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Termin

Keine Chipkarte - kein Geld - keine Papiere? Umgang mit Patienten ohne gesicherten Aufenthaltsstatus, ohne Wohnung oder in anderen sozial schwierigen Lebenslagen im Praxisalltag

Veranstalter: Regionaler Knoten Hamburg

Kategorie: Fortbildungsveranstaltung

Schlagwörter: Migration

Im stressigen Alltag einer niedergelassenen Praxis fallen wohnungslose Patientinnen und Patienten, insbesondere wenn ihr Aufenthaltsstatus nicht geklärt ist, vor allem als zusätzliche Belastung auf: Häufig ist ihr Krankenversicherungsstatus unklar, die Chipkarte fehlt oder es treten sprachliche Schwierigkeiten auf. Patient/innen, die auf der Straße leben, stehen zudem häufig unter Suchtmitteleinfluss und sind nicht immer "Wartezimmer-tauglich". Die Kommunikation mit diesen außergewöhnlichen Patient/innen gestaltet sich schnell als schwierig: Menschen in diesen sozialen Notlagen suchen das medizinische Versorgungssystem häufig erst in Notsituationen auf, die eine schnelle ärztliche Behandlung erfordern.
Das Leben auf der Straße oder die Angst vor der Ausweisung beeinträchtigen ihren Lebensalltag - Gesundheit wird dann schnell zur Nebensache. So verfügen wohnungslose Patient/innen über wenig Körpergefühl oder Krankheitseinsicht, was eine Untersuchung nicht immer leicht macht. So entstehen im Praxisalltag schnell Missverständnisse und Konflikte.
Bausteine der Fortbildung: praxistaugliche Lösungswege bei typischen Problemsituationen (Abrechnung ohne Chipkarte, Überweisungsschein, aber keine Krankenkassenkarte, u.a.)
Durchführende: Dr. Frauke Ishorst-Witte, Internistin in medizinischen Sprechstunden der Wohnungslosenhilfe, und die Knoten-Koordinatorin Petra Hofrichter. Anmeldung bitte unter www.aekhh.de.

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Neuestes Good Practice-Beispiel

Projekt Superklasse
Musik und Ge­sund­heits­för­de­rung stehen auf den ersten Blick in keinem direkten Zusammenhang. Dass…

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und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
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