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Good Practice

Veröffentlichung: 2007

Frauengesundheit in Tenever

Projektinformationen

Kurzbeschreibung

Seit 1989 praktiziert der Frauengesundheitstreff Tenever (FGT) Gesundheitsförderung speziell für Frauen in einem sozialen Brennpunktgebiet. Der Bremer Ortsteil Tenever liegt im Benachteiligungsindex der Sozialindikatorendatei der Hansestadt Bremen an erster Stelle der benachteiligten Gebiete (Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales Bremen, 2006). Ziel des Projektes war und ist es, Bewohnerinnen des Stadtteils zu Eigenverantwortung und Selbstbewusstsein zu ermutigen, ihre Kenntnisse zu erweitern und ihre Stärken zu fördern. Mit den Handlungsfeldern - Befähigen und Ermöglichen, Vermitteln und Vernetzen, Interessen vertreten sowie gesundheitsförderliche Lebenswelten schaffen – setzt das Projekt die Grundideen der Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung von 1986 in die Praxis um. Die Arbeitsweise des FGT basiert auf einem ganzheitlichen Gesundheitsverständnis, das Herangehen ist ressourcenorientiert, niedrigschwellig, orientiert an den Bedürfnissen der Nutzerinnen und innovativ.

Die Leitideen der Ottawa-Charta wird im FGT durch feministische Gesichtspunkte ergänzt. Dies bedeutet, geschlechtsspezifische Rollenerfahrungen und Lebenssituationen von Frauen aufzugreifen und Frauen in ihrer Selbstachtung, Autonomie und Kompetenz zu bestärken. Sie werden als Expertinnen für ihre Gesundheit angesprochen. Das Stadtteilprojekt bietet niedrigschwellige Zugangsmöglichkeiten (z.B. Kinderbetreuung, muttersprachliche Anleiterinnen, kostenlose oder preisgünstige Teilnahme). Die Angebote reichen von regelmäßigen Kursangeboten (z. B. Bewegungs- und Gesprächsgruppen) über eine breite Palette von Sonderveranstaltungen und Aktivitäten, die Wissen vermitteln, Kompetenzen und soziale Fähigkeiten stärken.

Das breitgefächerte Angebot fördert die Entwickelung von stützenden Netzwerken der Frauen untereinander: Informationen können ausgetauscht, akute soziale und gesundheitliche Problemlagen können miteinander besprochen und entschärft werden. Die Frauen sind besser über das Gesundheits- und Sozialsystem informiert - insbesondere Migrantinnen – und nehmen psychosoziale und medizinische Hilfsangebote gezielter und zudem rechtzeitig in Anspruch.

Die Erfolge der Arbeit des FGT zeigen sich in der Nutzungskontinuität und der intensiven Nachfrage aus dem Stadtteil. Unbürokratische Lösung von familiären Problemen (Versorgungsnotlagen, Schul- und Erziehungsfragen, Gewalt, Trennungen, Isolation, gesundheitliche Beschwerden, psychische Krisen) sind aufgrund des breiten Gesundheitsverständnisses und der seit dem Aufbau des Projektes geförderten guten Vernetzung möglich. Wie die Rückmeldungen der Nutzerinnen zeigen, trägt die Arbeit des FGT zu einem deutlich verbesserten körperlichen, psychischen und sozialen Befinden der Nutzerinnen, und damit auch von deren Familien, bei.

Weitere Informationen

Hintergrund

Die Großwohnanlage Tenever wurde als Demonstrativbauvorhaben des Bundes bis Mitte der 70er Jahre mit 2.650 Wohneinheiten in 5- bis 21-geschossigen Gebäuden errichtet. Eingeleitete Rückbaumaßnahmen und Leerstände führten im Zeitraum der Jahre 1998-2004 zu einem drastischen Rückgang von einem Viertel aller BewohnerInnen.

In Tenever leben derzeit knapp 10.400 Menschen. Der Anteil der ausländischen Bevölkerung beträgt 24,6 Prozent.1 Einen Migrationshintergrund2 weisen 52,4 Prozent der Bevölkerung des Ortsteils auf (Bevölkerungsdaten vom 31.12.2005, Statistisches Landesamt Bremen). Das Quartiersmanagement des Stadtteils schätzt bei Einbeziehung von Aussiedlerinnen und Aussiedlern, die aufgrund ihres deutschen Passes nicht eine entsprechende Zuordnung erhalten, einen Anteil von ca. 70% der Bevölkerung mit Migrationshintergrund. Insgesamt sind über 70 verschiedene Nationalitäten vertreten, darunter ein Großteil aus dem islamischen Kulturkreis. Tenever ist außerdem der kinderreichste Ortsteil Bremens.

Die Arbeitslosenziffer3 in diesem Ortsteil beträgt 35,5 Prozent.4 Eine laufende Hilfe zum Lebensunterhalt erhalten dort insgesamt 23,3 Prozent der Bevölkerung, bei der ausländischen Bevölkerung beträgt der Anteil sogar 46,9 Prozent (Daten vom 30.06.05 bzw. 31.12.04, Statistisches Landesamt Bremen).

Der schlechte bauliche Zustand der Großwohnanlage ist nach wie vor ein großes Problem. Im Rahmen des Nachbesserungsprogramms wurden in den letzten Jahren bereits zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Wohnsituation und zum Ausbau der Infrastruktur durchgeführt. Die sozialen Probleme sind weiterhin immens. So ist die Lebensrealität vieler Familien gekennzeichnet durch Armut, Arbeitslosigkeit, hohe Kinderzahlen, beengte Wohnverhältnisse und unklarem Aufenthaltsstatus.

In diesem sozialräumlichen Umfeld wurde 1989 der Gesundheitstreffpunkt für Frauen in Tenever gegründet. Er ist aus einem dreijährigem Forschungsprojekt zum Thema "Gesundheitshandeln und Lebensweisen von Frauen aus unteren und mittleren sozialen Schichten" (gefördert vom BMJFFG, Laufzeit: 1986-1989) entstanden (Klesse et al. 1992). Die Studie sollte Ideen zur konkreten Umsetzung der Gesundheitsförderung für sozial benachteiligte Frauen liefern. Im Mittelpunkt der Studie standen Mütter im Alter zwischen 20 und 35 Jahren mit niedrigem Schulabschluss und keiner bzw. nur gering qualifizierender Berufsausbildung, die im Bremer Stadtteil Osterholz-Tenever lebten. Die Forschungsergebnisse zeigten, dass der ursprünglich angedachte Praxisansatz – Einbringung der Projektergebnisse in herkömmliche Bildungs- und Gesundheitserziehungsträger – die Zielgruppe des Projektes nicht erreichen würde. Nur ein niedrigschwelliger Ansatz, bei dem die Frauen dort angesprochen werden, wo sie leben und ihre sozialen Beziehungen haben, nämlich im Stadtteil selbst, war geeignet. Mit dem Aufbau des Projektes wurden auf der Grundlage der Handlungsfelder der Ottawa-Charta von 1986 die Ziele verfolgt, Frauen zu Eigenverantwortung und Selbstbewusstsein zu ermutigen, ihre Kenntnisse zu erweitern und ihre Stärken zu fördern.

Träger der Einrichtung ist der im Jahr 1989 gegründete gemeinnützige Verein "Frauen und Gesundheit e.V.". Das Projekt wird vom Land Bremen mit einer Grundfinanzierung unterstützt. Darüber hinaus werden Drittmittel verschiedenster Art eingeworben. Im FGT arbeiten zwei hauptamtliche Mitarbeiterinnen (Diplom-Sozialpädagogin und Diplom-Soziologin mit Zusatzqualifikationen).

Vorgehen

Das Ziel des FGT ist eine ressourcen- und stadtteilorientierte Gesundheitsförderung für und mit sozial benachteiligten Frauen. Das Projekt setzt an den unmittelbaren Nöten und Bedürfnissen der Frauen an (z. B. muttersprachliche Angebote, Ad hoc Kriseninterventionen, Informationsweitergabe). In den Angeboten werden die nationale Herkunft – und die damit verbundenen weiblichen Rollenzuschreibungen - die persönliche Biografie und die aktuelle Lebenssituation der Nutzerinnen berücksichtigt. Als Grundlage der Vorgehensweise dienen die Prinzipien der „Partizipation“ – der Beteiligung an der Entwicklung und Gestaltung von Angeboten – und des „Empowerment“, der Befähigung und Ermutigung zu einem gesundheitsfördernden Handeln. Frauen sollen in die Lage versetzt werden, ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, zu artikulieren und zu verwirklichen.

Ein wesentliches Instrument der niedrigschwelligen Arbeitsweise des FGT ist der „Offene Treff“. Zweimal in der Woche können Frauen mit und ohne Kinder „einfach nur hereinschauen“, um Kontakte zu knüpfen, die Mitarbeiterinnen kennen zu lernen und sich über alles, was ihren Alltag und ihre Gesundheit im weitesten Sinne betrifft, auszutauschen. Sie entwickeln Vertrauen untereinander aber auch zu den Mitarbeiterinnen des Teams. 2006 gab es 602 Kontakte im Offenen Treff und zusätzlich 241 Kontakte von russisch oder arabisch sprechenden Frauen in dem von einer Migrantin angeleiteten Treff.

Im Offenen Treff sprechen die Teilnehmerinnen über Ängste und Depressionen, sie diskutieren die Auswirkungen der Frauenarmut, stellen Fragen zu bevorstehenden OP’s und zu körperlichen Beeinträchtigungen. Durch Informationen, die an ihren persönlichen Kenntnissen ansetzenden, können die Nutzerinnen Hinweise und Empfehlungen einordnen und mit den angebotenen Hilfen besser umgehen. Dies wirkt sich unmittelbar positiv auf ihr Gesundheitsbefinden aus.

Der offene Migrantinnentreff fungiert als Anlaufpunkt z. B. für Frauen, die mit dem deutschen Sozial- und Gesundheitssystem weniger bis gar nicht vertraut sind oder die sich isoliert fühlen. Das Themenspektrum variiert, da die gesundheitliche (Versorgungs-)Situation von Migrantinnen von diversen Faktoren beeinträchtigt wird. Besonders zu nennen ist die unzulängliche Verständigung (sprachlich und kulturell) in Versorgungseinrichtungen. Hieraus resultieren Fehlinformationen über medizinische bzw. Gesundheitsdienste, Unter- oder Überdosierung von Medikamenten, auch der Sinn von Vorsorgeuntersuchungen und Impfprogrammen kann nur begrenzt vermittelt werden. Häufig folgt auf diese unbefriedigende Situation ein Arzt-/ Ärztinnenwechsel oder es kommt zu einer Parallelnutzung. Ein weiterer Problembereich in der Versorgung ist, dass aufgrund der Ferne zur Regelversorgung im Krisenfall Rettungsdienste in Anspruch genommen oder Klinik- bzw. Notfallambulanzen aufgesucht werden. Der Ansatz des FGT, die Kenntnisse der Frauen über das Sozial- und Gesundheitswesen zu erweitern, ihr eigenes Wissen über Gesundheit zu vertiefen, Sprachbarrieren abzubauen und Kontakte zu den Einrichtungen her zu stellen wirkt dieser Fehlentwicklungen nachhaltig entgegen.

Besteht Bedarf nach individuellen Hilfestellungen, können kostenfreie psychosoziale Beratungen – ohne Termin oder mit kurzfristiger Terminvergabe – genutzt werden (2006: 296 Frauen). Frauen in Krisensituationen (z.B. depressive Stimmungen, psychosomatische Beschwerden) werden sofort beraten. Diese Beratungen können mehrsprachig durchgeführt werden und berücksichtigen den kulturellen Hintergrund der Beratenen.

Werden weiterführende Hilfen benötigt, vermitteln die Mitarbeiterinnen an die entsprechenden Einrichtungen, so z.B. an niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, an das Amt für soziale Dienste, den psychosozialen Dienst, das Gesundheitsamt oder andere Institutionen vor Ort.

Die praktische Umsetzung der Gesundheitsförderung für Frauen beinhaltet neben den Offenen Treffs und den Einzelberatungsangeboten regelmäßige Kurse (Bewegungs- und Entspannungskurse, Kreativangebote, Alphabetisierungs- und Integrationskurse, Jahresgruppen etc.; 2006: 3.814 Kontakte, 334 Nutzerinnen), Gesprächsrunden zu Gesundheitsthemen (2006: 121 Kontakte) sowie diverse Großveranstaltungen (Suppenküche, Bade- und Wellnesstag; 2006: 1.047 Nutzerinnen) Alle Veranstaltungen werden kostengünstig angeboten und finden bei Bedarf mit kostenloser Kinderbetreuung statt.

Der FGT nutzt intensiv die örtliche Nähe zum Hallenbad Tenever und zu einer Außenstelle des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes des Gesundheitsamtes Bremen. Das Hallenbad wird für die Frauenschwimmnachmittage und die angegliederte Gymnastikhalle für Bewegungsangebote genutzt. Die Ärztin des Gesundheitsamtes führt einmal im Monat eine offene Sprechstunde für Frauen mit Kindern durch. Sie wird zudem in verschiedenen FGT Angebote eingebunden (z.B. Sprachkurse).

Frauen werden auf den FGT durch Großveranstaltungen, Faltblätter (mehrsprachig) und durch die Vermittlung anderer Einrichtungen aufmerksam. Migrantinnen werden durch Mund-zu-Mund-Propaganda angesprochen. Die Durchführung von Veranstaltungen durch muttersprachliche Multiplikatorinnen und die gezielte Ausrichtung auf die Bedürfnisse dieser Nutzerinnen erhöhen die Akzeptanz. Von diversen Kooperationspartnern, z.B. vom Klinikum Bremen-Ost, niedergelassenen ÄrztInnen, der Bremer Arbeitsgemeinschaft für Integration und Soziales (BAgIS) und der Agentur für Arbeit, werden Frauen an den FGT weitervermittelt. Durch sein erweitertes Gesundheitsverständnis können zusätzlich zu gesundheitlichen Themen auch soziale und psychische Aspekte mit berücksichtigt werden. Frauen können auf dieser Grundlage auch in schwierigsten Lebenssituationen begleitet werden. Gemeinsam mit ihnen und anderen Einrichtungen vor Ort werden Lösungsansätze entwickelt, die für die Nutzerin akzeptabel und realisierbar sind.

Der FGT ist im Ortsteil Tenever seit seiner Gründung im Stadtteil vernetzt. In den verschiedenen Gremien werden Angebote der Einrichtungen aufeinander abgestimmt. Über diese Zusammenarbeit hat der FGT bei den sozialen und gesundheitsrelevanten Einrichtungen des Stadtteils einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt und durch seine Verlässlichkeit eine hohe Akzeptanz gewonnen.

Im Jahr 2006 wurden über Angebote und Aktivitäten des FGT insgesamt 6571 persönliche Kontakte zu Frauen hergestellt.

Literatur

Flerlage, I., Weerts, M. (2001): Frauengesundheit im Brennpunkt. Eine Bestandsaufnahme und Evaluation der zehnjährigen Arbeit des Frauengesundheitstreffs Tenever. Magisterarbeit, Zentrum für Public Health der Universität Bremen. PDF-Datei im Archiv des Gesundheitsamtes unter www.gesundheitsamtbremen. de/archiv/1a-3-12-01.pdf

Gesundheitsamt Bremen (Hrsg.) (2002): Frauengesundheit im Brennpunkt. Eine Bestandsaufnahme und Evaluation der zehnjährigen Arbeit des Frauengesundheitstreffs Tenever. Kurzfassung. (PDF-Datei unter www.gesundheitsamt-bremen.de/print/frauenges.pdf).

Kleese, R., Sonntag, U., Brinkmann, M., Maschewsky-Schneider, U. (1992): Gesundheitshandeln von Frauen. Leben zwischen Selbst-Losigkeit und Selbst-Bewusstsein. Frankfurt am Main/New York.

Good Practice in

Partizipation

Partizipation der Nutzerinnen wird vom FGT als eine wesentliche Bedingung zur Entwicklung von Empowerment gesehen und genutzt. Die Erfahrung von Beteiligungsmöglichkeiten wird als eine wichtige Bedingung verstanden, um Fähigkeiten zu entwickeln, sich für eine gesundheitsfördernde Gestaltung der eigenen Lebensbedingungen einzusetzen. Im FGT bezieht sich die Beteiligung der Nutzerinnen grundsätzlich auf alle Ebenen: Programmentwicklung und -gestaltung, Selbstorganisation von Angeboten, Mitarbeit bei der Vereinsarbeit, konzeptionelle Weiterentwicklung und Qualitätsentwicklung des FGT. Angestrebt wird auch die Beteiligung an der Entwicklung des Stadtteils und an Frauengesundheitsthemen der Stadt Bremen.

Um die Beteiligung der Frauen bei der Programmgestaltung und bei der Entwicklung von Aktionen zu gewährleisten, nutzt der FGT verschiedene Instrumente. Seit seiner Anfangszeit ist eine leicht zugängliche Karteikartensammlung Grundlage für ein bedürfnisorientiertes Angebot. Die Frauen werden aktiv ermutigt, ihre Ideen und Wünsche zu Aktivitäten/Angeboten hier einzutragen. Die Karteikartensammlung wird in allen Kursangeboten vorgestellt. Die FGT-Mitarbeiterinnen gewinnen so Rückmeldungen über die Entwicklung der Angebote und die Bedürfnisse der Nutzerinnen. Im gemeinsamen Programmplenum wird über Art und Inhalt von Veranstaltungen entschieden. Durch dieses Vorgehen ist eine kontinuierliche Rückkopplung gewährleistet und die Ausrichtung auf die verschiedenen Bedürfnisse der Nutzerinnen gegeben.

Diese aktive Einbindung der Nutzerinneninteressen gibt Anregungen für neue Angebote und für die Ansprache neuer Zielgruppen. Auf diese Weise ist auch das Konzept zur Erweiterung der Inhalte von Deutsch-Sprachkursen um Themen rund um Gesundheit entstanden (siehe unten „Empowerment“). Die Strukturen im Gesundheitswesen, Fragen der Prävention und Besuche in Einrichtungen der ambulanten und stationären Versorgung zählen seither zu den Kursinhalten. In einem weiteren Schritt wurden exklusiv für die Teilnehmerinnen Bewegungsangebote zeitnah zum Kurs durchgeführt. Exkursionen zu Krankenhäusern und anderen Einrichtungen der Versorgung wurden unternommen und Kontakt zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dort hergestellt.

Ein weiteres Resultat dieses Dialogs ist der Frauenbadetag: In Kooperation mit dem Hallenbad wurden und werden Schwimmtage exklusiv für Frauen und ihre Kinder durchgeführt. Dieses Angebot berücksichtigt speziell die Bedürfnisse von muslimischen Frauen (siehe unten „Innovation und Nachhaltigkeit“).

Ein weiteres Projekt ist eine Stadtteilsuppenküche. Frauen aus dem Stadtteil sind aktiv an der Umsetzung beteiligt, nötige Arbeitsschritte werden von den Frauen verantwortlich übernommen, zum Teil engagieren sie sich ehrenamtlich, wenn möglich erhalten sie einen geringen Betrag als Aufwandsentschädigung.

Die eigenständige Organisation von Veranstaltungen durch die Nutzerinnen wird von den Projektmitarbeiterinnen durch eine beratende Unterstützung der Vorbereitungsgruppe gefördert. Im Jahr 2005 fanden an 32 Abenden selbst organisierte Kreativabende von Nutzerinnen des „Offenen Treffs“ statt. Die Frauen trafen sich zum geselligen Austausch, zum Singen, zum Abendbrot und zur Planung von gemeinsamen Freizeitaktivitäten. Diese gemeinsamen Aktivitäten initiieren soziale Bündnisse, in denen gegenseitige Hilfe zur Selbsthilfe gewährt wird.

Partizipation ist für die Nutzerinnen des FGT auch auf der Ebene der Vereinsmitarbeit möglich. Frauen werden dazu ermuntert, in den Verein Frauen und Gesundheit e.V. einzutreten und sich aktiv an der Vereinsarbeit zu beteiligen. So können sie direkten Einfluss auf Konzept und Inhalte des Treffpunkts ausüben.

Die Qualitätssicherung der Einrichtung stützt sich wesentlich auf eine partizipative Evaluation. Die Nutzerinnen werden kontinuierlich in die Qualitäts- und Konzeptentwicklung einbezogen. Neben den oben genannten Instrumenten werden zum Beispiel Blitzumfragen zu Wünschen und Bedürfnissen durchgeführt, und die Nutzerinnen werden in allen Kursangeboten und anderen Veranstaltungen aktiv zu ihrer Zufriedenheit mit dem Angebot befragt. Auf diesen Rückmeldungen basiert eine stetige Anpassung der Angebote des FGT an neue/andere Bedürfnisse der Nutzerinnen. Das FGT-Team trägt dafür Sorge, dass der Bereich Gesundheitsförderung dabei stets im Zentrum der Aktivitäten steht. Das sich dieses nutzerinnenzentrierte, diskursive Konzept bewährt, zeigt sich an der positiven Resonanz in der Bevölkerung auf die Angebote des FGT.

Empowerment

Für den FGT ist das Prinzip des Empowerment in der Gesundheitsförderung die zweite zentrale Arbeitsgrundlage. Sie ist mit der Möglichkeit zur Partizipation eng verzahnt. Während Partizipation eine wesentliche Grundlage ist, um gesundheitsfördernde Lebensbedingungen mitgestalten zu können, basiert Empowerment auf einem Prozess lebenslangen Lernens, dem ein ressourcenorientierter Ansatz zugrunde liegt. Dieser kann beinhalten, sich mit verändernden körperlichen und seelischen Fähigkeiten und Bedürfnissen sowie mit sich verändernden Lebensbedingungen (zum Beispiel sich in einem fremden Land zurechtfinden) auseinanderzusetzen, vor allem aber auch Ressourcen wahrzunehmen, zu aktivieren oder sich neue Fähigkeiten und Stärken anzueignen.

Der FGT berücksichtigt die jeweiligen Ressourcen der Nutzerinnen. Im Mittelpunkt stehen die Alltagsvorstellungen der Frauen von Gesundheit und von gesunden Lebensweisen und die Suche nach Möglichkeiten, Belastungen und Konflikte konstruktiv zu bewältigen. Die Mitarbeiterinnen begegnen den Frauen mit großer Wertschätzung, Empathie, Offenheit und mit Lebensfreude.

Die Aktivitäten des FGT dienen der Wissensvermittlung, stärken aber auch die sozialen Fähigkeiten sowie die Selbstwahrnehmung der Frauen. Ihnen wird Unterstützung angeboten, sie werden ermutigt selbst aktiv zu werden, Verantwortung zu übernehmen und sich gegenseitig zu unterstützen. Das Gesundheitsverhalten, der Umgang mit dem eigenen Körper und die Wahrnehmung und Bewertung gesundheitlicher Beeinträchtigungen werden gezielt angesprochen. Es gelingt dadurch, Zusammenhänge zum Beispiel zwischen Körper und Seele, dem gesellschaftlichen Rollenverhalten und persönlichen Konflikten aufzuzeigen und neue Bewältigungsmöglichkeiten aufzubauen. Gemeinsame Aktivitäten helfen, die bestehende Isolation abzubauen; kursübergreifende Veranstaltungen (Tagesausflüge, Großveranstaltungen) fördern das interkulturelle Zusammensein.

Als ein exemplarisches Beispiel für das Vorgehen des FGT wird hier der Alphabetisierungskurs vorgestellt. Die Situation von Migrantinnen, vor allem von Müttern kinderreicher Familien, hat dazu geführt, für diese Zielgruppe besondere Kurse anzubieten. Diese Frauen, die die Verantwortung für Kinder und Haushalt tragen, leben oftmals isoliert in einer für sie fremden Kultur. Sie verfügen häufig nur über eine geringe oder gar keine Schulbildung, auch beherrschen sie die deutsche Sprache kaum.
Um die Kompetenzen dieser Frauen im Alltag zu fördern, wurden Alphabetisierungs- und Integrationskurse mit kostenloser Kinderbetreuung konzipiert, die das Thema Gesundheit besonders aufgreifen. Ziel der Alphabetisierungskurse ist es, Frauen verschiedener Nationalitäten sowohl das Erlernen der deutschen Schriftsprache zu ermöglichen als auch Alltagskompetenzen zu vermitteln, die ihnen den Zugang zur deutschen Gesellschaft und zur Arbeitswelt eröffnen. Dadurch werden die Frauen in ihren Fähigkeiten gestärkt und gleichzeitig zu einer individuellen Perspektiventwicklung ermutigt.

Die Unterrichtsinhalte werden im FGT-Kurs mit den Interessen der Frauen abgestimmt und am Lebensalltag der Frauen orientiert. Alltägliches wie die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln oder das „Einkaufengehen“ gehören hierzu. Viele gesundheitsbezogene Themen werden angesprochen. Zudem finden Rollenspiele statt, die zum Beispiel das Verhältnis zwischen Arzt/Ärztin und Patientinnen aufgreifen. Frauen werden ermutigt, ihre Bedürfnisse einzubringen, um dadurch ihr Handlungs- und Erfahrungsspektrum zu erweitern und ihr Selbstvertrauen zu stärken.

Im Anschluss an den Alphabetisierungskurs findet ein Bewegungskurs statt. Die Frauen werden motiviert, an Tagesausflügen und Veranstaltungen des FGT teilzunehmen. 15 Frauen – Mütter von über 70 Kindern – beendeten erfolgreich den ersten Alphabetisierungskurs. Aufgrund der hohen Motivation der Teilnehmerinnen wurde ein Fortsetzungssprachkurs angeboten.

Ein besonderes Anliegen des FGT ist es, den Nutzerinnen verschiedene Akteurinnen und Akteure sowie Institutionen aus den sozialen und politischen Bereichen des Stadtteils und der Stadt Bremen vorzustellen. Sie erhalten Aufklärung über ihre Rechte und besichtigen Institutionen im Stadtteil. So lernen sie Kontaktpersonen kennen und können Hemmschwellen abbauen. Dies erleichtert ihnen den Zugang zu gesellschaftlichen Ressourcen.

Innovation und Nachhaltigkeit

Der FGT kann im Mai 2007 auf eine 18-jährige Praxiserfahrung in einem sozial benachteiligten Stadtteil zurückblicken. Die langjährige Existenz beruht neben der kontinuierlichen Basisförderung durch die Stadt Bremen vor allem auf einer engen Vernetzung auf Stadtteilebene, dem Transfer gesundheitswissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis und der engen Ausrichtung auf die Nutzerinneninteressen.

Nachhaltigkeit über einen so langen Zeitraum benötigt ständige Innovation. Dazu gehört das aktive Wahrnehmen und Aufgreifen sich verändernder Bedarfe und Bedürfnisse der Nutzerinnen. Durch die Vernetzung des FGT mit anderen Anbietern im Stadtteil gelingt es, Ressourcen effektiver zu nutzen. Bedarfe und Lücken in der Versorgung werden gemeinsam erkundet und Angebote aufeinander abgestimmt. Zudem erweitert die kooperative Zusammenarbeit im Stadtteil die eigene Wahrnehmung der Versorgungssituation. Die Diskussionen und Rückmeldungen liefern wichtige Impulse für die Entwicklung und Anpassung von Angeboten an veränderte Voraussetzungen oder Bedarfe.

Neue gesundheitswissenschaftliche Erkenntnisse und Entwicklungen wirken ebenfalls auf die Planung ein. Es erfolgt ein Transfer dieses Wissens in die Konzeption weiterer Angebote für die Zielgruppe. Die stadtweite Vernetzung bietet gute Möglichkeiten, neue Erkenntnisse zum Beispiel in den Bereichen Überversorgung Hormon(ersatz-)therapie, Fehlnutzung Notfallambulanzen oder Einführung des Mammografie-Screenings frühzeitig aufzugreifen und in gemeinsamer Kooperation mit Institutionen (zum Beispiel Landesvereinigung für Gesundheit Bremen, Volkshochschule Bremen, Zentrale Gleichstellung für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau, Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin, Gesundheitsamt Bremen, Arbeit und Leben Bremen) die Vermittlung für die Zielgruppe zu gestalten (zum Beispiel Migrantinnenfahrradkurs).

Für die kreative Weiterentwicklung der Einrichtung ist Partizipation ein wichtiges Element. Die Mitteilung von Wünschen und Bedürfnissen durch die Nutzerinnen ist unabhängig von professionellen Zielsetzungen der Mitarbeiterinnen des FGT. Die offene Haltung gegenüber den Vorschlägen und Wünschen der Zielgruppe erfordert neben Kontinuität und Zuverlässigkeit eine hohe Flexibilität seitens der Mitarbeiterinnen. Erst diese ermöglicht einen Austausch, der zur Entwicklung neuer Angebote und zur Ansprache weiterer Zielgruppen führt. Heute zählen Frauen mit und ohne Kinder und Frauen jeder Nationalität und jeder Altersgruppe zu den Nutzerinnen des FGT.

Als Beispiele für Innovationen, zu denen auch die oben beschriebenen Integrations- und Alphabetisierungskurse zu rechnen sind, seien hier die Frauenbadetage/ Frauenschwimmnachmittage aufgeführt (siehe oben „Empowerment“), die 2002 in Bremen neu einführt wurden. Die Idee stammte von Migrantinnen, die berichteten, dass sie aufgrund kultureller Auflagen seit Jahren nicht mehr schwimmen gehen konnten. Der FGT reagierte auf diese Berichte, thematisierte dieses Problem in Gesprächen in der Stadtteilgruppe und mit den Betreibern des Hallenbades und führte in Kooperation mit den Bremer Bädern im Oktober 2002 den 1. Bremer Frauenbadetag durch, der ausschließlich für Frauen gedacht war. Die Konzeption dieses Badetages sensibilisierte alle beteiligten Akteurinnen und Akteure für kulturelle und frauenspezifische Bedürfnisse. Folgende Voraussetzungen waren zu bedenken:
- blickdichte Räume, die auch muslimischen Frauen das Baden ermöglichen,
- weibliches Aufsichtspersonal (Bademeisterin etc.),
- Migrantinnen als Vorbilder, die anderen Frauen Mut machen, an bisher ungewohnten Aktivitäten teilzunehmen,
- muttersprachliche Kursleiterinnen,
- Kinderprogramm und Kinderbetreuung.

Um Frauen aus verschiedenen Kulturkreisen zu erreichen, wurde die Öffentlichkeitsarbeit mehrsprachig gestaltet. Den Frauen sollte zudem der Zugang zu weiterführenden gesundheitsfördernden Angeboten ermöglicht werden. So mussten
- Mitarbeiterinnen für Gespräche und Beratung zur Verfügung stehen,
- kostengünstige Veranstaltungen organisiert und
- Schnupperkurse zum Ausprobieren angeboten werden.

Zahlreiche gesundheitsfördernde Aktivitäten, u. a. Beckenbodengymnastik, Aqua-Power, Wassergymnastik und Schwimmkurse, wurden in den Frauenbadetag integriert.

Seit dem 1. Bremer Frauenbadetag finden einmal im Monat Frauenschwimmnachmittage statt. Im Jahr 2006 nahmen insgesamt 301 Frauen – davon 255 Migrantinnen – und 400 Kinder daran teil. Den Frauen eröffnen sich bislang verwehrte Bewegungsmöglichkeiten; viele von ihnen finden den Zugang zu weiteren gesundheitsfördernden Veranstaltungen des FGT.

Themen

Lebens- und Arbeitsbedingungen

  • Gesundheitliche Versorgung

Soziale und gemeindebezogene Netzwerke

  • Stadtteilarbeit / Gemeinwesenarbeit / Nachbarschaftsnetzwerke

Lebensweise / individuelles Gesundheitshandeln

  • Förderung von Frauengesundheit

Gestaltung der Lebenswelten

Das Angebot wird in den Lebenswelten der Zielgruppe durchgeführt.

  • Versorgungs- und Unterstützungseinrichtung
  • Stadtteil / Quartier

Altersgruppen

  • Altersgruppenübergreifend

Das Angebot umfasst geschlechtsspezifische Angebote für

  • Mädchen / Frauen

Zielgruppen

  • Personen mit sehr niedrigem beruflichen Status (z.B. ungelernte Arbeiter/-innen)
  • Personen mit sehr niedrigem Einkommen (z.B. Empfänger/-innen von Arbeitslosengeld II)
  • Personen mit sehr niedriger Schulbildung (z.B. Personen ohne qualifizierten Hauptschulabschluss)
  • Allein Erziehende
  • Migrantinnen / Migranten mit schlechten Deutschkenntnissen

Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Gesundheit

  • Medizin
  • Pflege
  • Geburtshilfe
  • Psychologie
  • Ernährungsberatung

Bildung

  • Frühkindliche Pädagogik (Krippen, Kindertagestätten)
  • Schule
  • Hochschule
  • Berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung

Soziales

  • Sozialarbeit
  • Jugendarbeit
  • Mediation (z.B. Dolmetscherinnen / Dolmetscher, ethnische Mittlerinnen / Mittler)

Andere

  • Presse
  • Fachöffentlichkeitsarbeit

Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner

Gesundheit

  • Gesundheitsamt
  • Arztpraxen
  • Krankenhäuser
  • Geburtshilfe
  • Pflegedienste
  • Krankenkassen
  • Selbsthilfegruppen

Bildung

  • Kindertagesstätten
  • Schulen
  • Berufsaus-, -fort- und Weiterbildungseinrichtungen

Soziales

  • Beratungsstellen der freien Wohlfahrt
  • Jugendamt
  • Sozialamt
  • Nachbarschaftshilfe / Stadtteilinitiativen
  • Kirchengemeinden

Andere

  • Polizei
  • Sportvereine
  • Andere Kooperationspartner
    und zwar Netzwerk Selbsthilfe Bremen, Frauengesundheitsforum Bremen, Landesvereinigung f. Gesundheit Bremen

Dokumentation

  • Geschäftsbericht, Jahresbericht
  • "Frauen und Gesundheit in Bremen" (Broschüre), Erste Ergebnisse aus Gesprächen

Evaluation

  • externe Evaluation

Evaluation wurde veröffentlicht unter dem Titel
Y. Flerlage, M. Weerts: Frauengesundheit im Brennpunkt. Eine Bestandsaufnahme un

Zeitraum

Beginn: 1989

Abschluss: kein Ende geplant

Kontakt

Projektkoordination

Frau Inge Koepsell
Koblenzer Str. 3A
28325 Bremen (Bremen)

Telefon: 0421.401728

Telefax: 0421.4094434

E-Mail: FGT@gmx.net

2. Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner

Frau Jutta Flerlage
Koblenzer Str. 3A
28325 Bremen (Bremen)

Telefon: 0421 / 401728

Telefax: 0421 / 4094434

E-Mail: FGT@gmx.net

Auszeichnungen

2008: BKK-Preis: "Auszeichnung für vorbildliche Gesundheitsförderung"

Stand

05.02.2009

Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Projektträger

Frauengesundheitstreff Tenever

Projektlaufzeit

Beginn: 1989

Abschluss: kein Ende geplant

Kontakt

Frau Inge Koepsell
Koblenzer Str. 3A
28325 Bremen (Bremen)

Telefon: 0421.401728

Telefax: 0421.4094434

E-Mail

Stand: 05.02.2009

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 61 Partnerorganisationen an.
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