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Erzählcafe für Ältere

Projektinformationen

Kurzbeschreibung

Das Projekt „Wie geht’s – Gesundheitsförderung für Ältere in Programmgebieten der Sozialen Stadt“ wurde vom LGA BW in Kooperation mit dem Sozialministerium aufgelegt mit der Zielsetzung, Städtebauförderung und Gesundheitsförderung in den Programmgebieten der Sozialen Stadt enger zu verzahnen. So sollten gesundheitsfördernde Aktivitäten an die Strukturen der Sozialen Stadt und den Potenzialen des jeweiligen Stadtteils anknüpfen, Synergien geschaffen und damit ein signifikanter Beitrag zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation im Stadtteil lebender älterer Menschen geleistet werden – unabhängig vom sozioökonomischen Status des Einzelnen.

Die Baugenossenschaft Familienheim Karlsruhe e.G. führte im Rahmen dieses Projekts eine Bedarfsanalyse mittels aktivierender Befragung der älteren Bewohner in ihren Wohnquartieren durch, um die Lebensqualität der Senioren bedarfsorientiert verbessern zu können.

Einen besonderen Interventionsschwerpunkt bilden hierbei Senioren mit nur wenigen sozialen Kontakten bzw. geringer Teilnahme/Teilhabe am sozialen Leben wie auch ältere Menschen mit Migrationshintergrund, die bislang mit(gf) Angeboten kaum oder gar nicht erreicht werden. Die nachhaltige Einbindung dieser Menschen soll durch die Arbeit einer von der Familienheim eigens hierfür eingestellten Aktivierungskraft sowie durch die angestrebte Qualifizierung von Aktivierungskräften aus der Zielgruppe erfolgen. Da die Arbeit mit älteren Menschen Kontinuität und Verlässlichkeit erfordert, d.h. ein langfristiges Forum der Information/Kommunikation gesundheitsrelevanter Dienste/Veranstaltungen/Angebote von Nöten war, bedurfte es der Etablierung eines Erzählcafés im zentral gelegenen Bürgerzentrum Karlsruhe Mühlburg.

Themen

Lebens- und Arbeitsbedingungen

  • Wohnungsqualität, Wohnumfeld

Soziale und gemeindebezogene Netzwerke

  • Stadtteilarbeit / Gemeinwesenarbeit / Nachbarschaftsnetzwerke

Lebensweise / individuelles Gesundheitshandeln

  • Altersrelevante Gesundheitsthemen

Gestaltung der Lebenswelten

Das Angebot wird in den Lebenswelten der Zielgruppe durchgeführt.

  • Stadtteil / Quartier

Beteiligung der Zielgruppe an der Umsetzung des Angebotes

Die durchgeführte aktivierende Befragung bedeutete den ersten Schritt der Beteiligung: Mieter im Alter von 50+ gaben Auskunft über Lebensituation, Gesundheitszustand und vorrangige (gf) Bedarfe.
Die Aktivierungskraft, die das Erzählcafe fachkompetent leitet und programmatisch ausgestaltet, befragt die TeilnehmerInnen regelmässig nach Themenwünschen und Anregungen. Reflektiert schriftlich die Veranstaltungen und gibt sowohl der Familienheim als auch den TeilnehmerInnen entsprechendes feedback.
Die aktive Einbindung der TeilnehmerInnen in das "Tagesgeschäft" des Erzählcafes ist nächste Zielsetzung.

Altersgruppen

  • Seniorinnen / Senioren (ab 60 Jahre)
  • Ab 80 Jahre (Hochbetagte)

Das Angebot umfasst geschlechtsspezifische Angebote für

  • Keine geschlechtsspezifischen Angebote

Zielgruppen

  • Alle Personen innerhalb einer Lebenswelt, z.B. Schule, Kindergarten, Nachbarschaft, Stadtteil
  • Personen mit Behinderung
  • Personen mit einem niedrigen sozialen Status
  • SeniorInnen

Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Gesundheit

  • Medizin
  • Psychologie
  • Ernährungsberatung

Soziales

  • Sozialarbeit

Andere

  • Andere Vertretungen von Zielgruppen,
    und zwar Seniorenbüro
  • Netzwerk "Gesund aufwachsen & leben in Mühlburg"

Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner

Gesundheit

  • Gesundheitsamt
  • Pflegedienste
  • Krankenkassen
  • Selbsthilfegruppen

Soziales

  • Beratungsstellen der freien Wohlfahrt
  • Sozialamt
  • Andere kommunale Einrichtungen
    und zwar Seniorenbüro & Umweltamt
  • Nachbarschaftshilfe / Stadtteilinitiativen
  • Quartiersmanagement
  • Kirchengemeinden

Andere

  • Sportvereine
  • Andere Kooperationspartner
    und zwar "In Schwung - Sport in der zweiten Lebenshälfte"

Dokumentation

  • Projektbericht

Evaluation

  • externe Evaluation

Evaluation wurde veröffentlicht unter dem Titel
Veröffentlichung 2012

Zeitraum

Beginn: Dezember 2011

Abschluss: kein Ende geplant

Kontakt

Projektkoordination

Frau Gudrun Troes
Hardeckstraße 9
76185 Karlsruhe (Baden-Württemberg)

Telefon: 0721 / 5700130

Telefax: 0721 / 5700164

E-Mail: troes@familienheim-karlsruhe.de

Stand

02.11.2011

Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Projektträger

Logo_Baugenossenschaft Familienheim Karlsruhe eG

Baugenossenschaft Familienheim Karlsruhe eG

Projektlaufzeit

Beginn: Dezember 2011

Abschluss: kein Ende geplant

Kontakt

Frau Gudrun Troes
Hardeckstraße 9
76185 Karlsruhe (Baden-Württemberg)

Telefon: 0721 / 5700130

Telefax: 0721 / 5700164

E-Mail

Stand: 02.11.2011

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.