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22.06.2011

Regionalkonferenz "Alter, was geht?"

Veranstaltungsbericht aus Hamburg

Wiebke Sannemann, Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheits­förderung e.V.

Schlagwörter: BZgA, Dokumentation, Regionalkonferenz, Veranstaltungsbericht

Aufgrund des demographischen Wandels wird die Bevölkerungsgruppe der über 60-Jährigen in den nächsten Jahren kontinuierlich wachsen. Ein zentrales Anliegen älterer Menschen ist es, diese Lebensjahre möglichst gesund, mobil und in Kontakt zu anderen zu verbringen. Aus diesem Grund führte die Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG) im Rahmen der bundesweiten Veranstaltungsreihe „Gesund und aktiv älter werden“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) die Regionalkonferenz „Alter, was geht? - Soziale Teilhabe als Beitrag zum gesunden Altern“ durch. Die Veranstaltung wurde durch die BZgA gefördert und fand in Kooperation mit der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG), dem Albertinen-Haus und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) am 31. Januar 2011 in Hamburg statt. Rund 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Bereichen Gesundheit, Seniorenarbeit, Bewegung, Pflege, Selbsthilfe, Wohnungsbau, Verwaltung, bürgerschaftliches Engagement kamen zusammen.

Zentrales Anliegen der Regionalkonferenz war es, Akteure aus unterschiedlichen Bereichen zum Thema „Gesundheit und soziale Teilhabe im Alter“ zu informieren, miteinander zu vernetzen und den sektorenübergreifenden Austausch zu fördern. Den roten Faden der Veranstaltung bildeten die drei Fragen: „Was bedeutet Gesundheit im Alter?“, „Wie kann soziale Teilhabe älterer Menschen im Stadtteil gefördert werden?“, „Welche Rahmenbedingungen sind wichtig, um gesund und aktiv älter zu werden?“

Dokumentationsfoto der Veranstaltung

(klick Sie auf das Bild für eine größere Version)

Die Veranstaltung wurde durch Prof. Dr. Wolfgang von Renteln-Kruse (Albertinen-Haus), Hildegard Esser (BSG), Anette Borkel (HAG) und Dr. Monika Köster (BZgA) eröffnet. Prof. Dr. Dr. Ursula Lehr und Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner berichteten im Anschluss daran in Fachvorträgen über Daten und Fakten des demografischen Wandels sowie die damit verbundenen gesellschaftlichen Herausforderungen. Im Anschluss daran diskutierten die ca. 180 Teilnehmenden im Rahmen einer Fishbowl-Diskussion. In deren Statements wurde deutlich, dass bereits viele Institutionen, Vereine, Stiftungen und Initiativen das Thema soziale Teilhabe im Alter in verschiedenen Zusammenhängen und Arbeitskontexten aufgreifen. Trotzdem zeigte sich in der Diskussion, dass in Zukunft Praxisstrukturen auf Stadtteilebene noch besser miteinander vernetzt werden müssen, um stärker Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für das Thema soziale Teilhabe im Alter zu sensibilisieren, in Angebotszusammenhänge zu integrieren und somit Teilhabechancen älterer Menschen zu verbessern. Am Nachmittag wurden dann in vier Fachforen verschiedene Projekte und Themenfelder zur Gesundheit und sozialen Teilhabe im Alter vorgestellt und diskutiert. Den Rahmen für die Veranstaltung bildete der Markt der Möglichkeiten. An Infoständen konnten die Teilnehmenden sich rund um das Thema „Gesund und aktiv älter werden“ informieren und austauschen.

Der Veranstaltungsbericht wurde außerdem in der Dokumentation zur Regionalkonferenz "Alter, was geht? Soziale Teilhabe als Beitrag zum gesunden Altern" veröffentlicht, die Sie hier herunterladen können (PDF-Datei, 3.6 MB).





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