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03.02.2016

"Lebenslagen gestalten - das Präventionsgesetz umsetzen"

Tagung der Diakonie am 8. Dezember 2015 in Berlin

Lea Winnig, Gesundheit Berlin-Brandenburg
Dr. Tomas Steffens, Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband

Schlagwörter: Fachtagung, Prävention, Präventionsgesetz

© Diakonie

Die ge­mein­same Fachtagung der Di­a­ko­nie Deutsch­land - Evangelischer Bundesverband und des Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bun­des Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit informierte über wesentliche Inhalte des Präventionsgesetzes und gab An­lass, ge­mein­sam über Chan­cen und Herausforderungen im Zu­sam­men­hang mit seiner Um­set­zung zu dis­ku­tie­ren. Herzstück der Ver­an­stal­tung bildeten fünf Workshops zu verschiedenen Settings der Ge­sund­heits­för­de­rung.

© Diakonie

Eröffnet wurde die Ta­gung durch Ma­ria Loheide, Vorstand So­zi­al­po­li­tik Di­a­ko­nie, und Dr. Frank Lehmann, Bun­des­zen­tra­le für ge­sund­heit­liche Auf­klä­rung (BZgA). Frau Loheide legte Positionen und kritische Punkte zum Präventionsgesetz aus Sicht der Diakonie dar. Sie hob den Ab­bau so­zi­al bedingter Un­gleich­heit bei Gesundheitschancen hervor und plädierte für ei­ne partizipative, lebensweltorientierte Ge­sund­heits­för­de­rung. Als kri­tisch bezeichnete sie die Fra­ge nach der Fi­nan­zie­rung:

© Diakonie
Statt der vorherrschenden projektbezogenen Fi­nan­zie­rung müssten wesentliche Präventionsstrukturen gefördert wer­den. Dabei ste­hen Themen wie Ko­o­pe­ra­ti­on und Be­richt­er­stat­tung im Vordergrund. Herr Dr. Lehmann betonte die gute Zu­sam­men­ar­beit in­ner­halb des Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bun­des und die wesentliche Rol­le der Wohlfahrtsverbände bei sei­ner Ent­ste­hung. Gerade in der Iden­ti­fi­zie­rung und Sichtbarmachung von Beispielen Guter Praxis der Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten bildeten die Kenntnisse und Expertise der Wohlfahrtsverbände eine wertvolle Ressource.

Die Grundzüge des Präventionsgesetzes und seinen Auf­bau stellte Olaf Lie­big, Bundesgesundheitsministerium, Re­fe­rat „Rechtsfragen der primären Prä­ven­ti­on und Ge­sund­heits­för­de­rung, Betriebliche Ge­sund­heits­för­de­rung, Prä­ven­ti­onsforschung“, vor.

Das Präventionsgesetz © Gesundheit Berlin Brandenburg

Einen Über­blick zu der Ent­wick­lung in Bund und Ländern gab Ste­fan Pospiech, Ge­sund­heit Berlin-Brandenburg e.V.. Wesentliche Akteure sind in diesem Zu­sam­men­hang die Landesvereinigungen für Ge­sund­heit und die hier angedockten Koordinierungsstellen Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit. Den Einbezug von Kom­mu­nen in die Ent­wick­lung der landespezifischen Re­ge­lung­en erklärte Ste­fan Pospiech als unerlässliche Voraussetzung für bedarfsgerechte Lö­sung­en. Kritik übte er an der Tat­sa­che, dass dies nicht be­reits von An­fang an ge­sche­hen sei.

© Diakonie

Auf Grund der Verzögerung der Beauftragung der BZgA durch die GKV ist auch die genaue Aus­ge­stal­tung der Finanzierungs- und Förderregelungen im Rahmen des Präventionsgesetzes der­zeit noch of­fen. Zur grundsätzlichen Ori­en­tie­rung empfahl Ste­fan Pospiech den Akteuren den „Leitfaden Prävention“ der GKV als zentrales Dokument.

Der Aus­tausch mit dem Pu­bli­kum zeigte, dass ge­ra­de ausgefeilte Förderrichtlinien für kleine Ein­rich­tung­en häufig schwie­rig zu er­fül­len sind. Hier besteht die Hoffnung, das Vorgehen über Landesrahmenvereinbarungen und die Eta­blie­rung von Landesprogrammen zu vereinfachen, als positives Bei­spiel für Landesprogramme nannte Ste­fan Pospiech „Gute gesunde Kita“ in Ber­lin. Die Landesvereinigungen könnten als vermittelnde In­sti­tu­ti­on da­für Sor­ge tra­gen, auch die In­te­res­sen der Träger in die Ent­wick­lung der Landesprogramme miteinzubeziehen.

Herr Pospiech empfahl den Trägern, selbst aktiv zu wer­den und die Mit­ar­beit in Vernetzungsgremien anzustoßen bzw. zu in­ten­si­vie­ren (z.B. Gesundheitskonferenzen), trägerübergreifende Ko­o­pe­ra­ti­onen anzustreben (z.B. im Stadt­teil) und sich stärker der Reflektion eigener Konzeptionen und bestehender Qualitätsmanagementsysteme und deren Anknüpfungsmöglichkeiten zur Ge­sund­heits­för­de­rung zu wid­men.

Im An­schluss an die Er­öff­nung folgte die Workshop-Phase mit folgenden Themen:

  • Gesundheitsförderung in der stationären Pflegeeinrichtung
  • Förderung psychischer Gesundheit
  • Gesundheitsförderung in Kitas
  • Gesundheitsförderung im Stadtteil
  • Suchtprävention

Innerhalb der Workshops fanden lebhafter Austausch und Diskussionen zu folgenden Leitfragen statt:

 

Wie….

…verhalten sich die neuen gesetzlichen Re­ge­lung­en und die da­raus folgenden Vereinbarungen zu bestehenden Kooperations- und Steuerungsformen?

…können gute Praxisprojekte verstetigt oder initiiert wer­den?

…kann sich die Di­a­ko­nie fach­lich und po­li­tisch an der Ent­wick­lung be­tei­li­gen und wel­che Verfahrensregeln sollten diakonische Dienste und Ein­rich­tung­en be­ach­ten?

 

Gesundheitsförderung im Stadtteil

Moderation: Lea Winnig, Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit
Der Work­shop zum Setting Stadt­teil wurde vom Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit ausgerichtet. Ausgehend von der Vorstellung guter Praxisbeispiele so­wohl aus einem Ber­li­ner Be­zirk als auch aus dem ländlichen Raum wurde ge­mein­sam nach Anknüpfungspunkten für die Um­set­zung bzw Verstetigung von Maß­nah­men der Ge­sund­heits­för­de­rung ge­sucht. Zunächst stellte An­drea Möllmann-Bardak, Koordinierungsstelle Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit Ber­lin, aktuelle Ent­wick­lung­en auf Lan­des­ebe­ne in Ber­lin vor. Sie ging da­bei be­son­ders auf den Auf­bau integrierter kommunaler Stra­te­gien für Ge­sund­heits­för­de­rung („Präventionsketten“) ein. Einen Teil der Neuköllner Präventionskette bildet das Multiplikatorenprojekt „Stadt­teilmütter“, das von Ma­ria Ma­cher, Diakonisches Werk Neukölln-Oberspree vorgestellt wurde.

Allgemeine Herausforderungen für Gesundheitsförderungen in entlegenen Regionen und ein Über­blick über we­sent­liche diakonische Aktivitäten und Netzwerke in diesem Be­reich gab Volker Amrhein, Di­a­ko­nie Deutsch­land. Anhand konkreter Bei­spiele (regionaler Dorfzentren) zeigte er auf, wel­che Rol­le Kir­che/Di­a­ko­nie als Part­ner bzw. Platt­form für Regionalentwicklung ein­neh­men kann. Er betonte die Wich­tig­keit der Öff­nung der Diakonischen Werke für die Zu­sam­men­ar­beit mit neuen Part­ne­rin­nen und Part­nern.
Tho­mas Dörr, Diakonisches Werk Witt­gen­stein, stellte das Bei­spiel der Gemeindearbeit mit Diakonischen Gemeindemitarbeiterinnen zur Verbesserung der Lebens- und Versorgungssituation älterer Menschen vor. Das Kon­zept der Diakonischen Gemeindemitarbeiterinnen ist angelehnt an das Mo­dell der Ge­mein­de­schwes­ter. Durch ih­re Prä­senz ge­stal­ten sie das Ge­mein­we­sen in be­son­ders intensiver Form mit: Sie tra­gen we­sent­lich zum Auf­bau einer stabilen ehrenamtlichen Nächstenhilfestruktur bei, fun­gie­ren als wichtige Ansprechpartnerin für ältere Menschen und ar­bei­ten eng mit Kir­chen, Vereinen und der Kom­mu­ne zu­sam­men.

Gesundheitsförderung in der stationären Pflegeeinrichtung

Moderation: Manfred Carrier, Diakonie Deutschland
Sina Matthies, Verband der Er­satz­kas­sen (vdek), stellte die Überlegungen der Kranken- und Pfle­gekassen zur diesbezüglichen Um­set­zung des Prä­ven­ti­onsgesetzes vor. Zu klä­ren sind u.a. Fra­gen nach den präventiven Handlungsfeldern zur Leistungsabgrenzung und zum Einbezug von Kooperationspartnern. Die Kriterien zur Prä­ven­ti­on in Pfle­geheimen sollen Ein­gang in den „Leit­fa­den Prä­ven­ti­on“ des GKV-Spitzenverbands fin­den. Bern­hard Sprenger, Stephanus Wohnen und Pfle­ge GmbH, betonte, dass die Lebenswelt „stationäre Pfle­geeinrichtung“ so­wohl für die Be­woh­ne­rin­nen und Be­woh­ner als auch für die Ar­beit­neh­mer gesundheitsförderlich gestaltet wer­den sollte. Dabei sei wich­tig, dass keine unfinanzierten Auf­ga­ben auf die Ein­rich­tung­en zukämen oder der Bürokratieaufwand sich erhöhe.

Gesundheitsförderung in der Kita

Moderation: Christine Lohn, Diakonie Deutschland
Su­san­ne Goldschmidt,  Fachberatung für Kindertageseinrichtungen im Evangelischen Kirchenkreis Spandau, und Tan­ja Götz-Arsenijevic, Be­zirks­amt Spandau von Ber­lin, stellten das Netz­werk „Gesund Aufwachsen in Spandau“ und die Vorgehensweise zur Spandauer Präventionskette für Kinder und Ju­gend­li­che vor. Ein Ziel des Netz­werkes ist es, den interdisziplinären Aus­tausch zu för­dern und transparente und strukturierte Kom­mu­ni­ka­ti­onsstrukturen zu schaffen.
Anhand des bun­des­wei­ten Programmes „JolinchenKids - Fit und ge­sund in der KiTa“ zeigten Ni­cole Müller und Mer­le Wiegand, AOK Nord­ost, An­ge­bo­te der Kran­ken­kas­se für Kin­der­ta­ges­stät­ten auf. Die gemeinsame Dis­kus­si­on im Work­shop zeigte, dass es in Be­zug auf die Lebenswelt Kita be­son­ders im Be­reich Informationsvermittlung und Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Institutionen und Berufsgruppen Verbesserungsbedarf gebe. Ein wesentliches The­ma war auch die Wert­schät­zung der geleisteten Ar­beit.

Förderung der psychischen Gesundheit

Moderation: Sabine Wetzel-Kluge, Diakonie Mitteldeutschland,
Dr. Eva-Maria Hähnel, Landesvereinigung für Ge­sund­heits­för­de­rung Thü­rin­gen, erläuterte die Be­deu­tung von und die Einflussfaktoren auf die psychische Ge­sund­heit. Am Bei­spiel des Schulprojektes „Verrückt? Na und! Seelisch fit in Schule und Aus­bil­dung“ wurde deut­lich wie die Landesvereinigung in Thü­rin­gen das Ar­beits­feld psychische Ge­sund­heit in kommunale Gesamtstrategien einbettet.

Workshop zur Suchtprävention

Moderation: Knut Kiepe, Gesamtverband für Suchthilfe
Knut Kie­pe vom diakonischen Ge­samt­ver­band für Suchthilfe (GVS) skizzierte die ersten Ergebnisse ei­ner Abfrage der Di­a­ko­nie Deutsch­land und des GVS zur Suchtprävention und zur Um­set­zung des Präventionsgesetzes in den Ländern. Dabei wurde deut­lich, dass es be­reits sehr viele gute Projekte in den Bundesländern gibt. Von der Um­set­zung des Präventionsgesetzes wer­den die Verstetigung guter Projekte und die allgemei­ne Stär­kung der Suchtprävention in den Ländern erwartet. Auch das zielgruppenspezifische ar­bei­ten und der Aus­bau der betrieblichen Ar­beit sollen vorangetrieben wer­den. Besonders wich­tig sei die Vernetzung und das gemeinsame Ar­beiten, um unkoordinierte Einzelaktionen zu vermeiden.
Kers­tin Jüng­ling, Ge­schäfts­füh­re­rin  der Fachstelle für Suchtprävention Ber­lin ging in ihrem In­put auf die Evidenzbasierung der Suchtprävention, das Kon­zept der Ber­li­ner Präventionsketten  und Praxisprojekte wie PEEaS - Peer Eltern an der Schule und Prev@work  - ein. Während PEEaS sich an Grund­schü­ler und deren Fa­mi­lien richtet, ist Prev@work  ein in die Aus­bil­dung integriertes Suchtpräventionsprogramm. Darüber hinaus spiele das The­ma Sucht auch im Al­ter ei­ne große Rol­le.

Im Anschluss an die Workshop-Phase fand eine gemeinsame Diskussion im Plenum statt.
Zum Einstieg wurde kurz aus den Workshops berichtet.

Das Präventionsgesetz als Chance zur Weiterentwicklung und Ausbau von Strukturen

Deutlich wurde noch einmal, dass „das Präventionsgesetz trotz einiger Ecken und Kan­ten als Riesenchance“ gesehen wer­den kann. Dabei ist zu be­ach­ten, dass hierüber nicht vorrangig  Personalstellen bei den Trägern finanziert wer­den kön­nen, son­dern es eher da­rum geht, bestehende Strukturen und Prozesse weiterzuentwickeln und auszubauen. Daher gehe es be­son­ders um folgende Fra­gen: „Welche Strukturen kön­nen wir auf­bau­en? Welche sind schon da? Wie kön­nen wir Akteure zu­sam­men­brin­gen und verlässliche Verträge mit­ei­nan­der schlie­ßen?“

Gerade im Arbeitsbereich Sucht fehlt es an einer Koordinierungsstruktur. Hier wurde die For­de­rung nach einer Steuerungsform auf Lan­des­ebe­ne deut­lich. Auch wurde be­tont, dass die Wohl­fahrts­pfle­ge drin­gend bei den Verhandlungen der Landesrahmenvereinbarungen mit am Tisch sit­zen sollte.

Transparenz in die Diskussion um das Präventionsgesetz bringen!

Grundsätzlich mischt sich die Dis­kus­si­on um das Ge­setz häufig mit Fra­gen nach gesamtgesellschaftlichen Auf­ga­ben. Der Wunsch nach ei­ner stärkeren Trans­pa­renz wurde hier deut­lich. Zum ei­nen kann diese durch ei­nen vermehrten Aus­tausch und zum anderen durch ei­ne klare Auf­ga­bendefinition gefördert wer­den. Man solle „sei­ne Tü­ren wie­der stärker öff­nen und Fachexpertinnen und -experten in den Ländern mit ein­be­zie­hen“.

Gefordert wird auch die Beteiligung der Kran­ken­kas­sen an kommunalen und landesweiten Vernetzungsstrukturen. Wünschenswert ist aus Sicht der Akteure ei­ne Trans­pa­renz über die An­sprech­part­ner, Präventionsträger und klarere Zugangswege zu Kas­sen so­wie die Ab­stim­mung der Leistungsangebote un­ter­ei­nan­der.

Am Bei­spiel des Pflegebereiches wird dies be­son­ders deut­lich: Förderungsrelevant sind hier verschiedene SGB-Bereiche, wel­ches auch unterschiedliche Kas­senzuständigkeiten zur Fol­ge hat. Somit müsste ei­ne Pflegeeinrichtung viele verschiedene Anträge aus­fül­len, was prak­tisch meist gar nicht leistbar ist. Hier entstand die Idee der Ab­stim­mung der Kas­sen un­ter­ei­nan­der, so dass je­weils ei­ne Kas­se für ei­nen The­men­be­reich fe­der­füh­rend agie­ren kann. Diese würde dann je­weils in das Lenkungsgremium der Pflegeeinrichtung mit eingeladen und so­mit an der Ent­wick­lung des Gesamtkonzeptes für die Pflegeeinrichtung beteiligt. Die fe­der­füh­rende Kas­se würde dann klä­ren, aus welchem Förderauftrag das benötigte Geld kom­men kann.

Mut zu Innovation und Verzicht

Abschließend gab Dr. To­mas Steffens, Medizinische Re­ha­bi­li­ta­ti­on, Prä­ven­ti­on und Selbst­hil­fe, Zen­trum Ge­sund­heit, Re­ha­bi­li­ta­ti­on und Pfle­ge, Di­a­ko­nie Deutsch­land - Evangelischer Bundesverband, den An­we­sen­den noch ei­ni­ge motivierende Worte auf den Weg. Die Umsetzung des Präventionsgesetzes erfordere Mut: Mut zu Innovation aber auch Mut zum Verzicht auf die Kontrolle von Lebenstilen und zur Besinnung auf bereits Bewährtes. Vor allem aber auch den Mut, Bedarfe von Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, die sonst nicht im Mittelpunkt der gesellschaftlichen Diskussion stehen.


Hier finden Sie den Flyer der Veranstaltung.

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Autorin

Lea Winnig

Lea Winnig

Gesundheit Berlin-Brandenburg

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Autor

Dr. Tomas Steffens
- Zentrum Gesundheit, Rehabilitation und Pflege, Arbeitsfeld Medizinische Rehabilitation, Prävention und Selbsthilfe -

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