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REGSAM - Regionale Netzwerke für Soziale Arbeit München

Vorgehen

REGSAM entwickelt und organisiert Projekte, Fachveranstaltungen und Fortbildungen sowohl zu aktuellen sozialpolitischen Themen als auch für die konkrete Vernetzungsarbeit in den Stadtregionen. Weitere Aktivitäten und Projekte sind Ressourcenbörsen, runde Tische, Konzepte, Stadtteilfeste und anderes. REGSAM arbeitet in verbindlichen regionalen Strukturen. Dabei handelt es sich um:

  • zielgruppenorientierte Facharbeitskreise, zum Beispiel für Kinder, Familien oder alte Menschen,
  • eine Regionale Arbeitsgemeinschaft Soziales (RAGS) sowie
  • ein beratendes Kuratorium als überregionales Gremium.

Themen, Bedarf, Wissen, Projekte, Initiativen und Ressourcen aus den Stadtregionen werden im REGSAM-Moderationsteam diskutiert und gebündelt. Vom regelmäßigen Austausch profitieren wiederum die Stadtregionen, da sich Erfahrungen und Projekte auf andere Regionen übertragen lassen. Die soziale Fachbasis wird zur lernenden Organisation. Das hauptamtliche REGSAM-Team besteht aus der Geschäftsführerin, einer Verwaltungsmitarbeiterin sowie sieben Moderatorinnen und Moderatoren. Diese sind jeweils für mehrere Stadtregionen zuständig, sie begleiten und unterstützen die einzelnen Regionen in der Vernetzungsarbeit. Anstellungsträger für das hauptamtliche Team ist der Trägerverein für regionale soziale Arbeit e.V. Er garantiert die Beteiligung aller wesentlichen Akteure der sozialen Landschaft und die Neutralität von REGSAM.

Das Kuratorium wurde 2004 eingerichtet. Es setzt sich zusammen aus den Delegierten der 16 Stadtregionen und ist Bindeglied zwischen den Regionen und dem Trägerverein für regionale soziale Arbeit. Das Kuratorium berät den Trägerverein und die Geschäftsführung. Während der vier- bis sechsmal jährlich stattfindenden Treffen werden Themen bearbeitet, die in mehreren oder allen REGSAM-Regionen aktuell sind.
REGSAM präsentiert auf seiner 2010 neu gestalteten Homepage Informationen über Aktuelles und Projekte sowie Hinweise auf Termine und Veranstaltungen. Auf 16 regionalen Seiten sind Gremien, Ansprechpartnerinnen und -partner sowie Termine in den Stadtregionen verzeichnet. Daneben hält die Homepage auch Hinweise und Links bereit zu den Themenfeldern Arbeit, Bildung, Ausbildung und Qualifizierung, Daten, Fakten und Meinungen zur Sozialpolitik, Frauen und Gender, Gesundheit und Pflege, Kinder - Jugend - Familie, Lesben und Schwule, Menschen mit Behinderung, Migration und Interkulturelles, psychische Gesundheit sowie Seniorinnen und Senioren.

Durch den regelmäßigen Austausch im Netzwerk von REGSAM profitieren Fachkräfte und Ehrenamtliche aus dem Sozial-, Gesundheits- und Schulwesen, die vor Ort mit sozial benachteiligten Zielgruppen arbeiten. Bestehende Ressourcen lassen sich so effektiv nutzen. Soziale Einrichtungen greifen im Verbund die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort auf und unterstützen diese. Durch die sozialräumliche Arbeit leistet REGSAM einen Beitrag dazu, dass Bürgerinnen und Bürger ihre sozialen Bedürfnisse und Interessen leben und organisieren.

Die unterschiedlichen Angebote sind aufgeteilt in die Zielgruppen Kinder, Jugendliche und Familien, Seniorinnen und Senioren. Darüber hinaus bestehen in einzelnen Stadtregionen auch Facharbeitskreise zu den Bereichen Migration, Gesundheit, Wohnen und anderem. Die Vernetzungsstruktur ist für alle 16 Regionen gleich: Es bestehen zielgruppenorientierte Facharbeitskreise (FAK), die zielgruppenübergreifende regionale Arbeitsgemeinschaft für Soziales (RAGS) und eine professionelle Moderation.

Die Moderatorinnen und Moderatoren sind regional und stadtweit Ansprechpartnerinnen und -partner sowie Bindeglieder zwischen den Beteiligten auf den Ebenen soziale Fachbasis, Verwaltung, Träger, Bezirksausschüsse und Stadtrat. Sie unterstützen Projekte in den Stadtregionen und arbeiten mit fach- und referatsübergreifenden Kooperationspartnern zusammen, zum Beispiel „Soziale Stadt“, Interkulturelle Qualitätsentwicklung (IQE) und regionale Planungsforen. Dabei nutzen sie ihre Kontakte und stellen ihre Erfahrungen und ihr Fachwissen über soziale Themen und Projekte der ganzen Stadt zur Verfügung.
In den Facharbeitskreisen erfolgt ein fach- und themenorientierter Informationsaustausch. Hier wird der Bedarf von Zielgruppen wie Kindern und Familien, alten Menschen, Pflegebedürftigen oder Migrantinnen und Migranten benannt. Regionale Angebote im Sozialbereich werden aufeinander abgestimmt, um gemeinsam die Angebotsstruktur zu verbessern. Im FAK planen und organisieren die sozialen Einrichtungen, teilweise gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern oder mit Kooperationspartnern, gemeinsame Projekte und Veranstaltungen. Jeder Facharbeitskreis hat ein bis zwei Sprecherinnen oder Sprecher. In den Fachkreisen und Projektgruppen der 16 REGSAM-Regionen sind 150 Sprecherinnen und Sprecher und mehr als 2.000 Professionelle und Ehrenamtliche engagiert.

Mitglieder der RAGS sind alle FAK-Sprecherinnen und -Sprecher der REGSAM- Region sowie Vertretungen der Bezirksausschüsse und der Sozialverwaltung. Die RAGS ist das fachübergreifende Steuerungsgremium in der Region. Es fungiert als kompetenter Ansprechpartner für Politik, Verwaltung und Bürgerschaft und vertritt den Stadtteil nach außen.

Die Vollversammlung tagt auf Wunsch der RAGS, in der Regel einmal pro Jahr. Eingeladen werden dann alle Interessierten und die Kooperationspartner in der Stadtregion. Sie dient der Darstellung der geleisteten REGSAM-Arbeit, dem gesamtregionalen Austausch und der Auseinandersetzung mit aktuellen sozialpolitischen Themen und Entwicklungen innerhalb der Stadtregion, wozu zum Beispiel Armutsbericht, Zukunft der Sozialarbeit und bürgerschaftliches Engagement gehören.

Das Kuratorium ist das überregionale Gremium. Es vertritt die Interessen und Themen der Stadtregionen und wird für ganz München sozialpolitisch aktiv.
Zusätzlich zur Homepage von REGSAM wurde das Onlineverzeichnis „München Info Sozial“ erstellt (www.regsam-muenchen-sozial.de/). Es bietet eine Übersicht über soziale, gesundheitsbezogene, kulturelle und schulische Einrichtungen, sortiert nach Stadtbezirken, Zielgruppen und Angeboten. „München Info Sozial“ enthält neben Adresse und Kontaktmöglichkeit zur jeweiligen Einrichtung auch weiterführende Informationen zu Angebot und Leistungen, Barrierefreiheit, Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr, Homepage, Öffnungs- und Bürozeiten sowie aktuelle Ankündigungen. Die Nutzung ist kostenfrei. Alle Einträge erfolgen nur mit Einverständnis der Einrichtungen und überwiegend durch Selbsteintragung. Die Einträge können nach Stadtbezirken oder Angeboten recherchiert werden und stellen jeweils einen knappen Steckbrief der Angebote und Einrichtungen zur Verfügung. Positive Rückmeldungen zeigen, dass „München Info Sozial“ auch in der Stadtverwaltung München über die Referatsgrenzen hinweg genutzt wird.

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Das Fachheft "Kriterien guter Praxis in der Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten" enthält Informationen rund um den Good Practice-Prozess und kann hier heruntergeladen werden.

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Musik und Ge­sund­heits­för­de­rung stehen auf den ersten Blick in keinem direkten Zusammenhang. Dass…

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
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Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.