) zum 01. Januar 2005 wurden die Arbeitslosenhilfe und die Sozialhilfe zur Grundsicherung für Arbeitsuchende, auch Arbeitslosengeld II, zusammengefasst. Bisherige Sozialhilfeempfänger (zwischen 15 und 65 Jahre) die grundsätzlich erwerbsfähig sind, sowie deren Familienangehörige erhalten seitdem Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II). Anspruch auf Sozialgeld besteht für Erwerbsunfähige, Vorruheständler mit niedriger Rente, längerfristig Erkrankte und hilfebedürftige Kinder. Die Zahl der Leistungsempfänger nach SGB II belief sich im August 2006 in Hessen auf 462.293 Personen. Davon sind 324.658 Personen Empfänger von Arbeitslosengeld II und 137.635 Personen Empfänger von Sozialgeld.
  • Die Hilfequote für erwerbsfähige Hilfsbedürftige zwischen 15 und 65 Jahren  liegt in Hessen bei 7,4%. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 9,2%.
Tabelle mit Bedarfsgemeinschaften und Leistungsempfänger nach SGB II

Die wirtschaftliche Gesamtleistung (Bruttoinlandsprodukt) lag im Jahr 2005 bei 197.739 Millionen Euro. Das statistisch verfügbare Haushaltseinkommen lag demnach bei jedem hessischen Bürger im Jahr 2004 bei 18.385 Euro; damit wird ein Niveau über dem statistischen Bundesdurchschnitt von 18.309 Euro auf jeden Einwohner erreicht. In den neuen Bundesländern waren es 14.522 Euro (ohne das Land Berlin). Die Einkommensverteilung je steuerpflichtigen Einwohner zeigt ein starkes Gefälle von Nord nach Süd. Die Spanne der durchschnittlichen Einkünfte je Steuerpflichtigen reicht von 22.599 Euro in der Stadt Heringen (Werra) bis 101.099 Euro in der Stadt Königstein im Taunus.

Karte Hessen Legende

Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt

Fragebogen-Erhebung "Selbstorganisation und gesundheitliche Chancengleichheit von Menschen mit Migrationshintergrund"

Im Rahmen der Fachtagung des Regionalen Knotens Hessen  „Migrationshintergrund als gesundheitliche Ressource“ am 24.11.2010 in Frankfurt am Main wurde eine Erhebung durchgeführt, die auf den Ressourcenbereich der sozialen Unterstützung von Menschen mit Migrationshintergrund blickt und die (bisher scheinbar noch weitgehend ausstehende) Beschäftigung der professionellen Gesundheitsförderung mit Migrantenorganisationen und ihren Selbsthilfe-Potenzialen thematisiert. Die Erhebung steht nun hier zur Verfügung (PDF-Datei, 378kB).

Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Träger

      

Förderer

          

Bodyguard

In Zusammenarbeit mit dem Regionalen Knoten Hessen konnte BodyGuard als erstes Programm guter Praxis ausgezeichnet werden.

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
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