BodyGuard - Das IB-Gesundheitsprogramm für Jugendliche
Vorgehen
In der Modellphase startete BodyGuard im Jahr 2006 in zunächst fünf Berufsbildungszentren des IB (Standorte: Frankfurt/Oder, Hirschfelde und Klingenberg in Sachsen, Mannheim, Pirmasens) mit der Entwicklung und Umsetzung von Angeboten und übergreifenden Maßnahmen in den Handlungsfeldern Bewegung, Ernährung und Stressbewältigung. Die fünf Standorte wurden in einem trägerinternen Auswahlverfahren gewonnen. Eine Voraussetzung war, dass mindestens eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter am Standort bereits über Erfahrungen in der Gesundheitsförderung verfügte. Ein Rahmenkonzept zur Umsetzung von BodyGuard wurde vor Ort flexibel und standortgerecht ausgestaltet. Die fünf Standorte verfügten im dreijährigen Modellzeitraum über einen Etat für Sach- und Honorarkosten. Seit Januar 2008 wurden weitere fünf IB-Einrichtungen in die Modellphase des Programms aufgenommen: die Berufsbildungszentren in Darmstadt, Oppenheim, Freiburg und Rotenburg/Wümme sowie das Jugendhaus Karsdorf. Diese erhielten keine zentralen Projektmittel und waren in geringerem Maße in den Entwicklungsprozess des Programmkonzepts eingebunden. Vor Ort wurden keine Personalstellen finanziert, jedoch gab es in der Modellphase eine zentrale Koordination für das Programm. Ihr oblag die Steuerung des Gesamtprojektes: die Planung und Koordination der standortübergreifenden Aktivitäten wie Arbeitsgruppen und Fachveranstaltungen sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Eine Steuerungsgruppe, in der die jeweiligen Verantwortlichen der Standorte, die wissenschaftliche Begleitung und Leitungspersonen des Trägers vertreten waren, begleitete die Modellphase. Die verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Standorte und die Projektkoordinatorin arbeiteten in regelmäßigen Arbeitstreffen an der Fortentwicklung des Programms. Im Rahmen der Modellphase wurde eine bundesweite Fachveranstaltung zum Thema Gesundheitsförderung für Jugendliche durchgeführt.
Des Weiteren wurde das Programm im Modellzeitraum von einer Sozialmarketingagentur unterstützt. Es wurden ein Sponsoringkonzept erstellt und begleitende Workshops zum Fundraising durchgeführt. Damit ist die Hoffnung verbunden, die Finanzierung für die Programmarbeit im Anschluss an die Modellphase nachhaltig zu sichern.
Die zehn Modellstandorte setzen BodyGuard weiterhin um. Seit 2009 befindet sich das Programm in der Konsolidierungsphase und ist offen für die Umsetzung in weiteren Einrichtungen.



