Aufgaben, Angebote und Schwerpunkte
Die Regionalen Knoten haben folgende Aufgaben:
- Aufbau und Mitarbeit bei Arbeitskreisen
- Identifikation und Veröffentlichung von Good-Practice-Beispielen
- Aktualisierung, Erweiterung und Optimierung der bundesweiten Datenbank für gesundheitsförderliche Projekte bei sozial Benachteiligten
- Durchführung von Fachkonferenzen sowie die
- Verbreitung wichtiger Informationen und Materialien über die Internet-Plattform
Die Vernetzung und Unterstützung der lokalen Akteure nimmt in der Arbeit des Regionalen Knotens eine zentrale Rolle ein. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf, wenn Sie...
...inhaltlich-fachliche Fragen zur Gesundheitsförderung sozial Benachteiligter haben
...Informationen zu bestehenden Projekten und Angeboten in Ihrer Region benötigen
...Ihre Projekte in die Datenbank einstellen möchten und dabei gerne Unterstützung hätten.
Der Regionale Knoten Berlin hat drei Schwerpunkte:
Schwerpunkt 1: Gesundheitsförderung bei Kindern bis 3 Jahre / rund um die Geburt in schwieriger sozialer Lage
Für Familien in der Phase rund um die Geburt sollen die Voraussetzungen für die frühkindliche Entwicklung unter Aspekten der Gesundheitsförderung optimiert werden. Dabei orientiert der Regionale Knoten Berlin vor allem auf die Frage, ob es den vorhandenen Berliner Strukturen gelingt, sozial benachteiligte Familien insbesondere in der Phase rund um die Geburt zu erreichen. Die - je nach lokalen Gegebenheiten ausfallende - Antwort wird Aufschluss über gute Berliner Ansätze bzw. gute Berliner Praxis geben und/ oder Überlegungen nach sich ziehen, wie Vernetzung und Kooperation vor Ort gestaltet werden muss, welche „Bausteine“ benötigt werden, welche Akteure (noch) involviert werden müssen, um die o.g. Zielgruppe tatsächlich zu erreichen und die Gesundheit von Kindern aus Risikofamilien „von Anfang an“ zu verbessern.
Aktivitäten zu Schwerpunkt 1:
Transparenz und Orientierung:
- regelmäßig aktualisierte Übersicht über Strukturen/ Angebote/ Projekte/ Programme rund um die Geburt in Berliner Bezirken/ Quartieren der Sozialen Stadt
Qualitätsentwicklung:
- (Weiter-)Entwicklung eines Integrierten Handlungsleitfadens zum Thema „Gesundheitsförderung rund um die Geburt“ als fachliche Orientierung für Professionelle und weitere Multiplikator/innen
- Entwicklung und Umsetzung des Qualifizierungsangebots für Fachkräfte: Good Practice-Werkstatt rund um die Geburt
- Organisation und Durchführung von Fachaustausch
- Mitgestaltung bezirklicher Prozesse zum Aufbau einer Präventionskette für gesundes Aufwachsen nach dem Dormagener Modell „Netzwerk für Familien“, v.a. „Gesund aufwachsen in Marzahn-Hellersdorf - Modellvorhaben Präventionskette“
... mehr zum Projekt "Gesund aufwachsen in Marzahn-Hellersdorf"
Schwerpunkt 2: Gesundheitsförderung bei Langzeitarbeitslosen
Das Thema Gesundheitsförderung bei (Langzeit-)Arbeitslosen hat in den letzten ein, zwei Jahren eine stärkere Dynamik erhalten. Dies zeigt sich in vielerlei Maßnahmen, die bisher vorrangig in den Rahmen von Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen eingebettet sind, in Förderprogrammen wie „Perspektive 50plus“, das Gesundheit mit im Fokus hat, und nicht zuletzt auch im Beitritt der Bundesagentur für Arbeit zum bundesweiten Kooperationsverbund im November 2009. Auch Beispiele guter Praxis liegen vor - die bekanntesten Programme, die landesweit umgesetzt werden sind JobFit , Amiga und AktivA. Letzteres ist auch in Berlin angekommen und der Regionale Knoten Berlin ist Mitveranstalter von AktivA-Multiplikatorenschulungen. Unter den Bundes-Förderprogrammen ragen von der finanziellen Ausstattung her „Perspektive 50plus“ und „Gute Arbeit für Alleinerziehende“ heraus, aus beiden wird auch eine Anzahl von Netzwerken/Maßnahmen in Berlin unterstützt.
Aktivitäten zu Schwerpunkt 2:
- Organisation und Durchführung intersektoraler Fachaustausch
Schwerpunkt 3: Gesundheitsförderung in den Quartieren der Sozialen Stadt
Gesundheitsförderung in den Quartieren der Sozialen Stadt ist für den Regionalen Knoten Berlin, auch im Zusammenhang mit den o.g. Zielgruppen, prioritäres Handlungsfeld. Gesundheitsförderung und Prävention ist bereits in vielen Berliner Quartiersgebieten Thema. Der Regionale Knoten Berlin setzt sich vor diesem Hintergrund für die Entwicklung von Qualität im Sinne der Good Practice-Kriterien ein. Grundlage dafür ist zum einen die Verbesserung von Transparenz und Orientierung über gesundheitsbezogene Maßnahmen und Aktivitäten in Berliner Quartieren. Zum anderen orientiert der Regionale Knoten auf lokale Kompetenzentwicklung. Dabei werden die Akteure bei der Entwicklung von Qualität entsprechender Maßnahmen, insbesondere Kriterien guter Praxis der Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten, unterstützt.
Aktivitäten zu Schwerpunkt 3:
Transparenz und Orientierung:
- regelmäßig aktualisierte Übersicht über Strukturen/ Angebote/ Projekte/ Programme für Prävention und Gesundheitsförderung in Berliner Bezirken/ Quartieren der Sozialen Stadt
Qualitätsentwicklung:
- Identifizierung von Good Practice-Beispielen
- Umsetzung des Qualifizierungsangebots für Fachkräfte: Good Practice-Werkstatt Quartier
- Organisation und Durchführung von Fachaustausch
- Mitgestaltung bezirklicher Prozesse zum Aufbau einer Präventionskette für gesundes Aufwachsen nach dem Dormagener Modell „Netzwerk für Familien“, v.a. „Gesund aufwachsen in Marzahn-Hellersdorf - Modellvorhaben Präventionskette“
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