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20.12.2011

10. Bayerischer Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis (BGPP) verliehen

Auszeichnungen für innovative Ideen und beispielhafte Leistungen

Iris Grimm, Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e.V.

Schlagwörter: Auszeichnung, Kommentar, Prävention

Die Landeszentrale für Ge­sund­heit (LZG) und das Bayerische Ge­sund­heitsministerium vergaben am 6. De­zem­ber in Mün­chen die Preise zum Wett­be­werb um den Bayerischen Ge­sund­heitsförderungs- und Prä­ven­ti­ons­preis 2011. 55 Projekte aus Bay­ern hatten sich beworben.

Bürgerinnen und Bürger in Bayern setzen sich ein für mehr Gesundheit in ihrer Lebenswelt - mit innovativen Ideen, beispielhaften Aktivitäten und großem Engagement. Das zeigt der Wettbewerb um den Bayerischen Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis 2011, für den am 6. Dezember in München die Preise vergeben wurden. 55 Projekte aus ganz Bayern hatten sich um die Auszeichnungen beworben, die von der Landeszentrale für Gesundheit (LZG) gemeinsam mit dem Bayerischen Gesundheitsministerium vergeben werden. Informationen zu Preisträgern, belobigten Projekten und weiteren Teilnehmer im Wettbewerb unter www.lzg-bayern.de/bgpp-2011.html

Die Preisträger sind:

1. Preis: „Mädchen an den Ball“
Das Pro­jekt von LILALU e.V., Mün­chen, in Ko­o­pe­ra­ti­on mit der Phi­lipp Lahm-Stiftung wird aus­ge­zeich­net für die erfolgreiche För­de­rung von In­te­gra­ti­on und Ge­sund­heit durch Teamsport für Mäd­chen aus unterschiedlichen Kulturen.

2. Preis: „Wie eine ganze Stadt daran arbeitet, dass ihre Senioren so lange wie möglich zu Hause bleiben können“
Die Stadt Rödental wird aus­ge­zeich­net für ei­ne vorbildliche gesundheitsförderliche Kommunalpolitik, für die Ent­wick­lung des Ehrenamtes und für die besondere För­de­rung der Teil­ha­be älterer Menschen.

3. Preis: „logout - Präventive Interventionen zur Vorbeugung übermäßiger Nutzung neuer Medien“
Das Pro­jekt von neon - Prä­ven­ti­on und Suchthilfe Rosenheim gGmbH wird aus­ge­zeich­net für das innovative Beratungsangebot für Ju­gend­li­che, Eltern und Multiplikatoren im Rahmen ihrer kreativen gesundheitsförderlichen In­iti­a­ti­ve.

Ein Sonderpreis „Männergesundheit“ geht an den Arbeitskreis der Gemeinsamen Gesundheits­konferenz der Stadt Erlangen und des Landkreises Erlangen-Höchstadt für das Pro­jekt „Mann und Gesundheit“, koordiniert vom Sozialen Beratungsdienst im Ge­sund­heits­amt Erlangen-Höchstadt, für sein integratives En­ga­ge­ment für die körperliche, seelische und soziale Ge­sund­heit und für ei­ne ganzheitliche Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on für Männer aller Al­ters­grup­pen.

Sieben weitere Projekte erhalten Belobigungen für Gesundheitsförderung und Prävention:

  • Paul ganz unten. Wissensvermittlung zu Depression im Jugendalter - Entwicklung und Evaluation einer Aufklärungsbroschüre (Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der LMU München)
  • Fürstenfelder Gesundheitstage (Veranstaltungsforum Fürstenfeld, Fürstenfeldbruck)
  • Aktiv im Alter. Ein Seniorenstadtplan der Landeshauptstadt München für die Stadtteile Obergiesing, Untergiesing und Harlaching (Landeshauptstadt München, Referat für Gesundheit und Umwelt, Abteilung Gesundheitliche Vorsorge und Prävention)
  • FamilienBande - Was geht ab? Familie im Zentrum präventiver Maßnahmen - Ein grenzüberschreitendes Projekt der Caritas-Fachambulanzen im Berchtesgadener Land und in Traunstein gemeinsam mit Akzente Salzburg
  • Gesunde Hochschule. Aufbau eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements für Studierende und Beschäftigte an der Hochschule Coburg (Hochschule Coburg)
  • Beim Sex pfeift kein Schiri. AIDS-Prävention von Jugendlichen für Jugendliche (AIDS-Beratung Oberfranken und B-Jugend des Fußballvereins JFG Bayreuth West)
  • Übungsnachmittag für Rollator und Scooter. Eine Junior-Senior-Partnerschaft zwischen Mehrgenerationenhaus und Volksschule Mainleus (Mehrgenerationenhaus Mainleus)

Alle 55 Projekte des Wettbewerbs um den BGPP 2011 werden in Kurzfassungen vorgestellt in Band 24 der LZG-Schriftenreihe, der kostenfrei bei der Landeszentrale zu beziehen ist.


„Die jährliche Aus­schrei­bung zum BGPP ist ei­ne gute Ge­le­gen­heit, haupt- und ehrenamtlich an Prä­ven­ti­onsprojekten beteiligte Bür­ger die Mög­lich­keit zum Di­a­log in der Öf­fent­lich­keit zu ge­ben und soziale An­er­ken­nung zu verleihen“, sagte der LZG-Vorsitzende Prof. Dr. Jo­han­nes Gostomzyk bei der Preis­ver­lei­hung. Der in diesem Jahr zum zehnten Mal verge­bene Preis zeigt „kreative Reaktionen und Lö­sung­en auf lokale Gesundheitsrisiken, oft vorbildlich im Sinne Guter-Praxis-Beispiele.“

Das aus den Wettbewerben seit 2002 entstandene „Netz­werk Prä­ven­ti­on“ umfasst mehr als 500 Projekte zu Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on in Bay­ern, die wertvolle An­re­gung­en für al­le bie­ten, die Prä­ven­ti­onspläne schmie­den oder Anknüpfungspunkte su­chen: www.lzg-bayern.de/netzwerk-praevention.html

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Autorin

Iris Grimm

Iris Grimm

Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e.V.

Tel. 089 / 6808045-06
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