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BodyGuard - Das IB-Gesundheitsprogramm für Jugendliche

Ziele und Zielgruppen

Das Programm BodyGuard wurde vom Internationalen Bund (IB) entwickelt und bisher überwiegend in Berufsbildungszentren des Trägers umgesetzt. In den Bildungszentren des IB werden Jugendliche mit Unterstützungsbedarf betreut. Ziel ist die Erlangung eines Berufsabschlusses. Die betreuten Jugendlichen wachsen häufig in sozial belasteten Lebenslagen auf, haben oftmals keinen Schulabschluss, geringe Deutschkenntnisse und können Verhaltensauffälligkeiten aufweisen. Die Jugendlichen besuchen die Einrichtungen regelmäßig je nach Förderungsgrundlage (vgl. hierzu „Hintergrund“) über einen Zeitraum von einem halben Jahr bis zu drei Jahren. Den Zugang zum Berufsbildungszentrum erhalten die Jugendlichen in der Regel über eine Vermittlung, beispielsweise durch die Agenturen für Arbeit.

In den Berufsbildungszentren des IB werden die Jugendlichen von professionellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus folgenden drei Berufsgruppen betreut: Ausbilderinnen und Ausbilder in der Praxisanleitung, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen zur Weiterentwicklung von sozialer Kompetenz sowie Lehrerinnen und Lehrer zur Vermittlung von theoretischem Wissen. Die Umsetzung des Programms erfolgt also über Personen mit pädagogischem Hintergrund.

Die Fachkräfte der Berufsbildungszentren stellten zunehmend fest, dass der Gesundheitszustand sowie das gesundheitsrelevante Verhalten der Jugendlichen Anlass zur Sorge geben: Übergewicht und fehlende Fitness der Auszubildenden in Handwerksberufen, inadäquater Umgang mit Stresssituationen und Belastungen, häufige Krankmeldungen. Außer der Gesundheit gefährdet dies auch das vorrangige Ziel der Arbeit in den Bildungseinrichtungen, nämlich die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt. Diese Problematik greift das Programm BodyGuard auf. Es setzt an einer gesundheitsfördernden Ausrichtung des Settings an und wirkt über diesen lebensweltorientierten Ansatz auf das gesundheitsbezogene Verhalten der Zielgruppe ein.
Ziel des Programms BodyGuard auf Zielgruppenebene ist es, sozial benachteiligte Jugendliche für ihre Gesundheitsressourcen zu sensibilisieren, diesbezüglich Erfahrungsräume zu schaffen sowie Impulse und Anregungen für ein gesundheitsförderndes Verhalten zu geben. In erster Linie werden die Handlungsfelder Bewegung, Ernährung und Stressbewältigung bearbeitet. Auf der übergreifenden Settingebene zielt das Programm darauf ab, einen höheren Stellenwert für Gesundheitsförderung im Gesamtverband des Trägers zu erreichen. Eine gesundheitsfördernde Ausrichtung der Einrichtungen, z.B. durch Umgestaltung von Räumen, Verbesserung des Versorgungsangebotes (Ernährung), Förderung der Qualifikationen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bezug auf Gesundheit sowie eine Integration von Sportangeboten sind organisationsbezogene Entwicklungslinien des Programms.

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Das Fachheft "Kriterien guter Praxis in der Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten" enthält Informationen rund um den Good Practice-Prozess und kann hier heruntergeladen werden.

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Musik und Ge­sund­heits­för­de­rung stehen auf den ersten Blick in keinem direkten Zusammenhang. Dass…

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