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Angebotsdarstellung

Good Practice

Veröffentlichung: 2015

ALPHA 50+

Kurzbeschreibung mit Zielen und Maßnahmen

Das Projekt „ALPHA 50+“ richtet sich explizit an Langzeitarbeitslose mit multiplen Vermittlungshemmnissen, die 50 Jahre und älter sind. Das Projektleitbild beinhaltet eine auf Nachhaltigkeit und Ganzheitlichkeit basierende Arbeitsweise innerhalb des Förder- und Vermittlungsprozesses, die die individuelle Spezifik der Arbeitssuchenden berücksichtigt sowie informativ und integrativ wirkt. Unter dieser Prämisse werden im Projekt bewusst gesundheitsrelevante, berufspraktische sowie soziale Aktivitäten im Integrationsprozess miteinander kombiniert. Gemäß dem Leitbild von „ALPHA 50+“ kann eine nachhaltige Arbeitsmarktintegration nur dann erfolgreich realisiert werden, wenn diese Aspekte in evidenter Weise aufeinander abgestimmt sind und in der täglichen Projektarbeit ausreichend berücksichtigt werden.

Ziel ist die Integration der ProjektteilnehmerInnen in ein ungefördertes Beschäftigungsverhältnis, der Transfer von positiven Einstellungs- und Verhaltensänderungen in die Lebenswelt, eine aktive Gesundheitsförderung und Prävention durch zahlreiche Angebote innerhalb des Projektes sowie die Implementierung und Kompetenzerweiterung von Empowerment und Autonomie in diese Zielgruppe.

Die enge Verzahnung von gesundheitsfördernden, präventiven, berufspraktischen sowie psychologischen und sozialpädagogischen Angeboten und Modulen, gepaart mit einem professionellen Bewerbungsmanagement, beschreibt einen zukunftsweisenden, äußerst innovativen und in seiner Umsetzung bundesweit bislang einzigartigen Ansatz des Projektes „ALPHA 50+“.


Kontakt

Frau Ines Wagner
INQUA Arbeitstherapeutische Beschäftigungsgesellschaft gemeinnützige GmbH
Mansfelder Straße 15
06108 Halle (Saale) (Sachsen-Anhalt)

Telefon: 0345 / 27952306

E-Mail: ines.wagner@inqua-bildung.de

Website: https://www.jahresringe-halle.de/2014w/alpha50.htm


Projektträger

INQUA Arbeitstherapeutische Beschäftigungsgesellschaft gemeinnützige GmbH Halle
Mansfelder Straße 15
06108 Halle (Saale)


Hintergrund
Im Oktober 2014 waren im Agenturbezirk Halle 22.010 Personen arbeitslos gemeldet, davon 17.191 Personen gefördert nach SGB II und 4.819 nach SGB III. Laut Statistik der Agentur für Arbeit liegt die Arbeitslosenquote bei 10,1%, d. h. leicht über dem Landesdurchschnitt Sachsen-Anhalts von 9,8%. Im Agenturbezirk Halle sind insgesamt mehr Männer (11.641 Personen) als Frauen (10.369 Personen) arbeitslos gemeldet. Der Anteil der Altersgruppe „50plus“ an allen Arbeitslosen ist konstant hoch bei 34,5 %.

Langzeitarbeitslose, die oftmals in Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung zu finden sind, stehen den Verdrängungseffekten auf dem Arbeitsmarkt relativ machtlos gegenüber. Trotz teilweise sehr hoher Qualifikationen sind ihre Integrationschancen ohne besondere Förderung eher gering. Die praktischen Kompetenzen und beruflichen Erfahrungen älterer Langzeitarbeitsloser mit besonders hohem Unterstützungsbedarf sind meist nicht in deren angestammten Berufsfeldern nutzbar. Zudem sind ältere Langzeitarbeitslose vielen Vorurteilen ausgesetzt. Häufig heißt es, sie seien nicht mehr auf der Höhe der Zeit, häufig krank, zu langsam und zu kostenintensiv. Die Folge ist, dass Langzeitarbeitslose (ebenso wie vom Personalabbau betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit psychischen Erkrankungen) häufig grundlegende Neuorientierungen für den Arbeitsmarkt benötigen. Hierbei muss der Arbeitsmarkt systematisch erschlossen werden. Für viele Arbeitgeber ist – besonders bei langzeitarbeitslosen Bewerberinnen und Bewerbern über 50 Jahren – neben der körperlichen und geistigen Fitness auch die berufliche Qualifikation ein wichtiges Kriterium. Fortbildungen, Trainings und auch psychologische Beratungen sind dabei unabdingbar. Selbstbewusstsein und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten müssen meist neu aufgebaut und der Umgang mit Vorgesetzten und Arbeitskollegen wieder erlernt werden.

Es ist belegt, dass Langzeitarbeitslosigkeit für die Betroffenen zu gesundheitlichen Einschränkungen führen kann, die insbesondere bei älteren Langzeitarbeitslosen deutlich die Chancen auf berufliche Wiedereingliederung vermindern können (vgl. Kroll, Lampert 2012). Viele Betroffene klagen über Hypertonie, chronische Bronchitis, Arthrose, Rückenschmerzen und sind häufig in ärztlicher Behandlung. Gleichzeitig ist die Motivation zu gesundheitsbewusstem Verhalten bei vielen Arbeitslosen aufgrund ihrer Lebenssituation oft gering und der Zusammenhang von Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit nur wenig bewusst. Fehlendes Wissen und geringes Selbstvertrauen erschweren daher die Umsetzung einer gesunden Lebensweise.

Diese Erkenntnisse sind auch für das Projekt ALPHA 50+ von zentraler Bedeutung. Dem Leitbild des Projektes folgend, kann eine Integration von älteren Langzeitarbeitslosen mit multiplen Vermittlungshemmnissen in den Arbeitsmarkt nur dann erfolgreich realisiert werden, wenn berufspraktische Fortbildungsmaßnahmen mit gesundheitsfördernden Angeboten verbunden werden. Diese enge Verzahnung, gepaart mit einem professionellen Bewerbungsmanagement, beschreibt den Ansatz des Projektes ALPHA 50+. Dafür wurde das Projekt prämiert: Es erreichte 2011 den 1. Platz beim NBCC Deutschland Award für erfolgreiche und innovative Strategien der Arbeitsvermittlung. Für die fundierte Gesundheitsförderung bei älteren Menschen wurde es beim Bundeswettbewerb 2010 der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) mit dem 2. Platz ausgezeichnet. 2012 war das Projekt für den „Preis für Innovation in der Erwachsenenbildung“ des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) nominiert.
Ziele und Zielgruppen
Das Projekt ALPHA 50+ richtet sich ausschließlich an Langzeitarbeitslose mit multiplen Vermittlungshemmnissen, die 50 Jahre und älter sind. Dazu zählen insbesondere körperlich und seelisch Behinderte, psychisch Kranke sowie Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von ALPHA 50+ rekrutieren sich aus den Personen, die durch das Jobcenter dem Beschäftigungspakt „Jahresringe“ zugeteilt wurden. In Absprache mit der zuständigen Integrationsfachkraft treffen die Langzeitarbeitslosen eine freiwillige Entscheidung, ob sie an den Angeboten von ALPHA 50+ teilnehmen wollen. Ist diese Entscheidung getroffen, gilt sie als bindend.

Ziele von ALPHA 50+ sind:

- Integration der Klientinnen und Klienten in ein ungefördertes Beschäftigungsverhältnis
- Transfer positiver Einstellungs- und Verhaltensänderungen in die Lebenswelt der Teilnehmerinnen und -teilnehmer
- aktive Gesundheitsförderung durch zahlreiche Angebote innerhalb des Projektes
- Erweiterung von Kompetenzen und Autonomie der Zielgruppe durch Empowerment-Ansätze.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden handlungsorientiert dabei unterstützt, ihre individuellen Fähigkeiten und Stärken besser zu erkennen und Mut zu fassen, daraus individuelle Strategien für den Wiedereintritt in den Arbeitsmarkt zu entwickeln. Dies erfordert eine intensive Eigen- und Beziehungsarbeit am Selbstbild und Fremdbild sowie am Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Durch praxisnahes Arbeiten und arbeitstherapeutische Ansätze in den Werkstätten des Bildungsträgers werden beeinträchtigte Fähigkeiten und Funktionen so weit wie möglich kompensiert, wiederhergestellt oder verbessert. Die Betroffenen sollen erkennen, was in ihnen steckt bzw. was sie jetzt vielleicht nicht mehr können. Dadurch verbessern sie ihre realistische Selbsteinschätzung, denn auch überhöhte Ansprüche an sich selbst können frustrieren. Sie erhalten Gelegenheit, mit ausgewählten Unternehmen zusammenzuarbeiten, um potenzielle Arbeitgeber von ihrer Eignung für den Arbeitsplatz überzeugen zu können.
Vorgehen
Seit April 2010 wird – im Rahmen der Beschäftigungspakte in den Regionen des Bundesprogramms „Perspektive 50plus“ und speziell in der Region Halle durch den Beschäfti-gungspakt „Jahresringe“ – das Projekt ALPHA 50+ in Kooperation von verschiedenen Institutionen durchgeführt. Die INQUA Arbeitstherapeutische Beschäftigungsgesellschaft gemeinnützige GmbH Halle ist dabei der ausführende Träger, der auch die Räumlichkeiten stellt. Weiterhin sind im Projekt die Euro-Schulen Halle (ESO) und das Kompetenzteam des Jobcenters Halle (Saale) maßgeblich beteiligt.

Die Gesamtkapazität von ALPHA 50+ beträgt 60 Plätze. Das Jobcenter Halle (Saale) wählt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus und informiert sie umfassend über die Bestandteile und Chancen des Projektes. Die Teilnahme ist freiwillig.

Für den Bereich „Gesundheitsförderung“ führt der Gesundheitscoach mit jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer zu Projektbeginn eine gesundheitliche Eingangsdiagnostik durch. Sie umfasst die körperlichen Fähigkeiten und Einschränkungen und auch das Gesundheitsverhalten in Bereichen wie Bewegung und Ernährung. Anschließend durchläuft jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer alle Sport- und Bewegungsangebote und wählt danach mindestens zwei Module aus, die während der gesamten Projektphase regelmäßig zu absolvieren sind. Zu den Sport- und Bewegungsmodulen gehören: Zirkeltraining; Autogenes Training; Progressive Muskelrelaxation; Ausdauer- und Muskelaufbautraining; Sinneswahrnehmung; Bauch, Beine, Po, Beckenboden; Gleichgewichtsschulung zur Sturzprophylaxe; Reaktionsspiele; Gehirnjogging; Kraftkreis; Rückenfit; Bewegungspause; Denk-Sport-Spiel-Parcours sowie Mitarbeiter-Sport und Sport-Events. Die ausschließliche Wahl von Angeboten, die nur Entspannungstechniken zum Inhalt haben, ist dabei jedoch ausdrücklich nicht möglich. Seit September 2014 verfügt AL-PHA 50+ auch über einen Reha-Fitness-Zirkel. An zehn Stationen können die Teilnehmenden hier unter Anleitung des Gesundheitscoaches ein Zirkeltraining absolvieren.

Die Teilnehmenden durchlaufen vier Phasen. Dabei werden sie von verschiedenen Personen betreut, dazu zählen die Projektleitung, Werkstattpädagoginnen und -pädagogen, Sozialpädagoginnen und -pädagogen, Psychologinnen und Psychologen, Gesundheitscoachs, Bewegungscoachs sowie im Bedarfsfall auch Honorarkräfte. Sie nehmen an den verschiedenen sportlichen Events oder Bewegungskursen teil, vermitteln gesundheitsfördernde Aspekte und leben sie aktiv vor. Die Phasen zwei bis vier müssen dabei nicht immer nacheinander ablaufen, sondern können auch ineinander greifen.

1. Phase (Dauer bis zu einem Monat) : In der ersten Woche erfolgt ein Erstgespräch und die Erfassung der beschäftigungsrelevanten Schlüsselqualifikationen, der gesundheitlichen Beeinträchtigungen und der gesundheitsrelevanten Verhaltensweisen unter Einsatz psychologischer Testverfahren und eines vom Träger entwickelten lösungsorientierten Gesundheitscoachings. Letzteres geht von einem systemischen und ressourcenorientierten Ansatz nach De Shazer (1989) und Dietmar Friedmann (2004) aus, d. h. es wird nach Stärken, Fähigkeiten und positiven Erfahrungen gesucht, auf denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufbauen können. Die „entdeckten“ Ressourcen und Stärken werden dann bewusst für die Bewältigung aktueller Anforderungen nutzbar gemacht. Die Ergebnisse der Erstgespräche werden in einer Fallbesprechung vom Mitarbeiterteam gemeinsam beraten, unter Berücksichtigung der abgefragten Berufsinteressen wird dann eine Berufseignung formuliert. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden anschließend die nächsten Schritte und Entwicklungsziele vereinbart.

2. Phase (Dauer ca. fünf bis neun Monate) : In der zweiten Phase arbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schwerpunktmäßig in den Praxisbereichen (Holz, Bau & Gartenbau; Hauswirtschaft & Küche; Kreativ & Gestaltung) und nehmen an den gesundheitsfördernden Angeboten teil. Ihre Arbeitsfähigkeit wird nach arbeitstherapeutischen Ansätzen getestet und sie erhalten Kenntnisse zu den verwendeten Materialien, Werkzeugen und Maschinen. Bei der Arbeit in den Werkstätten des Bildungsträgers werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von erfahrenen Werkstattpädagoginnen und -pädagogen angeleitet. Um Wettbewerbsverzerrungen auszuschließen, sind die erzeugten Produkte und Dienstleistungen nicht vorrangig für den Verkauf bestimmt. Die Holzwerkstatt stellt beispielsweise auf Anfrage Schuhregale und Spiele für Kindertagesstätten her. Die Entwicklungsziele sind in einem arbeitstherapeutischen 6-Phasen-Plan beschrieben und beziehen sich auf die Belastung (Arbeitszeit, Komplexität der Aufgaben), das Bewerbungsmanagement, die Stellensuche sowie das Gesundheits- und Bewegungsverhalten.

Im Zentrum der produktionsnahen Tätigkeiten in den Werkstätten stehen vor allem sinnstiftende Produkte und Dienstleistungen, die sowohl dem Eigenverbrauch dienen als auch an soziale Einrichtungen, wie Kindertagesstätten, Schulen oder Vereine, übergeben werden.

Die Bewegungs- und Sportangebote (siehe oben Abschnitt „Vorgehen“) finden zu unter-schiedlichen Tageszeiten statt. Es wurde schnell deutlich, dass Männer eher die Kraft- und Ausdauermodule und Frauen eher die Bewegungs-, Entspannungs- und Straffungsmodule bevorzugen. Im Rahmen des gesunden Frühstücks, das die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Fachbereich Kochen unter Anleitung der Ernährungsberaterin und einer Köchin selbst zubereiten, wird allen zudem eine Ernährungsberatung angeboten.

Das Sozialtraining umfasst Gespräche zur Vertrauensbildung, die Ermittlung der individuellen (und häufig multiplen) Problemlagen und Informationen über Hilfsangebote und den möglichen Hilfeverlauf, entweder in Einzelberatungen oder in Form von Gruppenarbeiten. Dabei werden gemeinsame Leitlinien für die Zusammenarbeit im Projekt zwischen dem INQUA-Team und den Teilnehmenden entwickelt (z. B. zu Arbeits- und Pausenzeiten, zum Umgang miteinander und zum Umgang mit Problemen). Diese organisationsstrukturellen Leitlinien werden von beiden Seiten – dem INQUA-Team und den Teilnehmenden – beachtet und eingehalten. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die einen guten fachlichen und persönlichen Stand erreicht haben, wird im Sinne der realistischen Arbeitserprobung ein Praktikumsplatz im angestrebten Berufsfeld organisiert, um dort in der beruflichen Praxis die eigenen Fähigkeiten anwenden zu können. Eventuelle Defizite und Schwierigkeiten können so im Vorfeld einer endgültigen Arbeitsaufnahme erkannt und gemeinsam im Rahmen des Sozialtrainings bearbeitet werden.

Mindestens einmal pro Woche findet ein professionelles Bewerbungstraining sowie einmal im Monat eine Videoanalyse statt.

3. Phase (Dauer ca. einen Monat) :Die Teilnehmenden absolvieren Praktika in z. T. mehreren Unternehmen, wobei die Dauer in einem Unternehmen nicht länger als einen Monat beträgt. Dabei sollen sie ihre Arbeitsfähigkeit und Sozialkompetenzen erproben. Das Praktikum wird durch die Sozialpädagogin begleitet und gemeinsam ausgewertet. Die Einschätzungen des Betriebes und der Teilnehmenden werden im Anschluss gemeinsam besprochen, um daraus Stärken abzuleiten und eventuelle Defizite gezielt zu bearbeiten.

4. Phase (Dauer individuell) : In einer Fallbesprechung im gesamten Mitarbeiterteam werden die Ergebnisse des individuellen Aktions- und Integrationsplanes ausgewertet, der zu Beginn der Maßnahme erstellt wurde. Der Teilnehmer bzw. die Teilnehmerin verlässt das Projekt dann mit einer Anschlussempfehlung gegenüber der Arbeitsverwaltung und mit der Option einer weiteren Betreuung (bezogen auf Fortbildung, Jobsuche, Vermittlung in ein Ehrenamt usw.).

Die Evaluationsergebnisse zeigen, dass der durchschnittliche Krankenstand von unter 1,5 Prozent sehr niedrig ist. Zum Vergleich: Im Jahr 2013 lag der durchschnittliche Krankenstand für Versicherte der DAK-Gesundheit bundesweit bei 4,0 Prozent, in Sachsen-Anhalt bei 4,9 Prozent (vgl. DAK-Gesundheit 2014: 125).

Im Jahr 2012 konnten von 60 Teilnehmer/-innen 14 in den Arbeitsmarkt vermittelt werden, die Vermittlungsquote liegt also bei 23 Prozent. Von diesen Vermittlungen waren elf vom Integrationstyp I (Arbeitsvertrag wurde für länger als sechs Monate bzw. unbefristet abgeschlossen) und drei Personen vom Integrationstyp II (Arbeitsvertrag bis zu maximal sechs Monaten). Sechs Personen wurden zusätzlich in geringfügige Beschäftigungsverhältnisse vermittelt (dies betrifft vor allem die Personen, die zu Hause weitere Betreuungs- und Pflegeaufgaben wahrnehmen müssen oder die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr vollzeitig arbeiten können). Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchen auch nach Ende ihrer Projektzeit die Einrichtung und das Projekt ALPHA 50+, dort nehmen sie dann auch vereinzelt an weiteren Maßnahmen und an der Nachbetreuung teil.

Die einzelnen Phasen erlauben flexible Lösungen, um der Individualität jeder Teilnehmerin und jedes Teilnehmers sowie deren persönlicher Entwicklung zu entsprechen. Insbe-sondere die Aufrechterhaltung der Motivation, auch in schwierigen Zeiten weiter am Projekt teilzunehmen, Konflikte auszuhalten und zu lösen, sind wichtige Bestandteile des Projektes. Unterbrechungen aus gesundheitlichen Gründen führen nicht automatisch zum Projektabbruch. Im Gegenteil ist der Umgang mit Problemen und unvorhergesehenen Entwicklungen notwendige Voraussetzung für die berufliche Integration und wird über die sozialpädagogische Betreuung und psychologische Unterstützung zusätzlich abgesichert.
Gesammelte Erfahrungen (Lessons Learned)
Die Erfahrungen der ersten Projektjahre haben gezeigt, dass angesichts der vielfältigen Problemlagen die ursprüngliche Förderlaufzeit von sechs Monaten manchmal zu kurz war. Deshalb wurde die Laufzeit für die Teilnehmenden auf zwölf Monate verlängert. Dieser längere Zeitraum ist erforderlich, da gerade die Vertrauensbildung viel Zeit benötigt und da eine behutsame Integration in den Arbeitsmarkt sehr aufwändig ist.

Das Mitarbeiterteam hat während der ersten Projektphase erkannt, dass es noch weitere Möglichkeiten zur Unterstützung geben muss und dass den Teilnehmerinnen und Teil-nehmern noch speziellere Hilfe zur Selbsthilfe angeboten werden sollte. Aus diesem Grund hat sich das Projektteam z. B. vorgenommen, verstärkt Informationsmodule zu den Krankheitsbildern anzubieten, die für diese Zielgruppe von großer Bedeutung sind, beispielsweise Diabetes, Zahngesundheit und Osteoporose. Dazu sollen auch die Netz-werkpartner hinzugezogen und das Netzwerk um weitere Fachkräfte ergänzt werden.

Auch im Projekt ALPHA 50+ ist zu beobachten, dass Männer oftmals nur schwer zu mo-tivieren sind, sich mehr aktiv zu bewegen. Um ihre Motivation zu steigern, wurden daher Bewegungsspiele auf einer Wii in das Angebot aufgenommen.
Good Practice in
Empowerment

Die Sport- und Bewegungskurse des Projektes ALPHA 50+ verfolgen einen ganzheitli-chen Ansatz. Sie zielen einerseits auf die Stärkung des selbstverantwortlichen Gesundheitshandelns der Teilnehmenden ab, damit sie ihren Ängsten, Belastungen, Stresssituationen und Problemen, die sich infolge von Arbeitslosigkeit gegenseitig verstärken, aktiv begegnen und sie bewältigen können. Auf der anderen Seite sollen die Übungen die körperliche Fitness und damit auch das Selbstbewusstsein und die Lebensqualität der Betroffenen verbessern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erleben aktiv die positiven Veränderungen, die die Sport- und Bewegungsangebote bewirken. Zudem trägt der Kontakt zu anderen Teilnehmenden erheblich zur Wiedergewinnung oder Steigerung der sozialen Kompetenz bei, die für eine Integration auf dem Arbeitsmarkt unerlässlich ist.

Neben den Sport- und Bewegungskursen wird im Projekt auch auf die Vermittlung von Kompetenzen zur ausgewogenen Ernährung geachtet. Unter Anleitung einer Ernährungsberaterin und einer Köchin werden die Regeln der gesunden Ernährung erlernt, Kochkurse und Einkaufstrainings angeboten, motivierende Gesundheitsgespräche geführt und ein Stammtisch für „Abnehmwillige“ eingerichtet. Bei internen Befragungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte festgestellt werden, dass sich diejenigen, die aktiv die Gesundheitsangebote genutzt haben, auch tatsächlich körperlich aktiver fühlten und ihre Lebens- und Essgewohnheiten jetzt bewusster und gesünder gestalten.

Durch die praxisnahe Aus- und Weiterbildung in den Werkstattbereichen erwerben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer theoretische und praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten – auch über die eigentliche produktive Tätigkeit hinaus – beispielsweise gewöhnen sie sich an Pünktlichkeit, strukturieren den Tag und fühlen sich für ein Produkt verantwortlich.

Während des gesamten Projektzeitraumes werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sozialpädagogisch begleitet und dazu angeleitet, individuelle Problemlagen beruflicher, schulischer, sozialer und/oder medizinischer Art, aber auch ihre sozialen und fachlichen Ressourcen und Kompetenzen zu erkennen. Dabei werden den Einzelnen ihre beruflichen Stärken und Schwächen erheblich klarer. Sie lernen, sich realistischer einzuschätzen und sich bei Bewerbungsgesprächen besser zu präsentieren.

Das Bewerbungsmanagement befähigt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch dazu, eigenverantwortlich zu handeln, die Angst vor neuen Herausforderungen zu verlieren und selbstbewusster aufzutreten.

Qualitätsmanagement/Qualitätsentwicklung

Die Organisationsstrukturen bei ALPHA 50+ sind flexibel und werden infolge regelmäßiger Reflexionsrunden stetig weiter entwickelt, d. h. die Angebote werden stets an den (ggf. gewandelten) Bedarfen der Teilnehmenden ausgerichtet. Besteht beispielsweise Bedarf an Informationen zu bestimmten Themen, werden entsprechende Seminare organisiert. An den Reflexionsrunden sind regelmäßig alle Mitarbeitenden beteiligt sowie die Vertreterinnen und Vertreter des Werkstattbeirates.

Alle Projektmitarbeitenden bilden sich kontinuierlich weiter. In den Jahren 2010 und 2011 ließen sich beispielsweise zwei Mitarbeiter zu Ernährungsberatern und zu Mental Health-Facilitators (MHF) ausbilden, um den Aktivierungsprozess für die Projektzielgruppe inhaltlich noch fundierter gestalten zu können. Der Gesundheitscoach hat weitere Lizenzen im Bereich „Autogenes Training“ erworben.

Auch die mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vereinbarten Teilziele werden kontinuierlich auf ihre Realisierung hin überprüft und – falls erforderlich – neu justiert. Mit allen Teilnehmenden werden regelmäßig Zielvereinbarungsgespräche durchgeführt. Dabei schätzen sie und das Projektteam ein, wie sich der Leistungs- und Arbeitsstand entwickelt haben, welche Stärken sichtbar geworden sind und wo sich noch Defizite befinden. Entsprechend des arbeitstherapeutischen Entwicklungsplanes werden dann gemeinsam die nächsten Entwicklungsschritte und Ziele besprochen. Diese werden schriftlich vereinbart und mit einem Terminziel untersetzt. Die Fachbereichsleiterinnen und -leiter unterstützen und prüfen die Umsetzung. Findet keine gewünschte Entwicklung statt, so wird dies in den wöchentlichen internen Fallbesprechungen im Team diskutiert und je nach Bedarf werden die psychologischen, sozialpädagogischen, gesundheitsorientierten und/oder fachlichen Unterstützungsangebote verstärkt. Spätestens im nächsten Zielvereinbarungsgespräch (nach ca. acht Wochen) wird die Zielerreichung gemeinsam überprüft und neue Entwicklungsschritte werden wieder gemeinsam mit den Teilnehmenden vereinbart. Das Projekt ALPHA 50+ setzt dabei stark auf die aktive Mitwirkung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Zielbestimmung, denn nur eigene Ziele werden nachhaltig verfolgt.

Dokumentation und Evaluation

Ein zentrales Element der Arbeit von ALPHA 50+ ist die Dokumentation der mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vereinbarten Aktivitäten und Ziele. Wie oben beschrieben, sind diese Dokumentationen die Grundlage für eine regelmäßige Überprüfung von Erfolgen und Problemen, um individuell angepasste Strategien der Kompetenzentwicklung zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt entwickeln zu können. Die Dokumentation der Zielvereinbarung hält damit nicht nur einen Ist-Zustand und die geäußerten Absichten fest. Sie wird auch zum zentralen Bestandteil einer „Evaluation“ der individuellen Fortschritte und Probleme mit dem Ziel, die Aktivitäten und Maßnahmen für die jeweilige Person fortlaufend individuell anpassen zu können.

Da die Auswertung der Dokumentation immer gemeinsam mit dem bzw. der Langzeitarbeitslosen stattfindet, trägt sie auch zur Kompetenzentwicklung bei, insofern der Blick immer wieder auf die eigenen Fähigkeiten, Entwicklungspotenziale aber auch Entwicklungsbedarfe gelenkt wird (vgl. Kriterium „Empowerment“).

Anonyme schriftliche Teilnehmerbefragungen geben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, eigene Gedanken, Meinungen und Verbesserungsvorschläge an-zubringen. Die Auswertungen werden im Kollegium diskutiert und zur Weiterentwicklung des Angebotes genutzt (vgl. Abschnitt „Lessons Learned“).

Die wissenschaftliche Begleitung des Projektes übernimmt das Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung (isw) Halle (Saale). Bei der begleitenden Evaluation werden vierteljährlich die durch die Mitarbeitenden von ALPHA 50+ erstellten Dokumentationen ausgewertet, in denen der Fortschritt in der Arbeitstherapie und der Gesundheitsförderung sowie etwaige Problemlagen der Teilnehmenden festgehalten sind. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, mit welchen Erwartungen und Zielen die Teilnehmenden ins Projekt kommen und wie sich ihre Wahrnehmung, ihre subjektiven Berufschancen und ihre Kompetenzen im Laufe der Projektzeit verändern. Die Ergebnisse dieser vierteljährlichen Teilnehmerbefragungen werden regelmäßig gemeinsam durch das Projektteam und das Jobcenter ausgewertet, um daraus weitere Entwicklungsschritte bzw. Veränderungen in den Inhalten und der Struktur des Projektes ableiten zu können (siehe folgender Abschnitt).


Literatur
Bungart, J. (2007). Psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz und die Möglichkeiten von Unterstützungssystemen zur Sicherung der Teilhabe am Arbeitsleben. Bundesarbeitsgemeinschaft Unterstützte Beschäftigung – BAG UB.‚
www.integrationsfachdienste.de/publikationen/psychische_erkrankung_am_arbeitsplatz_2011.pdf (28.11.2014).

DAK-Gesundheit (Hrsg.) (2014): Gesundheitsreport 2014. Die Rushhour des Lebens. Gesundheit im Spannungsfeld von Job, Karriere und Familie – Analyse der Arbeitsunfä-higkeitsdaten, Auswertung erstellt durch das IGES Institut GmbH, Hamburg.
www.dak.de/dak/download/Gesundheitsreport_2014_Die_Rushhour_des_Lebens-1374440.pdf
De Shazer, S. (1989): Wege der erfolgreichen Kurztherapie. Stuttgart: Klett-Cotta.

Elkeles, T., Kirschner, W. (2004): Arbeitslosigkeit und Gesundheit. Intervention durch Gesundheitsförderung und Gesundheitsmanagement – Befunde und Strategien. Bre-merhaven: Wirtschaftsverlag NW, Verlag für neue Wissenschaft.

Friedmann, D. (2004): ILP – Integrierte Lösungsorientierte Psychologie. Darmstadt: Wis-senschaftliche Buchgesellschaft.

Kroll, L., Lampert, T. (2012): Arbeitslosigkeit, prekäre Beschäftigung und Gesundheit. Hrsg. Robert-Koch-Institut Berlin, GBE kompakt 3(1). www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsK/2012_1_Arbeitslosigkeit_Gesundheit.pdf?__blob=publicationFile (11.11.2014).

Lauenroth, N., Swart, E. (2004): Chancen von Gesundheitsförderungs- und Präventionsstrategien in ABM-Gesellschaften. In: Prävention 27 (2004), Nr. 4, S. 116 – 118.

Lauenroth, N., Swart, E. (2004): Perspektivlosigkeit ist meine Krankheit. Subjektive Empfindungen von Langzeitarbeitslosen. In: Gesundheitswesen 66 (2004), Nr. 11, S. 765 – 769.

Eggs, J., Trappmann, M., Unger, S. (2014): Grundsicherungsempfänger und Erwerbstätige im Vergleich: ALG-II-Bezieher schätzen ihre Gesundheit schlechter ein. IAB-Kurzbericht 23/2014. URL: http://doku.iab.de/kurzber/2014/kb2314.pdf (28.11.2014).

Tischer, U.; Hartmann-Tews, I. (2009): Die Sportaktivität älterer Männer aus soziologischer Perspektive. Blickpunkt DER MANN 2009. 7 (3): 20–5.
Laufzeit des Angebotes

Beginn: April 2010

Abschluss: Dezember 2015


Welche Personengruppe(n) in schwieriger sozialer Lage wollen Sie mit Ihrem Angebot erreichen?
  • Personen mit niedriger Schulbildung (z.B. Personen ohne qualifizierten Schulabschluss)
  • Personen mit niedrigem beruflichen Status (z.B. ungelernte Arbeiter/-innen)
  • Langzeitarbeitslose
  • Personen in strukturschwachen Wohnregionen / Quartieren
  • Menschen mit Behinderung in schwieriger sozialer Lage

Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner
andere Bildungsträger
Praktikumsbetriebe
Schulden- und Suchtberatungsstellen
Freiwilligenagentur
Schwerpunkte des Angebotes
  • Bewegungs- und Mobilitätsförderung
  • Ernährung
  • Psychische Gesundheit
  • Stärkung der individuellen Bewältigungsressourcen (z.B. Life skills, Resilienz)
  • Stärkung sozialer Kompetenzen

Qualitätsentwicklung
Was machen Sie, um die Qualität Ihres Angebotes weiterzuentwickeln?
- regelmäßige Teamkonferenzen
- regelmäßige Weiterbildung der MitarbeiterInnen
- Auswertung von Feedbackbögen der TeilnehmerInnen
- externe Evaluation der Angebote
- jährliche Schwerpunktthemen neu definieren
Wie dokumentieren Sie Ihre Arbeit? (z.B. Konzepte, Handreichung)
- Fitnessfibel mit Bewegungsübungen für die Zielgruppe
- Kochfibel mit gesunden und preisgünstigen Rezepten für die Zielgruppe
- jährliche Sachberichte zu Projektinhalten, Praktika, Vermittlungen, Gesundheitsarbeit, psychologischen und sozialpädagogischen Unterstützungsangeboten

Es ist kein Ergebnisbericht vorhanden.

Die Qualitätsentwicklung und Ergebnissicherung sind in ein Qualitätsmanagementsystem eingebunden.


Stand

15.12.2015

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Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Projektträger

INQUA Arbeitstherapeutische Beschäftigungsgesellschaft gemeinnützige GmbH Halle

Projektlaufzeit

Beginn: April 2010

Abschluss: Dezember 2015

Kontakt

Frau Ines Wagner
INQUA Arbeitstherapeutische Beschäftigungsgesellschaft gemeinnützige GmbH
Mansfelder Straße 15
06108 Halle (Saale) (Sachsen-Anhalt)

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Website

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 66 Partnerorganisationen an.
BZgA / Maarweg 149-161 / 50825 Köln-Ehrenfeld / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
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