Links zur Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung
www.partizipative-qualitaetsentwicklung.de
Die Website stellt Ansätze und Methoden vor, wie die Qualität gesundheitsfördernder Angebote gemeinsam mit den Zielgruppen geplant, umgesetzt und bewertet werden kann. Die Inhalte wurden in engem Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern von Praxisangeboten im Rahmen eines BMBF-geförderten Präventionsforschungspronjektes entwickelt.
http://www.liga.nrw.de/themen/Gesundheit_schuetzen/praevention/zentrum_bewegungsfoerd/qualitaet/index.html
Die Website "Qualität in der Gesundheits- und Bewegungsförderung" des Zentrums für Bewegungsförderung NRW vermittelt einen kompakten Überblick über Ansätze, Methoden und Selbstverständnis der Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung.
www.deutscher-praeventionspreis.de
Der deutsche Präventionspreis wird jährlich auf einem ausgewählten Teilgebiet der Prävention vergeben. Neben dem Ausschreibungstext und den Teilnahmebedingungen werden auf der Seite Beispiele guter Praxis -Preisträger und nominierte Projekte- vorgestellt. Zu den Beurteilungskriterien gehören:
eindeutige, messbare Zielsetzung
aktives Beteiligen der Zielgruppen in Maßnahmenplanung und -durchführung
nachgewiesene Wirksamkeit
Dauerhaftigkeit durch Ressourcensicherstellung
Modellhaftigkeit
Vernetzung relevanter Beteiligter
Nachweis über Nachhaltigkeit der Interventionen
www.healthorg.ch
Datenbank für Akteure aus Gesundheitsförderung und Prävention.
Healthorg ist eine nationale, von Gesundheitsförderung Schweiz und den kantonalen Beauftragten für Gesundheitsförderung getragene Internet Datenbank. Sie bietet Informationen über die Akteure in Gesundheitsförderung und Prävention sowie ihre Aktivitäten und Angebote.
Akteure, die sich in die Datenbank eintragen lassen wollen, müssen in bestimmte, auf der Website veröffentlichte Kategorien einzuordnen sein. Die Grundanforderungen orientieren sich an der Definition von Gesundheitsförderung der WHO. Die Aufnahmekategorien für die Datenbank sind auf der Homepage unter Hilfe einzusehen.
www.quint-essenz.ch/de
Die Website wird von „Gesundheitsförderung Schweiz“ betreut. Sie richtet sich an alle Personen und Institutionen, die sich mit der Planung und Durchführung von Projekten in den Bereichen Prävention und Gesundheitsförderung beschäftigen. Sie enthält Elemente aus dem Projekt- und Qualitätsmanagement sowie der Gesundheitsförderung und bietet Instrumente für die Planung und Umsetzung von Projekten.
Die Seite bietet Akteuren der Gesundheitsförderung und Prävention Unterstützung durch ein gut ausgearbeitetes und übersichtliches System von Hilfsmitteln wie z.B. Begriffsdefinitionen, erläuterte Qualitätskriterien sowie Checklisten für Projektplanung, -durchführung und -evaluation.
www.fgoe.org
Fonds Gesundes Österreich. Die Arbeit des FGÖ basiert auf dem Gesundheitsförderungsgesetz 1998. Die Aufgaben des FGÖ reichen von der settingorientierten Gesundheitsförderung über Maßnahmen primärer Verhaltens- und Verhältnisprävention bis hin zur gesundheitlichen Information und Aufklärung. Hierbei sollen im Austausch mit Praktiker/innen und Wissenschaftler/innen der Gesundheitsförderung u.a. zielführende Methoden, Strategien und Models of Good Practice der Gesundheitsförderung entwickelt und identifiziert werden.
Auf der Internetseite befinden sich Jahresberichte, Arbeitsprogramme und Evaluationen. Ferner sind dort Arbeitsgrundsätze und Förderkriterien, die sich an den Leitlinien der WHO (Ottawa-Charta) orientieren, sowie Arbeitsschwerpunkte und Aktivitäten, als auch Informationen zu Kampagnen und der Gesundheitsförderungskonferenz zu finden.
www.nice.org.uk/
Das National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) stellt Informationen und Forschungsergebnisse rund um "Exzellenz" und Evidenz von Public Health-Interventionen zusammen. Ein Arbeitsschwerpunkt liegt darin zu erforschen, welche Interventionen und Maßnahmen wirksam sind, um Gesundheit zu verbessern und gesundheitliche Ungleichheiten zu reduzieren. Ziel ist Evidenzbasierung in die Praxis einzubringen und politische Entscheidungsträger, Fachleute und Praktiker zu beraten.
Darüber hinaus verfügt die Website über eine Fülle thematisch geordneter, übersichtlich gestalteter Links, z.B. zum Themen „Health Impact Assessment“ (Gesundheitsfolgenabschätzung).
http://eppi.ioe.ac.uk/EPPIWeb/home.aspx
Evidence for Policy and Practice Information and Co-ordinating Centre Information (Großbritannien)
Das Eppi-Centre ist Teil der Social Science Research Unit (SSRU) des Institute of Education der Universität von London.
Das Institut wurde 1993 gegründet und beschäftigt sich mit der Untersuchung evidenzbasierter Arbeit bei sozialen Interventionen. Das Centre ist der formale Partner der Campbell Collaboration . Es hat drei mit einander verbundene Arbeitsschwerpunkte:
Gesundheitsförderung: Gründliche Bewertung der Forschung, die Gesundheitsförderung evaluiert.
Sammlung von Forschungsergebnissen zu Evidenz im Erziehungsbereich: Bereitstellung einer zentralen Ressource für diejenigen, die zur Verfügung stehende Forschungsarbeiten selbst begutachten wollen und für diejenigen, die Übersichten nutzen wollen, um Politik und Praxis kompetent zu beraten.
Perspektiven und Partizipation: Das Eppi-Centre entwickelt Methoden und bietet Unterstützung für die Stärkung der Rolle von Laien bei der Durchführung von Forschungsarbeiten im Gesundheitsbereich und bei der Nutzung von Forschungsergebnissen, um kompetente Entscheidungen zu treffen.
www.EuroHealthNet.org
The European Network of Health Promotion Agencies. EuroHealthNet ist eine Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, zu einem gesünderen Europa mit größerer gesundheitlicher Chancengleichheit innerhalb und zwischen den europäischen Ländern beizutragen. Hinsichtlich „Good Practice“ sind v.a. die Projektbereiche der Organisation interessant: Social Inclusion (soziale Einbeziehung), Health Inequalities (gesundheitliche Ungleichheit), Getting Evidence into Practice; (praxisorientierte Evidenzbasierung) Healthy Ageing (gesundes Altern) und Health Impact Assessment (Gesundheitsfolgenabschätzung).
www.nigz.nl/gettingevidence
Das europäische Projekt “Getting Evidence into Practice wird vom Netherlands Institute for Healthpromotion and Desease Prevention“ (NIGZ) koordiniert. Das Projekt möchte die europäische Evidenzbasierung in der Gesundheitsförderung stärken und in einer gemeinsamen Anstrengung Instrumente zur Entwicklung, Erzeugung und Implementierung von Evidenz erarbeiten. Hierzu sollen Prinzipien zusammengestellt werden.
www.iuhpe.org
Die International Union for Health Promotion and Education (IUHPE) möchte weltweit dazu beitragen gesundheitliche Ungleichheit zwischen den verschiedenen Ländern und innerhalb der Länder abzubauen. Sie verfolgt vier Ziele:
Das Eintreten für gesundheitsfördernde Aktivitäten in der ganzen Welt
Die Entwicklung von Wissensgrundlagen für eine effektive Gesundheitsförderung und Gesundheitserziehung.
Die Verbesserung der Qualität und Effektivität von Politik und Praxis in den Bereichen Gesundheitsförderung und Gesundheitserziehung
Die Förderung von Capacitiy Building in Gesundheitsförderung und Gesundheitserziehung
Hinsichtlich der Thematik Good Practice ist besonders das Projekt „Global Programme on Health Promotion Effectiveness (GPHPE) interessant.
www.bestpractices-healthpromotion.com
Diese Seite beschreibt ein Konzept, das sich „Interactive Domain Model of Best Practice in Health Promotion (IDM)“ nennt. Neben einem Manual enthält die Seite auch praktische Anwendungsbeispiele und verschiedene Hilfsinstrumente zur Identifizierung von „Best Practice“ in der Gesundheitsförderung. „Best Practice“ in der Gesundheitsförderung wird definiert als diejenigen Prozesse und Aktivitäten, die vereinbar sind mit den Werten, Zielen, und Theorien der Gesundheitsförderung, die Evidenz und das Umfeld berücksichtigen und die in einer gegebenen Situation am wahrscheinlichsten die Ziele der Gesundheitsförderung erreichen.



