'Stärken statt Symptome'
Gesundheitsfördernde- und erhaltene Angebote für Erwerbslose
Projektinformationen
Kurzbeschreibung
In unserer Einrichtung "Gesundheit im Mittelpunkt" arbeiten wir seit 2006 mit dem eigenen Beratungs- und Behandlungsauftrag der Fachsozialarbeit und dem Case – Management im Gesundheitswesen.
Basierend auf der Erkenntnis und den Bestrebungen von Experten, interdisziplinäre Arbeit zwischen den Bereichen Medizin, Psychologie und Sozialarbeit zu etablieren, sehen wir die Chance diese Lücke mit dem Beitrag unserer Arbeit zu schließen. Unsere Angebote richten sich sowohl an erwerbslose Menschen als auch an Arbeitnehmer und Arbeitgeber in gesundheitlich schwierigen und belastenden Lebenssituationen.
Indikationen:
Langzeitarbeitslose mit unterschiedlichsten psychosomatischen, psychischen und anderen Störungen wie z.B. Schlaflosigkeit, sozialen Ängsten, Belastungen nach schweren, akuten Störungen (Traumatisierung etc.), zwischenmenschlichen Konflikten, verbunden mit wiederkehrenden Emotionen der Bedrohung, Angst und Hilflosigkeit, Gewalt oder Suchtproblematik.
Aufgabenstellung:
Verbesserung des eingeschränkten Gesundheitszustandes. Dies geschieht unter Berücksichtigung des „sozialen Menschen" mit seinen Krankheiten, Behinderungen und psycho-sozialen Belastungen in und mit seinem Umfeld. Durch den Einsatz intrinsischer Motivationsstrategien werden Widerstände abgebaut und erforderliche Handlungskompetenzen nachhaltig vermittelt. Gesundheitsfördernde- und erhaltene Angebote in der Kombination aus Verhaltens- und Verhältnisprävention ergänzen die Methodenvielfalt. Unsere interdisziplinäre Vernetzung erweitert bei der Hilfeplanung den Handlungsspielraum.
Angebote:
- Abbau psychosozialer und gesundheitlicher Vermittlungshemmnisse durch Einzelgespräche im Rahmen des § 16 SGB II
- Setting – Ansatz „Job Fit, bestehend aus „Motivierenden Gesundheitsgesprächen“ - SGB II - Träger
- „Und keiner kann’s glauben – Stressfaktor Arbeitslosigkeit" (GKV)
- Umsetzung des Programmes „AktivA“ mit:
Baustein 1: Planung gesundheitsfördernder Aktivitäten
Baustein 2: Konstruktives Denken
Baustein 3: Soziale Kompetenz und Unterstützung
Baustein 4: Systematisches Problemlösen
- Entspannung(PMR) – Krankenkassenkurs § 20 SGB V
Die Gesundheitsförderung von Erwerbslosen erweist sich in unserer Arbeit als effektive Chance einer individuell abgestimmten Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt.
Themen
Lebens- und Arbeitsbedingungen
- Arbeitslosigkeit
Soziale und gemeindebezogene Netzwerke
- Gesundheitskonferenzen
Lebensweise / individuelles Gesundheitshandeln
- Seelische Gesundheit
Gestaltung der Lebenswelten
Das Angebot wird in den Lebenswelten der Zielgruppe durchgeführt.
- Versorgungs- und Unterstützungseinrichtung
Nachhaltige Wirkung des Angebotes
Die Nachhaltigkeit unserer Angebote wird durch ressourcenorientierte Prozessbegleitung gewährleistet.
Beteiligung der Zielgruppe an der Umsetzung des Angebotes
Im Rahmen des Case-Managements im Gesundheitswesen planen und organisieren wir mit dem Patienten/in gemeinsam die passende, individuelle Unterstützung.
Wir setzen die verschiedenen, geeigneten Angebote und Dienstleistungen zu einem ganzheitlichen Behandlungsplan zusammen.
Altersgruppen
- Altersgruppenübergreifend
Das Angebot umfasst geschlechtsspezifische Angebote für
- Keine geschlechtsspezifischen Angebote
Zielgruppen
- Personen mit sehr niedrigem beruflichen Status (z.B. ungelernte Arbeiter/-innen)
- Personen mit sehr niedrigem Einkommen (z.B. Empfänger/-innen von Arbeitslosengeld II)
- Personen mit sehr niedriger Schulbildung (z.B. Personen ohne qualifizierten Hauptschulabschluss)
- Allein Erziehende
- Langzeitarbeitslose
- psychosoziale- und psychische Erkrankungen
Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
Keine Multiplikatorinnen / Multiplikatoren eingebunden
Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner
Gesundheit
- Arztpraxen
- Krankenkassen
Andere
- Andere Kooperationspartner
und zwar Sozialzentren - (Optionskommunen)
Dokumentation
- Geschäftsbericht, Jahresbericht
Evaluation
- eigene Evaluation
Zeitraum
Beginn: August 2009
Abschluss: kein Ende geplant
Kontakt
Herr Raimund Rafalski
Teng 10
25917 Leck (Schleswig-Holstein)
Telefon: 04662 / 883561
Telefax: 04662 / 883563
E-Mail: Rafalski@Gesundheit-im-Mittelpunkt.eu
Website: http://www.Gesundheit-im-Mittelpunkt.eu
2. Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner
Frau Anja Rafalski
Teng 10
25917 Leck (Schleswig-Holstein)
Telefon: 04662 / 883561
Telefax: 04662 / 883563
E-Mail: Rafalski@Gesundheit-im-Mittelpunkt.eu
3. Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner
Frau Christine Rafalski
Tweng 10
25917 Leck (Schleswig-Holstein)
Telefon: 04662 / 883561
Telefax: 04662 / 883563
E-Mail: Rafalski@Gesundheit-im-Mittelpunkt.eu
Stand
11.08.2011



