Aufgaben, Angebote und Schwerpunkte
Die Regionalen Knoten haben folgende Aufgaben:
- Aufbau und Mitarbeit bei Arbeitskreisen
- Identifikation und Veröffentlichung von Good-Practice-Beispielen
- Aktualisierung, Erweiterung und Optimierung der bundesweiten Datenbank für gesundheitsförderliche Projekte bei sozial Benachteiligten
- Durchführung von Fachkonferenzen sowie die
- Verbreitung wichtiger Informationen und Materialien über die Internet-Plattform
Die Vernetzung und Unterstützung der lokalen Akteure nimmt in der Arbeit des Regionalen Knotens eine zentrale Rolle ein. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf, wenn Sie...
...inhaltlich-fachliche Fragen zur Gesundheitsförderung sozial Benachteiligter haben
...Informationen zu bestehenden Projekten und Angeboten in Ihrer Region benötigen
...Ihre Projekte in die Datenbank einstellen möchten und dabei gerne Unterstützung hätten.
Zu den Angeboten des Regionalen Knotens Bayern gehören:
- Ermittlung von Projekten und Aktivitäten zur Verbesserung der Gesundheitschancen bei sozial Benachteiligten, Verbreitung von Beispielen guter Praxis
- Aufbau einer Projektdatenbank auf den Seiten der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern und Übertragung theoretischer Erkenntnisse in die Praxis
Die Schwerpunkte der Arbeit des Regionalen Knotens liegen in der:
- Prävention bei sozial benachteiligten Personengruppen mit dadurch verminderten Gesundheitschancen; hierzu zählen vor allem Langzeitarbeitslose, Migranten und Migrantinnen, Kinder und Jugendliche, Alleinerziehende, kinderreiche Familien sowie ältere Menschen
- Kooperation mit Partnern in der Prävention, Integration von präventionsorientierten Themen in soziale Projekte
- Mitwirkung in bundes- und landesweiten Arbeitskreisen
- Mitwirkung beim Bayerischen Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis
Ein weiterer Schwerpunkt des Regionalen Knotens Bayern im Jahr 2009 war die Zusammen- arbeit mit den Wohlfahrtsverbänden im Rahmen der Fachgespräche „Gesundheitliche Chancengleichheit“, die alle zwei Monate in der LZG stattfinden.
Beteiligte dieser Fachgespräche sind Träger der Freien Wohlfahrt, pädagogische Fachkräfte, Sozialwissenschaftler sowie der Regionale Knoten. Derzeitiges Thema ist Ernährung und Bewegung in Kindertagesstätten. Ein erstes Ergebnis dieser Fachgespräche ist die Erstellung eines Konzeptes, das neben einem Anschreiben und einer „Erhebung zur Entwicklung von Themen für die Fortbildung von Mitarbeiter/innen in Kindertageseinrichtungen“ Module zu den Themen „Motivation“ und „Vorurteile“ für Erzieher/innen aus Kindertageseinrichtungen enthält. Das Konzept soll Ende des Jahres an alle Kindertageseinrichtungen in Bayern (ca. 7000) verschickt verschickt werden. Zielsetzung ist dabei, dass sich die Erzieher/innen in den einzelnen Einrichtungen mit der Thematik „selektive Prävention“ in ihrer einrichtungsinternen Fortbildung auseinandersetzen.
Sie sollen für die Thematik sensibilisiert und befähigt werden, um den Zusammenhang zwischen Gesundheitschancen und sozialer Benachteiligung und deren Beeinflussung durch Prävention erkennen zu können.
Das Präventionskonzept im Regionalen Knoten Bayern wurde auf der Fachtagung Health Inequalities III (13.06.2008) von J. Gostomzyk und I. Grimm vorgestellt und ist hier als PDF-Datei zum Download verfügbar: PDF-Datei, 55 KB


