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Literatur zu Good Practice und angrenzenden Bereichen

Good Practice ist ein Thema, das in der Literatur zur Gesundheitsförderung noch nicht hinreichend berücksichtigt wurde. Wir möchten Ihnen deshalb mit dieser Liste zunächst einen Überblick über hilfreiche Literatur aus den angrenzenden Bereichen Evaluation und Qualitätsentwicklung bieten.

Good Practice

  • BZgA (2010): Kriterien guter Praxis in der Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten, Ansatz - Beispiele - Weiterführende Informationen (4. erweiterte und aktualisierte Auflage), Gesundheitsförderung Konkret 5. Köln: BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung). Dokument zum Download (PDF, 4,4 MB)
    Die Veröffentlichung ist ein Zwischenergebnis der Arbeiten zu Good Practice im Kooperationsverbund "Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten". Dargestellt werden grundsätzliche Überlegungen zu Good Practice als Instrument der Qualitätsentwicklung, die vom beratenden Arbeitskreis des Kooperationsverbundes entwickelten Good Practice-Kriterien sowie zahlreiche ausgewählte Beispiele. Ein Glossar und der Überblick über weiterführende Informationen runden die Darstellung ab.

  • Kilian, H.; Gold, C.; Lehmann, F. (2010): Der Good Practice-Ansatz als partizipatives Instrument der Qualitätsentwicklung, in: Wright et al 2010: Partizipative Qualitätsentwicklung. Bern: Hans Huber, 93-106.
    Der Beitrag erläutert Hintergrund, Konzeption und Funktionsweise des Good Practice-Ansatzes und stellt insbesondere die Schnittstellen zum Ansatz der Partizipativen Qualitätsentwicklung heraus.

  • Kilian, H.; Brandes, S.; Lehmann, F. (2009): Der Good Practice-Ansatz des Kooperationsverbundes "Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten", in: Kolip / Müller (Hrsg.): Qualität von Gesundheitsförderung und Prävention. Bern: Hans Huber, 97-114.
    Kompakte Darstellung des Good Practice-Ansatzes.

Evaluation

  • König, J. (2007): Einführung in die Selbstevaluation, Ein Leitfaden zur Bewertung der Praxis Sozialer Arbeit, 2., neu überarbeitete Auflage. Freiburg: Lambertus.
    Das Buch ist eine praxisorientierte Einführung in Konzept und Funktionsweise von Selbstevaluation. Es stellt Instrumente und Checklisten zur Umsetzung in der eigenen Institution zur Verfügung.

  • [Schweizerisches] Bundesamt für Gesundheit (Hrsg.). (1997): Leitfaden für die Planung von Projekt und Programmevaluation. Bern. Dokument zum Download (PDF 1,2 MB)
    Dieser übersichtlich strukturierte Leitfaden bietet praktische Hilfestellung bei der Planung einer Projekt- bzw. Programmevaluation sowie der Aushandlung entsprechender Mandate an externe Partner.
    Zu weiteren Checklisten des Bundesamtes

  • Øvretveit, J. (2002): Evaluation gesundheitsbezogener Interventionen.Bern, Göttingen, Toronto, Seattle: Verlag Hans Huber.
    Dieses Buch führt umfassend in die Besonderheiten der Evaluation von Gesundheitsleistungen ein. Darüber hinaus liefet es Hinweise zur konkreten Planung und Durchführung einer Evaluation.

  • Rootmann, I., Goodstadt, M., Potvin, L. & Springitt, J. (2001): A Framework for Health Promotion Evaluation. In I. Rootmann, M. Goodstadt, B. Hyndman, D. Mc Queen, L. Potvin, J. Springitt & E. Ziglio (Hrsg.), Evaluation in health Promotion. Principles and Perspectives (S. 7 ff.). Kopenhagen: WHO.  
    Dieses Buchkapitel stellt einen konzeptionellen wie praktischen Rahmen vor, der konkrete Hilfestellung bei der Umsetzung von Evaluationsvorhaben im Bereich der Gesundheitsförderung bieten soll.

Qualitätsmanagment und Qualitätsentwicklung

  • Wright, M.T. (Hrsg.) (2010): Partizipative Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung und Prävention. Bern: Hans Huber.
    Umfassende Darstellung zu Konzept und Funktionsweise des Ansatzes der Partizipativen Qualitätsentwicklung.

  • Kolip, P.; Müller, V. (Hrsg.) (2009): Qualität von Gesundheitsförderung und Prävention, Handbuch Gesundheitswissenschaften. Bern: Hans Huber.
    Der Sammelband gibt einen Überblick über aktuelle Ansäze der Qualitätsentwicklung in der gesundheitsförduerung. Vorgestellt werden u.a. der Good Practice-Ansatz, Partizipative Qualitätsentwicklung oder das Projekt QIP (Qualität in der Prävention).

  • Altgeld, T., Bunzendahl, I., Kiene, H. & Prümel-Philippse, U. (1997): Qualitätmanagment in gesundheitsfördernden Einrichtungen - Leitfragen zur Umsetzung.Bonn: Bundesvereinigung für Gesundheit e.V. Dokument zum Download (PDF)
    Ein Reader, der Leitfragen für die Qualitätentwicklung für verschieden Zusammenhänge der Gesundheitsförderung formuliert.

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Hrsg.) (2002): Qualitätsmanagment in Gesundheitsförderung und Prävention (Bd. 15). Köln. Dokument zum Download (PDF)
    Das Buch zeigt verschiede Aspekte, Ansätze und Entwicklungen des Qualitätsmanagements auf und belegt diese mit einer Sammlung von Praxisbeispielen.

  • Luber, E. & Geene, R. (Hrsg.). (2004): Qualitätssicherung und Evidenzbasierung in der Gesundheitsförderung.Frankfurt am Main: Mabuse Verlag. Dokument zum Download (PDF)
    Dieser Sammelband führt Qualitätskriterien aus verschiedenen Blickwinkeln von Wissenschaft und Praxis zusammen. Dabei werden grundlegende Begriffe erklärt sowie ihre praktische Anwendung diskutiert.

  • Grossmann, R. & Scala, K. (1994): Gesundheit durch Projekte fördern. Ein Konzept zur Gesundheitsförderung durch Organisationsentwicklung und Projektmanagement. Weinheim und München: Juventa.
    Ein Leitfaden für das Projektmanagement, der das Konzept der Gesundheitsförderung mit einer Theorie der Organisationsentwicklung verknüpft. Angelpunkte und Stolpersteine in der Durchführung von Projekten werden herausgearbeitet.

  • Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen e.V. (Hrsg.). (1998): Qualität(en) in der Gesundheitsförderung. Ausgangspunkte, Ansätze und Persepktiven.Hannover: TKK
    In diesem Manuskript werden verschiedene Ansätze der Qualitätssicherung aus den Bereichen betrieblicher und schulischer Gesundheitsförderung sowie der Erwachsenenbildung dokumentiert.

  • Cloetta, B., Spencer, B., Spörri, A., Ruckstuhl, B., Broesskamp, U. & Ackermann, G. (2004): Ein Modell zur systematischen Kategorisierung der Ergebnisse von Gesundheitsförderungsprojekten. Prävention, 03, 67-72.
    In diesem Artikel wird ein Modell zu Kategorisierung der Ergebnisse von Gesundheitsförderungsmassnahmen vorgestellt. Es soll in der Projektplanungs- sowie der Auswertungsphase einsetzbar sein.

  • Nutbeam, D. (1998): Evaluating Health Promotion - Progress, Problems and Solutions. Health Promotion International, 13(1), 27-44.
    Ein Artikel, der auf die Schwierigkeiten der Evaluation gesundheitsförderlicher Interventionen eingeht. Anhand eines  Modells werden verschiedene Outcomes von Interventionen und Evaluationsstadien definiert. Darüber hinaus werden alternative Evaluationsansätze für bevölkerungsbezogene Interventionen diskutiert.
Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Fachheft

Das Fachheft "Kriterien guter Praxis in der Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten" enthält Informationen rund um den Good Practice-Prozess und kann hier heruntergeladen werden.

Neuestes Good Practice-Beispiel

Projekt Superklasse
Musik und Ge­sund­heits­för­de­rung stehen auf den ersten Blick in keinem direkten Zusammenhang. Dass…

…Was ist das?

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Holger Kilian, Ihren Ansprechpartner zu guter Praxis in der Gesundheitsförderung erreichen Sie hier.

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