Termin
Gesundheitsförderung im Sozialraum - Gesunde Lebenswelten schaffen
23.10.2009
Stuttgart
Baden-Württemberg
„Gesundheit muss auf die politische Tagesordnung der Kommunen!“ so der dringende Appell der WHO. Weshalb? Gesundheitsförderung als politische und gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist eine Investition in Gerechtigkeit und Stabilität einer Gesellschaft, wenn auch benachteiligte Menschen von einer gesunden Lebenskultur und verbesserten Lebensqualität profitieren. Kommunen sind die geeigneten sozialen Systeme für Gesundheitsförderung, in denen wir Menschen unabhängig von ihrem sozioökonomischen Status erreichen können. Soziale Determinanten wie Bildungsgrad, Arbeit und Einkommen, Wohnverhältnisse, soziale Integration und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bestimmen - gesundheitswissenschaftlich vielfach belegt - maßgeblich den Gesundheitszustand eines Menschen. Dass bedeutet, wir müssen den Gesundheitsbegriff aus dem „medizinischen Krisengebiet“ herausnehmen, Verantwortlichkeit und Verantwortung für Gesundheit gemeinsam neu definieren! Entsprechend suchen auch die Koordinierungsstellen des von der BZgA initiierten bundesweiten Kooperationsverbundes „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“, die „Regionalen Knoten Gesundheitsförderung“ - in BW angesiedelt beim Landesgesundheitsamt Stuttgart - derzeit verstärkt die Anknüpfung an sozialräumlich ausgelegte Programme wie bspw. Soziale Stadt sowie die intensive Zusammenarbeit mit deren Akteuren.
Das Programm mit allen weiteren Informationen erhalten Sie hier (PDF-Datei, 70 kB).



