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EVA-Projekt

Aufsuchende Hilfe für Protituierte

Projektinformationen

Kurzbeschreibung

Sexworkerinnen, d.h. Frauen, die in der Prostitution arbeiten, sind durch die häufigen, wechselnden Kontakte vielen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Durch Unklarheiten im Aufenthaltsstatus, Versichertenstatus oder durch Besonderheiten ihrer Lebenssituation können sie häufig nicht die nötige medizinische Vorsorge betreiben. Hier setzt der aufsuchende Kontakt durch zwei Sozialarbeiterinnen der AIDS-Beratungsstelle Flensburg an - einfach, vertrauensvoll, anonym: EVA. Über kleine Give-aways als Türöffner wie Kondome, Gleitgel oder auch Schminkuntensilien finden die Mitarbeiterinnen Zugang und können so Beratung zu sexuell übertragbaren Erkrankungen (STD) und AIDS durchführen, Impfungen und gynäkologische Untersuchungen, die in ausgewählten Praxen erfolgen, anbieten und so die gesundheitlichen Risiken für die Frauen und ihre Kunden herabsetzen.Daürber hinaus besteht ein enger Kontakt zu Beratungsstellen, so dass auch zu Sucht-, Schulden oder anderen Themen Beratung vermittelt werden kann.

Themen

Lebens- und Arbeitsbedingungen

  • Arbeitsbedingungen

Lebensweise / individuelles Gesundheitshandeln

  • Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen
  • Sexualität (z.B. Sexualaufklärung und –pädagogik)

Gestaltung der Lebenswelten

Das Angebot wird in den Lebenswelten der Zielgruppe durchgeführt.

  • Stadtteil / Quartier
  • Wohnungen

Altersgruppen

  • Altersgruppenübergreifend

Das Angebot umfasst geschlechtsspezifische Angebote für

  • Mädchen / Frauen

Zielgruppen

  • Migrantinnen / Migranten mit schlechten Deutschkenntnissen
  • Personen mit einem niedrigen sozialen Status
  • Prostituierte

Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Gesundheit

  • Medizin

Soziales

  • Sozialarbeit
  • Jugendarbeit

Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner

Gesundheit

  • Arztpraxen

Soziales

  • Beratungsstellen der freien Wohlfahrt
  • Sozialamt
  • Quartiersmanagement

Zeitraum

Beginn: September 2009

Abschluss: kein Ende geplant

Kontakt

Projektkoordination

Herr Dr. Martin Oldenburg
Norderstr. 58-60
24939 Flensburg (Schleswig-Holstein)

Telefon: 0461 / 852600

Telefax: 0461 / 852819

E-Mail: gesundheitsplanung@stadt.flensburg.de

Stand

22.02.2012

Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Projektträger

Stadt Flensburg Gesundheitsdienste

Weitere Projekte des Trägers finden Sie hier.

Projektlaufzeit

Beginn: September 2009

Abschluss: kein Ende geplant

Kontakt

Herr Dr. Martin Oldenburg
Norderstr. 58-60
24939 Flensburg (Schleswig-Holstein)

Telefon: 0461 / 852600

Telefax: 0461 / 852819

E-Mail

Stand: 22.02.2012

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.