Servicenavigation

Sprung zur Hauptnavigation

Hauptnavigation

Sprung zum Seiteninhalt

  1. Über den Verbund
    1. Hintergründe, Daten & Materialien
    2. Struktur des Verbundes
    3. Koordination
    4. Kooperationstreffen
  2. Wir in den Ländern
    1. Baden-Württem­berg
    2. Bayern
    3. Berlin
    4. Branden­burg
    5. Bremen
    6. Hamburg
    7. Hessen
    8. Mecklen­burg-Vor­pom­mern
    9. Nieder­sachsen
    10. Nord­rhein-West­falen
    11. Rhein­land-Pfalz
    12. Saar­land
    13. Sachsen
    14. Sachsen-Anhalt
    15. Schleswig-Holstein
    16. Thü­ringen
  3. Praxisdatenbank
  4. Qualitätsentwicklung
    1. Good Practice
    2. Qualität im Setting
  5. Partnerprozess
    1. Ziel: Integrierte kommunale Strategien
    2. Hintergrund
    3. Das Vorhaben
    4. Mitmachen
    5. Online-Instrumente auf inforo online
    6. Materialien
    7. Veranstaltungen
  6. Veranstaltungen
    1. Termine
    2. Satellit Armut und Gesundheit
    3. Dokumentationen
  7. Service
    1. Artikel und Meldungen
    2. News­letter
    3. Videos
    4. Handreichungen
    5. Materialien
    6. Online-Diskussionen
    7. Wettbewerbe
    8. Links
    9. Presse
    10. RSS-Feeds

Seiteninhalt

Sprung zur Fusszeile

Angebotsdarstellung

Good Practice

Veröffentlichung: 2010

allfabeta

Kurzbeschreibung mit Zielen und Maßnahmen

Das Projekt allfabeta berät und unterstützt Frauen, die Kinder mit einer Behinderung oder chronischen Krankheit alleine erziehen, betreuen und begleiten. Ziel ist es, diese Frauen durch Beratung, verschiedene Gruppenangebote und die intensive Pflege des Netzwerkgedankens
in ihrer individuellen Lebenssituation zu stärken.
Die vielseitigen hohen Anforderungen an diese Frauen führen zu einer physischen und psychischen Dauerbelastung, die mit gesundheitlichen Problemen einhergeht. Verschiedene Angebote wie beispielsweise individuelle Beratung und Unterstützung und der salutogenetische Projektansatz entlasten und stärken die Frauen.

allfabeta wurde in seiner Anfangsphase vom Münchner Forschungs- und Beratungsinstitut SIM Sozialplanung wissenschaftlich begleitet und von der Aktion Mensch e.V. gefördert. Trägerverein ist siaf e.V., der Mitglied im Paritätischen ist.


Kontakt

Frau Igball Selimi
Sedanstr. 37
81667 München (Bayern)

Telefon: 089 / 62286287

E-Mail: selimi@siaf.de

Website: http://www.allfa-m.de/allfa_beta.htm


Projektträger

siaf e.V.
Sedanstr.37
81667 München


Hintergrund
Der bundesweite Trend zur Zunahme von Einelternfamilien im Allgemeinen und von allein erziehenden Frauen im Besonderen ist in der Landeshauptstadt München – wie in anderen Großstädten – besonders deutlich ausgeprägt. Ende 2007 waren in München 21,2 Prozent aller Haushalte mit Kindern Alleinerziehenden-Haushalte (26.311 von 123.992 Haushalten mit Kindern). Damit lebten 18,6 Prozent aller Kinder in einem allein erziehenden Haushalt. Orientiert man sich an bundesdeutschen Zahlen, dürften etwa 90 Prozent aller allein Erziehenden weiblich sein. Wie oben erwähnt, gibt es zur Anzahl von Einelternfamilien mit einem behinderten Kind leider keine verlässlichen Angaben. Einen groben Anhaltswert kann aber folgende Modellrechung liefern: Folgt man der letzten Behindertenstrukturstatistik für die Landeshauptstadt München (31.12.2007), leben in München derzeit 2.092 als schwerbehindert anerkannte Kinder und Jugendliche von 0 bis 17 Jahren. Wenn auch 18,6 Prozent dieser Kinder (siehe oben) in Alleinerziehendenhaushalten leben, kann man davon ausgehen, dass in München rund 390 schwerbehinderte Kinder und Jugendliche in einer weiblichen oder männlichen Einelternfamilie betreut werden. Auch wenn es ohne Zweifel männliche allein Erziehende mit einem beeinträchtigten Kind gibt, so ist doch anzunehmen, dass der Anteil der weiblich allein Erziehenden in diesem Fall deutlich über 90 Prozent liegt. Demzufolge dürften in München etwa 370 allein erziehende Frauen mit einem behinderten Kind leben (Sagner/Eberle, 2008).

Der Alltag allein erziehender Mütter von Kindern mit Behinderung ist in vieler Hinsicht sehr belastet: Sorgen ums Geld, die (gescheiterte) Beziehung zum Vater des Kindes, das behinderte Kind mit all seinen besonderen Bedürfnissen nach Zuwendung, Förderung, Therapie und Pflege, die Angst, das Geschwisterkind zu vernachlässigen, dazu der ganz normale Haushalt und häufig noch ein Teilzeitjob. Freundschaften, Hobbys, Freizeit – die vielen so wichtigen Gelegenheiten, um seelisch und körperlich auftanken zu können – finden kaum mehr einen Platz. Viele Frauen leben aufgrund dieser permanenten Dauerbelastung sehr isoliert und ausgegrenzt. Die psychische und physische Dauerbelastung dieser Frauen führt zu Erscheinungen wie Burnout, chronischem Schlafmangel, Erschöpfungsdepression, einem geschwächten Immunsystem und dadurch bedingt größerer Infektanfälligkeit, einseitigen körperlichen Belastungen, chronischen Verspannungen, mangelnder Erholungsfähigkeit, Rückenbeschwerden, Hautkrankheiten, Hörstürzen und arthritischen Erkrankungen. Dies belegen verschiedene Studien (Landesgesundheitsbericht NRW, 2000; VAMV NRW, 1997; Rahab, 2003).

Die von Fröhlich (1993) befragten Mütter behinderter Kinder bezeichneten sich überwiegend als tief erschöpft, als nicht voll leistungsfähig und als in Sorge im Hinblick auf die Zukunft. Fast alle Frauen berichten von wiederkehrenden Phasen tiefen Traurigseins, von Mutlosigkeit und der Unfähigkeit, sich zu etwas „aufzuraffen“, also von depressiven Phasen.

allfabeta setzt hier an und stellt die Bedürfnisse der Frauen in den Mittelpunkt. Als Projekt von allfa_m (Initiative „allein erziehende Frauen in München“) ist es das Ziel von allfabeta, die Frauen in ihrer Lebenssituation zu stärken und somit auch das Wohlbefinden der Familien nachhaltig zu fördern. Kontakt und Vernetzung der Frauen untereinander sind dabei eine zentrale Aufgabe. allfabeta möchte allein erziehenden Frauen mit behinderten Kindern in der Öffentlichkeit mehr Gehör und Aufmerksamkeit verschaffen. Pressearbeit, regionale und überregionale Vernetzung sowie sozialpolitisches Engagement sind deshalb wesentliche Bestandteile der Arbeit des Kontaktnetzes. Damit finden diese Mütter erstmals auf sie zugeschnittene Angebote. Vorbild für allfabeta war die Pionierarbeit der Gruppe „BaMbeKi“. Die „Bayerischen alleinerziehenden Mütter behinderter Kinder“ haben sich im Jahr 2001 bei einer Elternwoche der Erholungs- und Bildungsstätte Langau zusammengefunden.
Ziele und Zielgruppen
Ziel des Modellprojektes allfabeta ist es, die Lebenssituation der Zielgruppe – alleinerziehende Mütter mit behinderten Kindern - positiv zu beeinflussen. Der Austausch und die gegenseitige Unterstützung sollen, so die Projektidee, auf alle Bereiche des Alltags stärkend ausstrahlen, auch und gerade auf die physische und psychische Gesundheit der Frauen. Autonomie und Selbstbewusstsein der Frauen sollen gestärkt werden. Das Projekt möchte den Alleinerziehenden mithilfe eines zielgruppenspezifischen Selbsthilfekonzeptes bei der Selbstorganisation unterstützen.

Die Erreichbarkeit der Zielgruppe lässt sich nur sehr schwer ermitteln. Über die Zahl von Einelternfamilien mit einem behinderten Kind liegen leider keine verlässlichen Zahlen vor. Laut einer Modellrechnung des SIM Sozialplanung von 2008 gibt es in der Landeshauptstadt München ca. 400 bis 700 alleinerziehende Mütter mit behinderten Kindern. Bisher stehen ca. 10 % dieser Zielgruppe mit dem Projekt allfabeta in Kontakt.
Vorgehen
Seit April 2007 gibt es in München eine Anlaufstelle speziell für allein erziehende Frauen mit behinderten Kindern, diese nennt sich allfabeta. Allfabeta ist ein Projekt von allfa_m (psychosoziale Beratungseinrichtung mit einem selbsthilfeorientierten, ganzheitlichen Angebot für allein erziehende Frauen und ihre Kinder in ganz München) und ging aus einer Selbsthilfegruppe hervor. Die Einrichtung hilft Müttern von Kindern mit Behinderung, die komplexen Anforderungen ihres Alltags zu bewältigen, ihre soziale Isolation zu überwinden und dem Burnout vorzubeugen – mittels Vernetzung, Austausch und Beratung, gemeinsamen Unternehmungen, Wochenend-Seminaren und einem monatlichen Treff.

Seit Start des Kontaktnetzes allfabeta im April 2007 nimmt die Zahl der im E-Mail-Verteiler gelisteten Frauen kontinuierlich zu: Waren es im November 2007, also knapp sechs Monate nach der Eröffnung, erst 27 allein erziehende Mütter, so konnte diese Zahl im Zeitraum von November 2007 bis November 2008 mit 56 mehr als verdoppelt werden. Circa 10 Prozent der Frauen haben einen Migrationshintergrund, etwa die Hälfte sind ALG II-Empfängerinnen, da die umfangreichen Betreuungsaufgaben nicht mit einer geregelten Erwerbstätigkeit vereinbar sind. Folgt man den im Münchner Armutsbericht 2004 vorgestellten Zahlen, erhielt ein Fünftel aller in München lebenden allein Erziehenden Hilfe zum Lebensunterhalt (HLU). Die HLU-Dichte lag bei 208 pro 1.000 Haushalten dieses Typs. Die Dichte nahm dabei proportional zur Kinderzahl zu. Allein Erziehende mit mehr als einem Kind hatten die höchste HLU-Dichte aller Bevölkerungsgruppen. Erwartungsgemäß sind weibliche allein Erziehende in besonderem Maße von Transferleistungen abhängig. Der letzte Münchner Armutsbericht hat gezeigt, dass 2004 (also vor Inkrafttreten der Hartz IV-Gesetze) 98 Prozent aller allein Erziehenden im HLU-Bezug Frauen waren.

Das auf drei Jahre angelegte und bundesweit einmalige Projekt allfabeta wird unter anderem von der Aktion Mensch finanziert und wird wissenschaftlich begleitet. Das Projekt verfolgt einen salutogenetischen Ansatz mit dem Ziel, Frauen gesund zu halten und sie darin zu stärken.

Es unterstützt die Frauen in vielerlei Hinsicht durch verschiedene Angebote wie zum Beispiel individuelle Beratung und Unterstützung (psychosoziale Beratung, Hilfsmittelanträge, Rechtsberatung, Hilfe im Umgang mit Behörden), regelmäßige offene Treffen mit Kinderbetreuung, Selbstwirksamkeitsunterstützung und Netzwerkbildung, Bildungs-, Erholungs- und Freizeitangebote, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit sowie Vernetzung und Kooperation (zum Beispiel mit einer Massagepraxis).

Die Unterstützung der Frauen beeinflusst ihren Gesundheitszustand positiv. Die bei der Evaluation erfassten Selbstauskünfte der Frauen weisen darauf hin, dass die positiv erlebten Gruppentreffen bei den betroffenen Frauen psychisch stabilisierend wirken. Das Projekt vermittelt den Frauen auch, sich Zeit für sich selbst zu nehmen, sich gesund zu ernähren und sich zu entspannen. Im Vordergrund der Arbeit des Kontaktnetzes stehen die Anliegen und Bedürfnisse der allein erziehenden Frauen. Die Angebote kommen aber letztlich allen Familienmitgliedern zugute, den Kindern mit Behinderung ebenso wie gegebenenfalls nichtbehinderten Geschwistern. Insofern wird in der Arbeit des Kontaktnetzes – wirkungsbezogen – die kategoriale Trennung zwischen Alleinerziehendenarbeit, Kinder- und Jugendhilfe und Behindertenhilfe aufgehoben. Dieser Arbeitsansatz entspricht dem sozialplanerischen und sozialpolitischen Grundverständnis der Landeshauptstadt München, die bereits in den 1990er-Jahren begonnen hat, von Sonderansätzen und Zielgruppenorientierungen Abschied zu nehmen, ohne den Blick für zielgruppenspezifische Benachteiligungen zu verlieren.

Das auf Initiative betroffener Mütter entstandene Netzwerk allfabeta möchte die Bedürfnisse der Zielgruppe weitergeben und die Öffentlichkeit für ihre Anliegen sensibilisieren. Eine Zielsetzung des Netzwerkes ist es, nachhaltig Notfall- und Kurzzeitpflegeangebote für alleinerziehende Mütter mit behinderten Kindern zu schaffen, da man die Kinder nicht einfach für kurze Zeit bei Nachbarn oder Babysittern „abgeben“ kann und Probleme auftreten, wenn die Mütter aus dringenden Gründen für die Betreuung ihrer Kinder nicht zur Verfügung stehen können.

Seit Projektbeginn ist die Zahl der „Nutzerinnen“ von allfabeta kontinuierlich angestiegen, von 17 im August 2007 bis auf 97 im Mai 2009. Zwei Drittel der Frauen kommen aus München und den angrenzenden Landkreisen, das Projekt strahlt aber auch über diese Region hinweg aus. Etwa jede vierte dieser Frauen wird im Sinne einer „intensiven Einzelfallarbeit“ begleitet. In der Evaluation wird darauf hingewiesen, diese persönliche Betreuungsarbeit sei „im Rahmen der zur Verfügung stehenden Zeitressourcen kaum mehr ausbaubar“ (Sozialwissenschaftliches Institut München 2010: 22)
Gesammelte Erfahrungen (Lessons Learned)
Im Laufe der Arbeit von allfabeta zeigte sich der hohe Bedarf allein Erziehender mit behinderten Kindern nach Angeboten, die konkrete Unterstützung anbieten und die soziale Einbindung fördern. Diesen Bedarf kann allfabeta aufgrund der beschränkten finanziellen und personellen Mittel nicht vollständig befriedigen. Aus diesem Grund ist eine zeitliche Aufstockung der allfabeta-Leitungsstelle auf eine Vollzeitstelle – und langfristig gegebenenfalls auch eine personelle Erweiterung, zum Beispiel in Form eines Projektteams – wünschenswert. Bei der Ausgestaltung der Stelle sollte berücksichtigt werden, ob und inwieweit das Kontaktnetz ausdrücklich auch überregionale Aufgaben – also auf Bezirksebene oder bayernweit – übernehmen kann. Konkretisiert werden sollte auch, welche zeitliche Bedeutung der intensiven Einzelfallarbeit zukommt, und es sollte geprüft werden, ob die Leitung auch künftig alle mehrtägigen Freizeiten und Seminare selbst durchführt. Bei der Definition des Tätigkeitsprofils ist darauf zu achten, dass das Netz der Beziehungen des Kontaktnetzes zu anderen Institutionen und Organisationen, die im Bereich der Alleinerziehendenarbeit und der Behindertenhilfe tätig sind, intensiv gepflegt und weiter ausgebaut wird – auch und gerade, um die Zugänge zur Zielgruppe weiter zu verbessern.
Good Practice in
Empowerment

Neben der konkreten Unterstützung der alleinerziehenden Frauen mit beeinträchtigten Kindern im Alltag ist die Stärkung und Förderung der Selbstorganisationspotenziale der betroffenen Frauen selbst ein zentrales Anliegen von allfabeta. Mit seinem dezidierten Ansatz der „’Assistenz’ beziehungsweise Hilfe zur Selbsthilfe (Empowerment)“ unterscheidet sich allfabeta grundlegend von klassischen Informations-, Beratungs- und Vermittlungsangeboten.

Das Projekt soll den allein erziehenden Frauen mit behinderten Kindern ihre Situation besser verstehbar machen, damit sie diese reflektieren können und ein Feedback bekommen. Vielen ist gar nicht bewusst, was sie eigentlich leisten, wie viele Aufgaben sie bewältigen und wie viel Verantwortung sie allein tragen müssen. Wichtig ist es, die Stärken und Ressourcen jeder allein erziehenden Mutter herauszuarbeiten und ihr aufzuzeigen, wo sie gegebenenfalls Hilfe und Unterstützung bekommen kann.

Das Projekt hat als Ziel, Bewältigungsstrategien und Selbstwirksamkeitspotenziale zu stärken. Die Treffen der Selbsthilfegruppe BaMbeKi werden von allfabeta organisiert und die anfallenden Kosten übernommen. Die allfa beta-Leiterin bereitet die Treffen vor, moderiert sie und leitet sie an. Es hat sich gezeigt, dass diese „Assistenz“ der Selbsthilfegruppe notwendig ist, um den Rahmen für die Frauen und Kinder mit ihren unterschiedlichsten Bedürfnissen und den besonderen Belastungen überhaupt zu ermöglichen. Bereiche wie zum Beispiel die BaMbeKi-Homepage, Ansprechpartner für neue Interessierte zu sein, Selbstdarstellung und Vernetzung mit anderen Selbsthilfe-Gruppen wird in Eigenregie der Gruppe entwickelt. Die Teilnehmerinnen erfahren, dass ein Blick auf sich selbst als Zielgruppe (allein erziehende Mütter mit behinderten Kindern) ein Blick auf Expertinnen bedeutet.

Die Räume der Einrichtung werden von allfabeta zur Verfügung gestellt, während der Kurse können die Kinder durch Mitarbeiterinnen des Familienentlastenden Dienstes des BIB e.V. (ein ambulanter, familienunterstützender Dienst im Rahmen der offenen Behindertenarbeit) betreut werden. Die Kurse werden von der allfa beta-Leiterin und dem allfabeta-Team inhaltlich geleitet, das aus Sozialpädagoginnen, die auf Honorarbasis oder über allfa_m tätig sind besteht. Die Leistungen für die Kinderbetreuung werden durch eine Aufwandsentschädigung (5€ pro Kind pro Treffen) von den Teilnehmerinnen beglichen.

Rückmeldungen auf konkrete Hinweise des Gelingens des Empowermentprozesses (in Gruppentreffen und Seminaren!) zeigen sich zum Beispiel im Hinblick auf die Bildung von Netzwerken innerhalb der Frauengruppen, der Kontaktaufnahme zu einer Kinderkrankenschwester, der Bildung von Kleingruppen und der Stärkung des Selbstbewusstseins der einzelnen Frauen. Der Kontakt mit anderen allein Erziehenden oder einer Selbsthilfegruppe kann sich unter Umständen sehr positiv auf das Selbstbewusstsein und das Wohlbefinden der Frauen auswirken, da sie dadurch aus der Isolation herauskommen. Besonders hervorzuheben ist im Zusammenhang mit der psychosozialen Stützung und Stärkung die in den Gruppentreffen kollektiv getragene und vermittelte Erfahrung, das Recht zu haben, eigene Wünsche artikulieren und leben zu dürfen – und zwar ohne Schuldgefühle. Ebenfalls eine zentrale Bedeutung hat die Spiegelung in der Gruppe und durch andere allein Erziehende, dass das Managen des Alltags unter den besonderen Rahmenbedingungen eine beträchtliche organisatorische und persönliche (Lebens )Leistung darstellt. Mittlerweile stehen etliche der allein Erziehenden auch außerhalb der organisierten Treffen miteinander in regelmäßigem Kontakt und unternehmen gemeinsame Freizeitaktivitäten. Neue Freundschaften konnten geschlossen werden.

Weitere Angebote des Kontaktnetzes allfabeta wie individuelle Beratung und Unterstützung (z.B. Psychosoziale Beratung, Rechtsberatung und Hilfe im Umgang mit Behörden) befähigen die Frauen ebenfalls, nächste Schritte nach erfolgter Beratung und Anleitung selbst zu gehen. Durch angebotene Seminare, wie beispielsweise die allfabeta Ostertage in Wartaweil vom 09. bis 13. April 2009 zum Thema „Wind in meinen Segeln“, werden die Frauen ebenso gestärkt und befähigt, mit ihren Problemen besser umzugehen und diese leichter zu bewältigen.

Dokumentation und Evaluation

Das Kontaktnetz allfabeta wurde durch das Sozialwissenschaftliche Institut München evaluiert, der Bericht (Stand: Juni 2009) kann über die Website des Projekte bezogen werden (vgl. Literaturübersicht).

Im Sinne der konzeptionellen Ausrichtung des Modellprojektes liegt der Fokus der Evaluation einerseits auf einer umfassenden Beschreibung und Bewertung des Leistungsprofils und der konkreten Erfahrungen der Nutzerinnen mit den Angeboten sowie andererseits auf der Begleitung und Analyse der Netzwerkbildung. Ziel der Evaluation ist es, die versorgungsplanerische Bedeutung und die Wirkungen der allfabeta-Angebote auf der Ebene der Nutzerinnen abzuschätzen und die Frage nach der Übertragbarkeit des Modellprojektes im Allgemeinen und des Empowermentkonzeptes im Besonderen zu beantworten. Die Evaluation soll damit Grundlagen für die Weiterentwicklung der Angebotslandschaft für die bislang vernachlässigte Zielgruppe der allein Erziehenden mit einem beeinträchtigten Kind liefern.

Bei der Evaluation wurden die Anliegen aller Beteiligten berücksichtigt. Im Sinne der konzeptionellen Ausrichtung des Modellprojektes „Hilfe zur Selbsthilfe (Empowerment)“ standen hierbei natürlich die das Kontaktnetz nutzenden allein erziehenden Frauen mit ihren Bedürfnissen, Bedarfslagen und Sichtweisen im Vordergrund - auch und gerade mit Blick auf ihre Erfahrungen mit der Selbstorganisation. Im Sinne des Stakeholder-Ansatzes galt es zudem aber auch, die Sichtweisen der Mitarbeiterinnen des Trägervereins siaf e.V. im Allgemeinen und des Modellprojektes allfabeta im Besonderen sowie die Sichtweisen der externen Kooperations- und Netzwerkpartner zu berücksichtigen. Um die Perspektiven all dieser Personen abzubilden, kam ein Mix verschiedener Methoden zum Einsatz:
- Schriftliche Befragung aller Nutzerinnen des Kontaktnetzes allfabeta. Um Entwicklungen abbilden zu können, wurde die schriftliche Erhebung in zwei Wellen im April 2008 und April 2009 durchgeführt. In der erste Welle antworteten 60 Prozent der 50 angeschriebenen Frauen, in der zweiten Welle 52 Prozent der 47 angeschriebenen Frauen.
- Teilnehmende Beobachtung: In regelmäßigen Abständen besuchten die Evaluator/innen die Treffen der Selbsthilfegruppe „BaMbeKi“, um aus erster Hand Eindrücke von der Arbeit zu erhalten. Wichtig ist auch die Information über die mit dem Aufbau einer zielgruppenspezifischen Selbsthilfegruppe einhergehenden Bewusstwerdungs- und Veränderungsprozesse bei den Teilnehmerinnen.
- Experten- und Expertinnengespräche: Gesprächen mit den allein erziehenden Frauen mit beeinträchtigten Kindern als Expertinnen in eigener Sache kam im Rahmen der Evaluation eine wichtige Rolle zu. Insgesamt wurden sechs leitfadengestützte Interviews durchgeführt. In qualitativen Einzelgesprächen mit Expertinnen und Experten aus der Behindertenhilfe und der Alleinerziehendenarbeit (Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte) wurden Vernetzungsaspekte und die Bewertung der versorgungstechnischen Bedeutung des Kontaktnetzes diskutiert.
- Dokumentenanalyse: Dokumente des Kontaktnetzes wurden in die Auswertung einbezogen, zum Beispiel Nutzerstatistiken für die einzelnen Angebote wie Freizeiten, Gruppen und andere.
- Gruppendiskussion: Die vorläufigen Endergebnisse der Evaluation wurden den projektverantwortlichen Mitarbeiterinnen von allfabeta und allfa_m sowie den interessierten Nutzerinnen des Kontaktnetzes im Rahmen eines Workshops präsentiert diskutiert. Durch diese Feedback-Schleife sollten die Ergebnisse und die Interpretationen der Evaluatorinnen und Evaluatoren nochmals auf ihre Stimmigkeit überprüft werden.

Die Entlastungsmöglichkeiten der allfabeta-Angebote sind beschränkt. Orientiert man sich an den Aussagen der Nutzerinnen des Kontaktnetzes, hat allfabeta die in der Konzeption formulierten Aufgaben jedoch in vollem Umfang und auf hohem Niveau erreicht. Als besonders erfolgreich haben sich die im Rahmen der Selbstorganisationsförderung gemachten Gruppenangebote erwiesen. Die Angebote von allfabeta bewirken eine Entlastung für die Frauen durch die kompetente Ansprechpartnerin in der Einrichtung, durch die einzelnen Angebote sowie die zugehende Kontaktaufnahme. Aus Sicht der Evaluatorinnen und Evaluatoren kann dem Kontaktnetz angesichts seiner durch die relativ geringe Mittelausstattung begrenzten Handlungsmöglichkeiten eine hohe Wirksamkeit seiner Arbeit bescheinigt werden, und zwar durch die gezielte Verknüpfung und Austarierung von Aktivitäten auf der Einzelfall-, der Gruppen- und der System- oder Organisationsebene. Auch konnte die quantitative Zielvorgabe, im Großraum München 30 allein erziehende Frauen mit dem Angebot zu erreichen, problemlos umgesetzt werden. Ob und inwieweit die Inanspruchnahme des Angebots messbare Wirkungen im Sinne des Konzeptes der Salutogenese nach sich zieht oder schon gezogen hat, lässt sich ohne eine eingehendere Wirkungsanalyse allerdings nicht beantworten. Ein Hinweis auf diese positiven Auswirkungen ist, dass die Teilnehmerinnen von allfabeta-Gruppenangeboten ihren Gesundheitszustand insgesamt besser einschätzen als Nicht-Teilnehmerinnen (Sozialwissenschaftliches Institut München 2010: 68).

Innovation und Nachhaltigkeit

Die zunehmenden Anfragen von betroffenen Frauen und professionellen Akteuren zeigen, dass sich das Kontaktnetz „allfabeta“ als zentrale Stelle für eine am Selbsthilfegedanken orientierte Information und Beratung für allein erziehende Frauen mit einem behinderten Kind eignet. Es hat sich bereits zur Projekthalbzeit als Unterstützungsnetzwerk für allein erziehende Frauen mit Kindern mit Behinderung etabliert und wird als fester Bestandteil der Angebotslandschaft der Stadt München wahrgenommen. Viele Strukturen, Kooperationen und Vernetzungen sind gewachsen, Synergieeffekte werden deutlich.

Bei der Selbsthilfegruppe lässt sich eine kontinuierliche Entwicklung in Richtung Konsolidierung und Eigenständigkeit beobachten. Dies ist sicherlich auch ein Indiz für die gute Vernetzung und Unterstützung mit und durch das Projekt.

Die Finanzierung des Projektes war zunächst bis Ende März 2010 gesichert. Die Aktion Mensch finanzierte 70 Prozent, 30 Prozent mussten an Eigenmitteln durch Stiftungen und Sponsoren aufgebracht werden. Nach dem Auslauf der Finanzierung durch die Aktion Mensch konnte eine Zwischenfinanzierung durch Spenden und andere Mittel für das Restjahr 2010 sicher gestellt werden. Für den Zeitraum ab 2011 laufen Verhandlungen mit dem Stadtjugendamt der Landeshauptstadt München bzgl. einer Übernahme des Projektes in eine Regelfinanzierung.

Auf der Grundlage der Evaluationsergebnisse plädieren die Evaluatorinnen und Evaluatoren ausdrücklich dafür, die Arbeit des Kontaktnetzes über den Charakter eines Modellprojektes hinaus zu verstetigen. Als ein Projekt an der Schnittstelle von Alleinerziehendenarbeit, Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenarbeit und Förderung von Empowerment sowie als Projekt mit einem überörtlichen, wenn nicht gar überregionalen Versorgungsauftrag sind nicht nur die Finanzgeber der Behindertenhilfe gefordert. Das Kontaktnetz besitzt aus strukturellen Gründen auch einen „Versorgungsauftrag“ für die angrenzenden Landkreise, da die allein erziehenden Frauen mit einem behinderten Kind in den angrenzenden Landkreisen zu weit entfernt voneinander wohnen, als dass sie dort ein Angebot wie allfa beta aufbauen könnten. Ein solches Netzwerk kann sich nur in Ballungsräumen und größeren Städten etablieren. So stellt sich allfa beta als eine Art Kompetenzzentrum oder eine bezirks- oder gar bayernweite Kontakt- und Aufbaustelle dar. Die Fortführung des Kontaktnetzes ist letztlich nicht nur für allein Erziehende und ihre Kinder mit und ohne Behinderung, sondern auch für die Kommunen, den Bezirk und letztendlich die gesamte Gesellschaft ein Gewinn.

Die nachhaltige Kooperation und Vernetzung mit anderen vor Ort tätigen Institutionen ist nicht nur mit Blick auf die klientenbezogene Arbeit, also auf schnelle und bedarfsgerechte Vermittlung, zentral. Effektivität und Effizienz der Arbeit des Kontaktnetzes allfa beta insgesamt hängen auch davon ab, dass das eigene Leistungsangebot in bestehende Unterstützungs- und Beratungsstrukturen eingebunden und vernetzt wird. Die gezielte Vernetzungsarbeit des Kontaktnetzes allfabeta erlaubt nicht nur die Konzentration auf Kernaufgaben wie die Förderung der Selbstwirksamkeit und allgemeine Unterstützungsleistungen, sondern ermöglichte auch vorhandene Leistungspotenziale anderer Dienste und Anbieter – zum Beispiel im Bereich der Beratung oder der Kinderbetreuung – zielgerichtet und effizient auszuschöpfen. Die erfolgreiche Vernetzung findet ihren Niederschlag auch in der immer weiteren Öffnung der Zugangswege zum Kontaktnetz. Deutlich wird dies nicht zuletzt daran, dass bereits im April 2008, also ein Jahr nach der Etablierung des Kontaktnetzes, ein Drittel aller allfabeta-Frauen durch andere Beratungsstellen oder Institutionen auf das Kontaktnetz aufmerksam geworden sind. Die verfügbaren Daten deuten darauf hin, dass dieser Anteil mittlerweile noch höher liegt.

Die Selbsthilfeunterstützung und Netzwerkbildung durch allfabeta zielt auf nachhaltige Strukturen und die Vernetzung des Personenkreises allein Erziehender mit Kindern mit Behinderung. Der Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Trägern und Einrichtungen dient ebenfalls der nachhaltigen Vernetzung und Kooperation.


Literatur
Aichinger, I. (1963). Das Fenstertheater. In Der Gefesselte. Erzählungen (S. 61ff.). Frankfurt am Main: Fischer.

Amberg, E. 2008 'Raus aus der Isolation: Alleinerziehende Frauen mit einem behinderten Kind', Gemeinsam leben 16(4): 207-212.

Allfa beta (2007). Jahresbericht. München.

Allfa beta (2008). Jahresbericht. München.

Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (2008a). Schwerbehinderte Menschen in Bayern am 31. Dezember 2007. München.

Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (2008b). Strukturdaten der Bevölkerung und der Haushalte in Bayern 2007. Teil I der Ergebnisse der 1%-Mikrozensuserhebung 2007. Zusammengefasste Ergebnisse. München.

Boss, M. (2008). Ein-Elternfamilien mit beeinträchtigten Kindern. Eine Studie zur Lebenssituation der Ein-Elternfamilien und die Bedeutung des Hilfesystems. Saarbrücken: VDM.

Freudenberger, H., North, G. (1997). Burn-out bei Frauen. Über das Gefühl des Ausgebranntseins. Frankfurt a. M.

Fröhlich, A. D. (1993). Die Mütter schwerstbehinderter Kinder, 2. Aufl., Heidelberg.

Landeshauptstadt München - Sozialreferat (2004). Münchner Armutsbericht. Fortschreibung 2004. München.

Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.) (2000). Landesgesundheitsbericht 2000. Gesundheit von Frauen und Männern in Nordrhein–Westfalen. Bielefeld.

Niepel, G. (1994). Soziale Netze und soziale Unterstützung alleinerziehender Frauen. Eine empirische Studie. Opladen: Leske + Budrich.

Rahab, D. (2003). Einelternfamilien mit einem behinderten Kind. Diplomarbeit.

Robert Koch-Institut in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt (2003). Gesundheit alleinerziehender Mütter und Väter. Gesundheitsberichterstattung des Bundes - Themenheft 14 (April). Berlin.

Sagner, A., Eberle, H. (2008): Evaluationsbericht der wissenschaftlichen Begleitung des Modellprojektes allfa beta – Kontaktnetz für alleinerziehende Frauen mit einem behinderten Kind. SIM Sozialplanung (Sozialwissenschaftliches Institut München). Unvollständige Arbeitsfassung, Stand: Dezember 2008.

Schneider, N. et al. (2001). Alleinerziehen - Vielfalt und Dynamik einer Lebensform. Weinheim: Juventa.

Siegrist, J.: Gesellschaftliche Einflüsse auf Gesundheit und Krankheit – zur ethischen Dimension sozialer Ungleichheit. URL: http://www.studgen.uni-mainz.de/manuskripte/siegrist.pdf (14.04.2010).

Sozialwissenschaftliches Institut München (Hrsg.) (2010): Evaluation der wissenschaftlichen Begleitung des Modellprojektes „allfa beta“ – Kontaktnetz für allein erziehende Frauen mit einem behinderten Kind. München.
URL: http://www.allfa-m.de/pdf/2010/evaluationsbericht_allfabeta_2010.pdf (14.04.2010)

Statistisches Bundesamt (2006): Leben und Arbeiten in Deutschland. Sonderheft 2: Vereinbarkeit von Familie und Beruf - Ergebnisse des Mikrozensus 2005. Wiesbaden.

VAMV NRW (Verband alleinerziehender Mütter und Väter – Landesverband NRW e.V.) (1997). Alleinerziehende Mütter und Väter mit behinderten Kindern. Wie sie leben – Wie sie kämpfen – Was sie fordern. Essen.
Laufzeit des Angebotes

Beginn: April 2007

Abschluss: kein Ende geplant


Welche Personengruppe(n) in schwieriger sozialer Lage wollen Sie mit Ihrem Angebot erreichen?
  • Alleinerziehende in schwieriger sozialer Lage
  • Menschen in sozial schwieriger Lage: Alleinerziehende Frauen mit Kindern mit Behinderung oder chronischer Krankheit

Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner
Behindertenbeirat der LH München
Einrichtungen der Behindertenarbeit München und Umland
verschiedene Fraueninitiativen
Schwerpunkte des Angebotes
  • Psychische Gesundheit
  • Stärkung der individuellen Bewältigungsressourcen (z.B. Life skills, Resilienz)
  • Unterstützung von pflegenden Angehörigen
  • Selbsthilfe
  • Stärkung sozialer Kompetenzen

Qualitätsentwicklung

Es ist bereits ein Ergebnisbericht vorhanden.

Titel des Berichts bzw. Kurzbeschreibung: Veröffentlichung Herbst 2009

Die Qualitätsentwicklung und Ergebnissicherung sind nicht in ein Qualitätsmanagementsystem eingebunden.


Stand

11.03.2015

… zurück zur Übersicht

Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Projektträger

siaf e.V.

Projektlaufzeit

Beginn: April 2007

Abschluss: kein Ende geplant

Kontakt

Frau Igball Selimi
Sedanstr. 37
81667 München (Bayern)

E-Mail

Website

Fusszeile

Sprung zum Seitenbeginn

Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 66 Partnerorganisationen an.
BZgA / Maarweg 149-161 / 50825 Köln-Ehrenfeld / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.