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BodyGuard - Das IB-Gesundheitsprogramm für Jugendliche

Träger

Internationaler Bund - Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit e. V.

Kurzbeschreibung

Der Internationale Bund (IB) bietet seit 2006 das bundesweite Gesundheitsprogramm für Jugendliche ‚BodyGuard’ überwiegend in den eigenen berufsbildenden Einrichtungen an. Der Gesundheitszustand vieler Jugendlicher dort gibt Anlass zur Sorge. Übergewicht und fehlende Fitness, mangelnde Stressbewältigungskompetenzen und häufige Krankmeldungen sind Faktoren, die auch den Erfolg der berufsbildenden Arbeit gefährden. Daher hat der IB mit Hilfe einer Anschubfinanzierung der Aktion Mensch das Gesundheitsprogramm BodyGuard modellhaft an zehn Standorten gestartet. In der dreijährigen Modellphase erreichte BodyGuard jährlich zirka 2.000 Jugendliche mittels eines erlebnisorientierten Kurs- und Bildungsangebots in den Handlungsfeldern Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung. Die Teilnahme ist freiwillig. Bestandteil des Programms ist auch die gesundheitsfördernde Ausrichtung des Settings wie zum Beispiel räumliche Umgestaltungen oder Veränderungen des Versorgungsangebots. Darüber hinaus zielt das Programm darauf ab, den Jugendlichen Impulse und Anregungen für ein gesundheitsbewusstes Verhalten zu geben. Eine Arbeitshilfe, in der die Ergebnisse der Modellphase zusammengefasst sind, schafft die Grundlage für einen funktionierenden Transfer.

Weitere Informationen

Ziele und Zielgruppen

Das Programm BodyGuard wurde vom Internationalen Bund (IB) entwickelt und bisher überwiegend in Berufsbildungszentren des Trägers umgesetzt. In den Bildungszentren des IB werden Jugendliche mit Unterstützungsbedarf betreut. Ziel ist die Erlangung eines Berufsabschlusses. Die betreuten Jugendlichen wachsen häufig in sozial belasteten Lebenslagen auf, haben oftmals keinen Schulabschluss, geringe Deutschkenntnisse und können Verhaltensauffälligkeiten aufweisen. Die Jugendlichen besuchen die Einrichtungen regelmäßig je nach Förderungsgrundlage (vgl. hierzu „Hintergrund“) über einen Zeitraum von einem halben Jahr bis zu drei Jahren. Den Zugang zum Berufsbildungszentrum erhalten die Jugendlichen in der Regel über eine Vermittlung, beispielsweise durch die Agenturen für Arbeit.
In den Berufsbildungszentren des IB werden die Jugendlichen von professionellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus folgenden drei Berufsgruppen betreut: Ausbilderinnen und Ausbilder in der Praxisanleitung, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen zur Weiterentwicklung von sozialer Kompetenz sowie Lehrerinnen und Lehrer zur Vermittlung von theoretischem Wissen. Die Umsetzung des Programms erfolgt also über Personen mit pädagogischem Hintergrund.
Die Fachkräfte der Berufsbildungszentren stellten zunehmend fest, dass der Gesundheitszustand sowie das gesundheitsrelevante Verhalten der Jugendlichen Anlass zur Sorge geben: Übergewicht und fehlende Fitness der Auszubildenden in Handwerksberufen, inadäquater Umgang mit Stresssituationen und Belastungen, häufige Krankmeldungen. Außer der Gesundheit gefährdet dies auch das vorrangige Ziel der Arbeit in den Bildungseinrichtungen, nämlich die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt. Diese Problematik greift das Programm BodyGuard auf. Es setzt an einer gesundheitsfördernden Ausrichtung des Settings an und wirkt über diesen lebensweltorientierten Ansatz auf das gesundheitsbezogene Verhalten der Zielgruppe ein.
Ziel des Programms BodyGuard auf Zielgruppenebene ist es, sozial benachteiligte Jugendliche für ihre Gesundheitsressourcen zu sensibilisieren, diesbezüglich Erfahrungsräume zu schaffen sowie Impulse und Anregungen für ein gesundheitsförderndes Verhalten zu geben. In erster Linie werden die Handlungsfelder Bewegung, Ernährung und Stressbewältigung bearbeitet. Auf der übergreifenden Settingebene zielt das Programm darauf ab, einen höheren Stellenwert für Gesundheitsförderung im Gesamtverband des Trägers zu erreichen. Eine gesundheitsfördernde Ausrichtung der Einrichtungen, z.B. durch Umgestaltung von Räumen, Verbesserung des Versorgungsangebotes (Ernährung), Förderung der Qualifikationen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bezug auf Gesundheit sowie eine Integration von Sportangeboten sind organisationsbezogene Entwicklungslinien des Programms

Hintergrund


Der Internationale Bund (IB) ist ein freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit mit Sitz in Frankfurt am Main. Deutschlandweit bietet der IB in rund 700 Einrichtungen Angebote im Sozial- und Bildungsbereich an.
Ein Schwerpunkt der Arbeit des IB ist die berufliche Bildung für Jugendliche. In derzeit 38 Bildungszentren mit 90 Außenstellen werden Jugendliche entweder auf einen Beruf vorbereitet, absolvieren eine Berufsausbildung oder erhalten ein Beschäftigungs- und Qualifizierungsangebot. Die Zielgruppe des Programms wird durch die gesetzliche Grundlage der Förderung definiert, in deren Rahmen eine Betreuung im Berufsbildungszentrum ermöglicht wird: Die Agenturen für Arbeit fördern Jugendliche nach Sozialgesetzbuch (SGB) III/Benachteiligtenförderung. Weiterhin erhalten Jugendliche mit Behinderungen (Lernbehinderung, psychische Beeinträchtigung, körperliche Behinderung) Unterstützung zur Erlangung eines Berufsabschlusses durch die Agenturen im Rahmen von Rehabilitation nach SGB IX. Darüber hinaus werden Jugendliche im Rahmen des SGB II (Hartz IV) gefördert. Finanziert werden sowohl Ausbildung als auch Beschäftigung und Qualifizierung im Rahmen des Trägers. Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Gesundheitsprogramm BodyGuard sind daher ausschließlich junge Menschen in schwierigen sozialen Lebenslagen.

Für diese Zielgruppe belegen Daten des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys des Robert Koch-Institutes (KIGGS 2007) einen häufig schlechten Gesundheitszustand und gesundheitsgefährdendes Verhalten: 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen sind übergewichtig (davon 6,3 Prozent adipös), wobei das höchste Risiko für Übergewicht und Adipositas bei Kindern aus Familien mit niedrigem Sozialstatus, insbesondere bei denjenigen mit Migrationshintergrund besteht. 23,3 Prozent der sozial benachteiligten Kinder und Jugendlichen zeigen Hinweise auf psychische Probleme. 28,9 Prozent der elf- bis 17-jährigen Mädchen zeigen Symptome von Essstörungen.

Die oben beschriebene Zielgruppe wird in der Regel von herkömmlichen Gesundheitsförderungsangeboten nicht erreicht. Vor allem sozial benachteiligte Jugendliche sind meist nicht Mitglied in Sportvereinen, besuchen keine freien Kursangebote und häufig fehlt ihnen auch das Wissen über eine gesunde Lebensweise, da dies im sozialen Umfeld der Jugendlichen überwiegend nicht vorgelebt wird. Es existieren darüber hinaus kaum Programme zur Gesundheitsförderung, die sich an diese Gruppe wenden. Diese veränderungswürdige Situation nahm der IB zum Anlass, im Jahr 2006 sein Gesundheitsprogramm BodyGuard für Jugendliche aufzulegen.

Die dreijährige Modellphase von BodyGuard wurde maßgeblich von der Aktion Mensch gefördert. In diesem Zeitraum wurde das Rahmenkonzept des gesundheitsfördernden Programms für sozial benachteiligte Jugendliche mit verhaltenspräventiven Angeboten im Setting Berufsbildungszentrum an zehn Modellstandorten entwickelt, erprobt und implementiert. Ziel der Modellphase war es, zunächst Arbeitsansätze in der gesundheitsbezogenen Arbeit mit sozial benachteiligten Jugendlichen herauszuarbeiten und diese erfolgreichen Ansätze in Form von Standards und einem Arbeitshilfebuch weiter zu verbreiten. Damit wird der Transfer vom Modellprojekt zum Regelangebot in Einrichtungen des Internationalen Bundes gewährleistet. Als bundesweit tätiger Verband verfügt der IB über interne Kommunikationsstrukturen und Verfahren, die es ermöglichen, die Erfahrungen des Modellprojekts zu verbreiten und die Übertragung auf weitere Einrichtungen voranzutreiben. Seit 2009 wird das Programm an allen beteiligten Standorten fortgeführt.

Als besondere Ressource des Programms ist der gute Zugang zur Zielgruppe zu nennen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berufsbildungszentren stellen feste Bezugspersonen für die Jugendlichen dar, zu denen ein enger und guter Kontakt besteht. Dies bestätigt auch die Befragung von an BodyGuard teilnehmenden Jugendlichen im Rahmen der Evaluation. Die Jugendlichen besuchen die Einrichtungen des IB bis zu drei Jahre. Daher ist es möglich, systematisch und kontinuierlich mit ihnen zu arbeiten. Auch trägt die Möglichkeit, die Angebote im Rahmen des Programms gemeinsam mit der Bezugsgruppe (z.B. Freunden) wahrzunehmen, zur besseren Erreichbarkeit der Zielgruppe bei. Eine weitere Ressource stellt im Hinblick auf den Ernährungsteil des Programms die Qualifikation der Ausbilderinnen und Ausbilder des Hauswirtschaftsbereichs dar, den es in vielen Einrichtungen gibt. Weiterhin kann zum Teil auf bereits vorhandene Zusatzqualifikationen von Pädagoginnen und Pädagogen im Bereich Entspannung und Erlebnispädagogik zurückgegriffen werden. Besonderes Augenmerk wurde bei der Programmentwicklung auf die Möglichkeit zur flexiblen Anpassung der Inhalte an individuell gegebene Rahmenbedingungen der Einrichtungen gelegt. So werden unter anderem die jeweiligen Interessen der Jugendlichen berücksichtigt. In diesem Zusammenhang erwies sich die damit häufig verbundene Beibehaltung geschlechterbezogener traditioneller Muster bei der Angebotswahl als Herausforderung. Entsprechend versuchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gezielt zum Beispiel Männer für den hauswirtschaftlichen Bereich zu interessieren.

Vorgehen


In der Modellphase startete BodyGuard im Jahr 2006 in zunächst fünf Berufsbildungszentren des IB (Standorte: Frankfurt/Oder, Hirschfelde und Klingenberg in Sachsen, Mannheim, Pirmasens) mit der Entwicklung und Umsetzung von Angeboten und übergreifenden Maßnahmen in den Handlungsfeldern Bewegung, Ernährung und Stressbewältigung. Die fünf Standorte wurden in einem trägerinternen Auswahlverfahren gewonnen. Eine Voraussetzung war, dass mindestens eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter am Standort bereits über Erfahrungen in der Gesundheitsförderung verfügte. Ein Rahmenkonzept zur Umsetzung von BodyGuard wurde vor Ort flexibel und standortgerecht ausgestaltet. Die fünf Standorte verfügten im dreijährigen Modellzeitraum über einen Etat für Sach- und Honorarkosten. Seit Januar 2008 wurden weitere fünf IB-Einrichtungen in die Modellphase des Programms aufgenommen: die Berufsbildungszentren in Darmstadt, Oppenheim, Freiburg und Rotenburg/Wümme sowie das Jugendhaus Karsdorf. Diese erhielten keine zentralen Projektmittel und waren in geringerem Maße in den Entwicklungsprozess des Programmkonzepts eingebunden. Vor Ort wurden keine Personalstellen finanziert, jedoch gab es in der Modellphase eine zentrale Koordination für das Programm. Ihr oblag die Steuerung des Gesamtprojektes: die Planung und Koordination der standortübergreifenden Aktivitäten wie Arbeitsgruppen und Fachveranstaltungen sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Eine Steuerungsgruppe, in der die jeweiligen Verantwortlichen der Standorte, die wissenschaftliche Begleitung und Leitungspersonen des Trägers vertreten waren, begleitete die Modellphase. Die verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Standorte und die Projektkoordinatorin arbeiteten in regelmäßigen Arbeitstreffen an der Fortentwicklung des Programms. Im Rahmen der Modellphase wurde eine bundesweite Fachveranstaltung zum Thema Gesundheitsförderung für Jugendliche durchgeführt.

Des Weiteren wurde das Programm im Modellzeitraum von einer Sozialmarketingagentur unterstützt. Es wurden ein Sponsoringkonzept erstellt und begleitende Workshops zum Fundraising durchgeführt. Damit ist die Hoffnung verbunden, die Finanzierung für die Programmarbeit im Anschluss an die Modellphase nachhaltig zu sichern.

Die zehn Modellstandorte setzen BodyGuard weiterhin um. Seit 2009 befindet sich das Programm in der Konsolidierungsphase und ist offen für die Umsetzung in weiteren Einrichtungen.

Das Rahmenkonzept des Programms


Mit Abschluss der Modellphase im Jahr 2009 wurden aus den gesammelten Erfahrungen das Rahmenkonzept sowie Standards zum Programm BodyGuard festgelegt. Von nun an können sich an einer Umsetzung des Programms interessierte IB-Einrichtungen beteiligen. Eine Arbeitshilfe mit den zu erfüllenden Mindeststandards, die dazu berechtigen, das BodyGuard-Label zu verwenden, steht zur Verfügung. Die Arbeitshilfe kann auch von interessierten Einrichtungen anderer Träger beim Internationalen Bund (IB) angefordert werden oder als PDF-Datei heruntergeladen werden (vgl. Link am Ende des Beitrags). Die Arbeitsansätze können frei übernommen werden. Das Label „BodyGuard“ ist Einrichtungen des Internationalen Bundes vorbehalten.
Die Programmziele und -standards beziehen sich auf drei Ebenen:

1. Individuelle Ebene: Den Jugendlichen wird gesundheitsbezogenes Wissen vermittelt und gesundheitsförderndes Verhalten eingeübt. Die Persönlichkeitsentwicklung soll gefördert und soziales Lernen ermöglicht werden.

  • Es muss mindestens ein Verfahren beschrieben werden, wie Jugendliche an der Ausgestaltung des Programms am Standort beteiligt werden (z.B. Umfrage, Gruppengespräche).
  • Aus den zentralen Handlungsfeldern Bewegung, Ernährung und Stressbewältigung gibt es mindestens in zwei Handlungsbereichen Angebote für die Jugendlichen (vgl. Umsetzungsbeispiele).
  • Bewegung: Regelmäßige attraktive Bewegungsmöglichkeiten wie z.B. Biketraining, Capoeira, Fußball, Lauftraining, Nordic Walking, Tischtennis, Volleyball und Wandern werden angeboten.
  • Ernährung: Die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (vgl. Seite 12 der BodyGuard-Arbeitshilfen) sollen bekannt und zugänglich sein. Diese betonen auch die Bedeutung täglicher körperlicher Bewegung von 30 bis 60 Minuten. Die Gemeinschaftsverpflegung richtet sich nach den Qualitätsstandards der Schulverpflegung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (vgl. Seite 13 der BodyGuard-Arbeitshilfen). Ein Entwicklungsprozess zur Erfüllung dieser Standards wird akzeptiert.
  • Stressbewältigung: Angebote wie z.B. Yoga, Shiatsu oder Progressive Muskelentspannung werden vorgehalten.

2. Setting-Ebene: An den Programmstandorten werden gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen geschaffen, insbesondere in Bezug auf Räume, Gemeinschaftsverpflegung, Qualifikation der Fachkräfte und die Organisation des Angebotes.
Die Einrichtung einer Arbeitsgruppe Gesundheitsförderung ist wünschenswert.

  • Es muss ein standortbezogenes Konzept entwickelt und vorgelegt werden.
  • Es soll eine feste Ansprechperson für das Programm am Standort bestimmt werden. Das Vorhaben wird von der Standort-Leitung unterstützt.
  • Die Arbeit am Standort muss mindestens auf ein Jahr angelegt sein und eine Jahresplanung muss vorliegen.
  • Es sollte mindestens einmal im Jahr eine besondere Aktion organisiert werden wie z.B. ein Gesundheitstag oder ein Sportfest.
  • Es muss mindestens eine Kooperation vor Ort aufgebaut werden oder bestehen, z.B. mit Krankenkassen oder Sportvereinen.
  • Die Dokumentation der Aktivitäten im Rahmen des Programms BodyGuard ist anhand einer vorgegebenen Vorlage durchzuführen.
  • Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Mindestens ein Teammitglied der Einrichtung hat eine Fortbildung zum Thema Gesundheitsförderung besucht. Anerkannt wird der Besuch einer GUT DRAUF-Basisschulung und der trägereigenen Fortbildung zu BodyGuard, die ab 2010 vorgesehen ist (vgl. auch Seite 25ff der BodyGuard-Arbeitshilfen). Spezifische Angebote sollen ausschließlich von Personal erbracht werden, das über das nötige fachliche Know-How verfügt.

3. Programmebene: Das Programm wird ausgebaut und weiter entwickelt.

Good Practice in

Nachhaltigkeit


Wie beschrieben ist das Gesundheitsprogramm BodyGuard bisher überwiegend in die Arbeit der Berufsbildungszentren des IB integriert und wird weitgehend von den pädagogischen Teammitgliedern der Einrichtungen getragen. Die Modelllaufzeit des Programms war auf drei Jahre begrenzt; hingegen ist für die weiterführende Umsetzung kein Ende geplant.
Zur Umsetzung des Programms BodyGuard werden vorhandene Ressourcen der Einrichtungen eingesetzt und zum Beispiel vorhandene hauswirtschaftliche Qualifikationen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genutzt. Dabei wird zugleich dazu angeregt, diese entsprechend auszubauen. Eine Voraussetzung stellt der Besuch einer Fortbildung zum Thema Gesundheitsförderung mindestens eines Teammitgliedes der Einrichtung dar. Hierzu wurde ein trägereigenes Fortbildungsprogramm auf den Weg gebracht, welches voraussichtlich 2010 erstmals und von dort an jährlich angeboten wird. Auch die Basisschulung des Programm-Kooperationspartners „Gut Drauf“ wird als Fortbildung anerkannt. Zur Finanzierung der Umsetzung regt das Programm BodyGuard zur Sponsorensuche an und unterstützt dies im Rahmen der Arbeitshilfe (vgl. auch guter Praxisbereich „Anwenderfreundlichkeit“) mit einem Kapitel zum Fundraising. Als übergreifende Ressource des IB steht ein Referent als Ansprechpartner zum Thema Fundraising zur Verfügung.
Das Rahmenkonzept des Programms sieht vor, dass die umsetzende Einrichtung mindestens eine Kooperation vor Ort eingeht. Auch hier gibt die Arbeitshilfe Hinweise auf mögliche Kooperationspartner und beschreibt exemplarisch gelungene Kooperationen aus der Modellphase. Die Nachhaltigkeit des Programms wird ferner durch die Überführung der Programmstandards von BodyGuard in das Qualitätsmanagementsystem des Trägers gesichert. Diese Überprüfung erfolgt alle zwei Jahre durch eine Auditorin oder einen Auditor. Auch trägt der Standard, dass vor Ort eine für die Umsetzung verantwortliche Person benannt sein muss, zur Nachhaltigkeit des Programms bei. Eine zentrale Ansprechperson für das Programm ist im IB angesiedelt, wobei hierfür keine eigene Stelle zur Verfügung steht. Die Homepage des Programms (www.ib-bodyguard.de), Materialien zur Öffentlichkeitsarbeit, eine jährliche Fachtagung sowie eine Austauschplattform im Intranet des Trägers sind Elemente, die zum langfristigen Fortbestand und der Ausweitung des Programms beitragen.
Gesundheitsfördernde Veränderung der Einrichtungen in Bezug auf Verpflegungsangebote oder Räumlichkeiten sind angestrebte Ziele. In Bezug auf nachhaltige Veränderungen bei der Zielgruppe ist wahrscheinlich, dass die Erfahrungen gemeinsam mit der Bezugsgruppe und in vertrauter Umgebung die nachhaltige Integration gesundheitsfördernder Verhaltensweisen in den Alltag begünstigen.

Partizipation


Bei BodyGuard wird insbesondere Wert auf die Partizipation der Jugendlichen sowie der umsetzenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelegt.
Die besondere Stärke des Programms liegt darin, dass Ansätze und Vorgehensweisen in einem standortbezogenem Konzept selbst bestimmt werden, womit die Umsetzungsebene und in diesem Zuge auch die Zielgruppe über große Gestaltungsmöglichkeiten verfügen. Dabei muss mindestens eine Methode vorgesehen sein, wie die Jugendlichen an der Ausgestaltung von Bodyguard beteiligt werden, etwa durch Umfragen oder Gruppengespräche. Die Arbeitshilfe zum Programm verweist auf den Methodenkoffer der Internetseite www.partizipative-qualitätsentwicklung.de sowie auf die Stufen der Partizipation als theoretische Grundlage.
Bereits in der Entwicklungsphase des Programms standen partizipative Ansätze im Vordergrund. Beispielsweise wurde die Wortbildung „BodyGuard“ gemeinsam mit Jugendlichen entwickelt. Auch war die Modellphase flexibel angelegt, um Bedarfe und Bedürfnisse im Rahmen der Programmgestaltung berücksichtigen zu können. Gesammelte Erfahrungen der Modellstandorte und Evaluationsergebnisse dienten der Weiterentwicklung und sind in die Programmstandards eingeflossen. Im Rahmen der externen Evaluation stand die Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer im Vordergrund, wodurch die Stimmen der Jugendlichen ein Gewicht bei der Weiterentwicklung von BodyGuard erhielten. Auch die Partizipation der Programmumsetzenden wurde in der Modellphase gewährleistet. So fand ein regelmäßiger Austausch der Steuerungsgruppe (Programmkoordination, wissenschaftliche Begleitung, Trägerleitung) sowie im Rahmen von Arbeitstreffen der Programmkoordination mit den Modellstandorten statt. Eine Erkenntnis im Verlauf der Modellphase war beispielsweise, dass verpflichtende Angebote bei den Jugendlichen nicht gut ankommen. Auch im Rahmen der Ergebnisse der Zwischenevaluation wurde empfohlen, dass sich die gesundheitsfördernden Angebote von den Maßnahmen der beruflichen Bildung stärker abheben sollten, wozu unter anderem die Freiwilligkeit gehört. Auf Grundlage dieser Erfahrungen kommt der Freiwilligkeit im Rahmen der Angebote des Programms ein besonders hoher Stellenwert zu.
Im Gegensatz zum stark vorstrukturierten Ausbildungsalltag bietet das Programm BodyGuard den Jugendlichen die Möglichkeit zu mehr Selbstbestimmung. Es gibt Auswahlmöglichkeiten und die Gelegenheit zur Bildung von selbst gewählten Gruppen.
Wie die Evaluationsergebnisse zeigen konnten, führt die Teilnahme an Angeboten des Programms zur sozialen Anerkennung und trägt so zur Stärkung des Selbstbewusstseins der Jugendlichen bei.

Abstimmung mit relevanten Strukturen und Systemen


Die Entwicklungsphase des Programms war durch Abstimmungsprozesse mit der umsetzenden Praxis, der trägereigenen Leitung und dem Kooperationspartner „Gut drauf“ gekennzeichnet. Auch zielt man im Rahmen des Programms auf den Aufbau weiterer übergreifender Kooperationen z.B. mit Krankenkassen. Eine Zusammenarbeit gelang vor allem an einzelnen Standorten, z.B. Einrichtung eines Gesundheitszirkels mit der AOK, Ausleihe von Sportgeräten, Anerkennung von Kursen im Rahmen eines Bonuspunkteprogramms der AOK. Diese und weitere Kooperationsbeispiele sind in der Arbeitshilfe geschildert und stellen damit eine anschauliche Grundlage für die Umsetzungsebene dar, die eine Erfüllung des Standards zum Aufbau einer Kooperation erleichtern kann. Eine einmal jährlich stattfindende Tagung trägt dazu bei, dass der übergreifende Austausch über Inhalte des Programms bestehen bleibt.
Die hohe Relevanz von Kooperationen wird auch der Programmebene „vorgelebt“. So wurden beispielsweise im Rahmen der Kooperationsvereinbarung mit „Gut drauf“ den Teammitgliedern der Standorte kostenlose Basisschulungen zur Gesundheitsförderung angeboten. Diese Möglichkeit wurde von sieben der zehn Modellstandorte genutzt. Das Programm BodyGuard und „Gut drauf“ ergänzen sich gegenseitig. So richtet sich „Gut drauf“ bisher nicht spezifisch an sozial Benachteiligte, strebt jedoch an, die Erfahrungen von BodyGuard in die Weiterentwicklung der eigenen Standards einfließen zu lassen - und damit sein Programm stärker auf den Bedarf und die Bedürfnisse sozial Benachteiligter auszurichten.

Evaluation


Seit April 2007 bis zum Ende der Modelllaufzeit im März 2009 wurde das Programm BodyGuard von der Technischen Universität Dresden/Fakultät Erziehungswissenschaften extern wissenschaftlich begleitet. Zusätzlich zur externen Evaluation wurden im Rahmen einer internen Evaluation die Aktivitäten an den Standorten fortlaufend dokumentiert und zentral ausgewertet. Die Auswertungsergebnisse wurden in den Entwicklungsprozess einbezogen.
Die externe Evaluation
In die externe Evaluation waren ausschließlich die ersten fünf Modellstandorte einbezogen. Die qualitativ ausgerichtete Evaluations- und Begleitforschung hatte das Ziel, die innerhalb der BodyGuard-Angebote gesammelten Erfahrungen aus der Perspektive der Jugendlichen zu beschreiben. Übergeordnete Fragestellungen waren dabei:
In welcher Weise werden die gesundheitsfördernden Angebote von den Jugendlichen aufgegriffen?
Wie müssen die Angebote gestaltet sein, damit sie von den Jugendlichen genutzt und umgesetzt werden können?
In welcher Weise können durch das Projekt Veränderungen von Einstellungen, Wissen, Verhaltensweisen und Lebensstil angeregt werden?
In einer ersten Befragungswelle im Jahr 2007 wurden insgesamt 54 Jugendliche in ungefähr einstündigen Gruppengesprächen interviewt. Diese Interviews wurden aufgezeichnet, transkribiert und die entstandenen Texte als Datengrundlage zur Auswertung herangezogen. Außerdem wurden Experteninterviews mit den umsetzenden Pädagoginnen und Pädagogen vor Ort durchgeführt.
2008 erfolgte eine zweite Befragungswelle, in der 19 biografische Interviews mit einzelnen Jugendlichen geführt wurden; die Gespräche dauerten zwischen 20 Minuten und einer Stunde.
Die wissenschaftliche Begleitung war in die Modellphase durch einen Sitz in der Steuerungsgruppe eng eingebunden. Die Ergebnisse der Evaluation wurden dem Modellprojekt zur Verfügung gestellt und bei Arbeitstreffen des Steuerungskreises und Fachtagungen vorgestellt und diskutiert. Die Ergebnisse und Empfehlungen der externen Evaluation wurden in die weitere Konzeptentwicklung und die Formulierung von Standards am Ende der Modellphase mit einbezogen.
Ein Ergebnis der Evaluation war, dass sich die erwünschte nachhaltige Veränderung des Gesundheitsverhaltens nach einem Zeitraum von zwei Jahren (noch) nicht zeigte. Auf der Ressourcenebene konnte eine Steigerung des Gemeinschafts- und Selbstwertgefühls festgestellt werden. Eine wesentliche Erkenntnis aus der Evaluation für die Programmplanung war somit, dass ein weit gefasster Gesundheitsbegriff in der Zielsetzung des Programms zugrunde gelegt werden sollte und der alleinige Blick auf nachweisliche Veränderungen des Gesundheitsstatus sich als zu eng erweisen kann. Auch wurde deutlich, dass die Partizipation in Form von aktiver Gestaltung des eigenen sozialen Lebens im Rahmen des Programms einen hohen Stellenwert einnimmt. Die bewegungs-, entspannungs- und ernährungsbezogenen Angebote von BodyGuard bieten Gelegenheiten zur Vergemeinschaftung, sozialen Praxis und Selbstverortung der Jugendlichen.
Die Empfehlungen der Zwischenevaluation (2007) lauteten: 1. Soziale Verbindlichkeit herstellen, 2. „Wir-Gruppen“ bilden und stärken, 3. Geschlechtergrenzen überschreiten, erproben, stärken, 4. Erlebnischarakter herstellen, 5. Auswahl- und Mitgestaltungsmöglichkeiten ausloten.
Der Endbericht einschließlich der zweiten Befragungswelle spricht folgende Empfehlungen aus: 1. Bedeutsame Einladungen aussprechen (Einladung über für Jugendliche bedeutsame ‚Gatekeeper’), 2. Verbindlichkeiten herstellen und soziale Platzierung ermöglichen, 3. Aktivitätsräume als sozial bedeutsame Orte gestalten, 4. Selbstbestimmung und Partizipation fördern, 5. persönliche Bezüge und Nutzwerte erkennen und aufgreifen, 6. Ausstiege und Abbrüche ernst nehmen und die Betroffenen stützen.
Die hier stichwortartig ausgeführten Handlungsempfehlungen sind in der Kurzfassung des Zwischenberichts sowie dem Endbericht der Evaluation ausführlich erläutert. Diese stehen auf der Website www.ib-bodyguard.de zum Download bereit.
Die interne Evaluation
Auf der Ebene der Standorte wurden die Erfahrungen regelmäßig in den begleitenden Arbeitsgruppen vor Ort reflektiert. Wenn notwendig, erfolgten Anpassungen und es wurden spezifische kleine lokale Evaluationen durchgeführt (z.B. Evaluation zum Angebot des gesunden Frühstücks einer Einrichtung). Alle zehn Modellstandorte dokumentierten ihre Arbeit fortlaufend nach zentralen Vorgaben. Diese wurden standortübergreifend ausgewertet. Erfasst wurden hier für den Bereich Verhaltensprävention die Art des Angebotes, die Teilnehmerzahl und -struktur und die Häufigkeit des Angebots. Weiter wurde dokumentiert, welche verhältnisbezogenen Aktivitäten durchgeführt wurden, welche Partnerschaften mit welchen Ergebnissen angebahnt wurden und wie oft und mit welchen Themen die Arbeitsgruppen vor Ort tagten. Außerdem wurden an den fünf Standorten der ersten Runde einmal jährlich die durchgeführten Module und Unterrichtseinheiten zur Gesundheitsförderung nach Vorgabe beschrieben und einer Selbstbewertung unterzogen. Auch diese Berichte wurden zentral ausgewertet. Probleme und sich bewährende Vorgehensweisen wurden dadurch sichtbar und konnten standortübergreifend diskutiert werden. So wurden durch die Evaluationsergebnisse Überlegungen und Optimierungen der Angebote im Handlungsfeld Ernährung angestoßen, da deutlich wurde, dass diese die Jugendlichen oft nicht nachhaltig erreichten. Dieses Vorgehen ermöglichte den Erfahrungstransfer zwischen den Standorten und diente der Weiterentwicklung des Programms.

Anwenderfreundlichkeit


Am Ende der Modellphase wurden die gesammelten Ergebnisse und Erfahrungen in einer Arbeitshilfe gebündelt. In diesem sind die Standards formuliert und bewährte Praxisangebote beschrieben. Sie ist als PDF-Datei verfügbar unter http://www.ib-aupair.de/fileadmin/user_upload/veroeffentlichungen/2009/IB_Arbeitshilfen_BodyGuard.pdf.
Ergänzt werden diese Beschreibungen durch weitere Artikel zur gesundheitsfördernden Arbeit mit Jugendlichen, Hintergrundmaterial und weiterführende Hinweise, z.B. zu den Kriterien guter Praxis in der Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten und den Stufen der Partizipation. Beiträge zum Thema Fundraising, zur Jugendaktion „Gut drauf“ und ein Blick auf das Programm aus der Sicht der wissenschaftlichen Begleitforschung sind ebenfalls eingebunden.
Die leichte Zugänglichkeit des Programms zeichnet sich weiterhin durch die Austauschmöglichkeiten und direkte Ansprechbarkeit umsetzender Standorte aus. Zum einen ist diese über die Adressenliste in der Arbeitshilfe gewährleistet, zudem stellt die jährliche Tagung, die Mitarbeiter-Zeitschrift des IB, das Intranet des Trägers sowie eine dort eingerichtete Austauschplattform den Austausch sicher.
So ist eine angestrebte Übertragung von BodyGuard auf weitere berufsbildende Einrichtungen und auch auf andere Settings wie Jugendhäuser oder Erziehungshilfeeinrichtungen möglich, in denen der Internationale Bund für Jugendliche aktiv ist.

Gesammelte Erfahrungen - Lessons Learned

In der dreijährigen Modellphase wurde eine Reihe von Erfahrungen gemacht.
Zum einen zeigte sich, dass sich die Kooperation mit den Krankenkassen schwieriger gestaltete als erwartet. Die große Hoffnung auf eine übergreifende und langfristige finanzielle Unterstützung für die Zeit nach dem Modellende hat sich nicht erfüllt und das Akquirieren von Spenden und zusätzlichen Mitteln benötigt viel Zeit. Daher wird BodyGuard zunächst ein Low-Budget-Programm bleiben.
Andererseits wurde jedoch auch deutlich, dass mit wenigen Mitteln und der Nutzung vorhandener Ressourcen des Trägers viel bewirkt werden kann. So erhielten fünf der insgesamt zehn Standorte in der Modellphase keine finanzielle Unterstützung durch die zentrale Programmkoordination und konnten dennoch BodyGuard-Aktivitäten mit eigenen Mitteln und Ressourcen auf die Beine stellen.
Die Kooperation und Vernetzung stellten sich als sehr positive Elemente heraus. Der enge Austausch mit der Praxis und auch die begleitende Evaluation trugen beispielsweise maßgeblich zur Anpassung des Rahmenkonzepts bei. Dadurch konnten die Qualität des Programms und die Integration der bewegungs-, ernährungs- und entspannungsbezogenen Aktivitäten in den Alltag der Jugendlichen verbessert werden. Die psychosozialen Aspekte der Gesundheitsförderung wurden als funktionale Elemente der BodyGuard-Angebote herausgearbeitet und folglich in den Vordergrund gestellt. Den Pädagoginnen und Pädagogen vor Ort machte dies deutlich, dass sie mit ihrer pädagogischen Arbeit durch Vermittlung, Moderation und Schaffung von Anreizen einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheitsförderung der Jugendlichen leisten können.

Literatur

Bundesgesetzblatt Band 50. Heft 5/6 (2007). Ergebnisse des Kinder- und Jugendsurveys. Heidelberg: Springer Medizin Verlag.

Hansens, A.; Sanders, K. (2008). Zwischenbericht - Evaluation und wissenschaftliche Begleitung zum Modellprojekt Gesundheitsförderung „BodyGuard - Das IB Gesundheitsprogramm für Jugendliche“. Institut für Sozialpädagogik, Sozialarbeit und Wohlfahrtswissenschaften Fakultät Erziehungswissenschaften TU-Dresden.

Hansens, A.; Sanders, K. (2009). Abschlussbericht - Evaluation und wissenschaftliche Begleitung zum Modellprojekt Gesundheitsförderung „BodyGuard - Das IB Gesundheitsprogramm für Jugendliche“. Institut für Sozialpädagogik, Sozialarbeit und Wohlfahrtswissenschaften Fakultät Erziehungswissenschaften TU-Dresden.

Internationaler Bund 2009: Arbeitshilfen zur Gesundheitsförderung bei sozial benachteiligten Jugendlichen, erprobt in Einrichtungen der beruflichen Bildung des Internationalen Bundes. Frankfurt a.M.: Internationaler Bund. Download:
http://www.ib-aupair.de/fileadmin/user_upload/veroeffentlichungen/2009/IB_Arbeitshilfen_BodyGuard.pdf

Kontakt

Ansprechpartnerin: Marion Reinhardt (Zentrale Projektkoordination)
Institution: Internationaler Bund
Strasse: Valentin-Senger-Str. 5
PLZ, Ort: 60389 Frankfurt
Bundesland: Hessen
Telefon: 069/ 94545-245
Telefax: 069/ 94545-373
E-Mail: marion.reinhardt@internationaler-bund.de
Websites: www.ib-bodyguard.de

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