Links zu den Themen "Gemeinsam handeln - Chancen verbessern"
Gemeinsame Ziele
Aktionsprogramme und Initiativen, die sich an einer Zusammenarbeit verschiedener Sektoren orientieren | |
Europaweite Projekte | |
Closing the Gap | Von 2003 bis 2007 koordinierte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gemeinsam mit dem Netzwerk Europäischer Gesundheitsförderungsorganisationen dieses Projekt mit dem Ziel, gesundheitliche Ungleichheit zu reduzieren. Es erfolgte ein europaweiter interdisziplinärer Austausch sowie Zusammenarbeit. |
DETERMINE: An EU-Consortium for Action on the Socio-economic Determinants of Health | Die BZgA und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin waren Partner in dem EU-geförderten Projekt “Determine, das von 2007 bis 2010 lief. Europaweit wurden Konzepte entwickelt, um andere Politikfelder und Sektoren für die Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit zu gewinnen. Das Nachfolgeprojekt „Joint Action“ wird von 2011 bis 2014 gefördert. |
Bundesprogramme und bundesweite Netzwerke | |
Programm Soziale Stadt | Das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt wurde 1999 mit dem Ziel gestartet, die Lebensbedingungen in städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligten Stadtteilen umfassend zu verbessern. Heute sind bundesweit mehr als 523 Gebiete in 355 Gemeinden am Programm beteiligt. |
Das Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit (APUG) | APUG vernetzt die Politikbereiche Umwelt-, Gesundheit- und Verbraucherschutz auf der Ebene der beteiligten Ministerien und Bundesoberbehörden. Themen des Aktionsprogramms sind Aufklärung über umweltbedingte Gesundheitsrisiken und gesunde Ernährungsweisen, Forschung und Schutz vor Umwelteinflüssen. |
Nationaler Integrationsplan - „Neue Wege - Neue Chancen“ | Mit dem Nationalen Integrationsplan liegt erstmals ein integrationspolitisches Gesamtkonzept vor. An seiner Umsetzung sind Bund, Länder und Gemeinden, aber auch Vertreter der Migrantinnen und Migranten sowie nichtstaatliche Organisationen beteiligt. Er definiert klare Ziele, Pflichten und Maßnahmen. Mit diesem umfassenden Ansatz der Integrationspolitik sollen die Potenziale und Fähigkeiten von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland gefördert werden. |
Das Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland | Dieses Netzwerk ist Teil der „Gesunde Städte“-Bewegung der WHO. Ziel des Netzwerkes ist es, Gesundheitsförderung als gesellschaftspolitische Aufgabe im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten des Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesens, der Arbeitsgebiete Umwelt und Wohnen, der Stadtentwicklung, mit Initiativen und Projekten sowie der Selbsthilfebewegung. |
Die Strategie der Bundesregierung zur Förderung der Kindergesundheit | Die Bundesregierung hat 2008 die Strategie zur Förderung der Kindergesundheit beschlossen mit dem Ziel, Präventions- und Gesundheitsförderungsangebote für Kinder auszubauen, gesundheitliche Chancengleichheit zu fördern und gesundheitliche Risiken zu mindern. Hierzu werden verschiedenste Akteure eingebunden und vernetzt. |
Der nationale Aktionsplan für ein kindergerechtes Deutschland | Der Nationale Aktionsplan 2005-2010 knüpft an den Weltkindergipfel 2002 an. International festgelegte Ziele sollen so verpflichtend in einem nationalen Aktionsplan umgesetzt werden, um weltweit eine Verbesserung der Lebenssituation von Kindern zu erreichen. Es wurden sechs Handlungsfelder erarbeitet, die das Zusammenspiel unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene erfordern. Außerdem kommt auch den Verbänden, Vereinen und Freien Trägern eine wichtige Rolle bei der Umsetzung dieser Ziele zu. |
gesundheitsziele.de ist der Kooperationsverbund zur Weiterentwicklung des nationalen Gesundheitszieleprozesses, initiiert und befördert durch das Bundesministerium für Gesundheit und die Gesundheitsministerkonferenz. Auf der Website stehen die erarbeiteten Gesundheitsziele zum Download zur Verfügung. Diese Seite bietet auch eine Zusammenstellung der Gesundheitsziele bzw. prioritären Handlungsfelder in den Bundesländern. | |
Der Kooperationsverbund Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten | Der Verbund wurde 2003 von der BZgA initiiert und besteht derzeit aus 53 Partnern aus Krankenkassen, Bundesvereinigung und Landesvereinigungen für Gesundheit, Ärzteverbänden, Deutschem Städtetag, Wohlfahrtsverbänden, Bundesagentur für Arbeit u.a. Ziel dieses Verbundes ist es, erfolgreiche Ansätze bekannt zu machen, Akteure zu vernetzen und gemeinsam koordinierte Problemlösungsstrategien zu entwickeln. |
Netzwerke auf kommunaler Ebene | |
Lokale Agenda 21 | Lokale Agenda ist ein kommunales Handlungskonzept, das sich am 1992 verabschiedeten Programm der Vereinten Nationen für entwicklungs- und umweltpolitische Nachhaltigkeit orientiert. Das Informationsportal der gemeinnützigen Aachener Stiftung verweist unter dem Link „Deutsche Politik“ auf die Informationsportale der Bundesländer zur Umsetzung der Lokalen Agenda 21. |
www.greifswald.de | Auf der Seite des Gesundheitsamts Greifswald wird der kommunale Gesundheitszielprozess der Stadt vorgestellt. |
Das Nationale Zentrum frühe Hilfen wird im Rahmen des Aktionsprogramms des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend „Frühe Hilfen für Eltern und Kinder und soziale Frühwarnsysteme“ in gemeinsamer Trägerschaft von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und dem Deutschen Jugendinstitut (DJI) betrieben. | Die Website des Nationalen Zentrums bietet zahlreiche Fachinformationen für Multiplikator/-innen, eine umfangreiche Linksammlung mit Kontaktadressen zu Einrichtungen und Hinweisen auf Informationsdienste, z.B. für die Beratung von Eltern. |
Website des Kooperationsverbunds Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten | Die Datenbank des Kooperationsverbunds stellt zahlreiche Gesundheitsförderungsprojekte bei sozial benachteiligten Eltern und Familien vor. |
Datenbank zum Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt | Die Datenbank enthält ausgewählte Quartiersprojekte, die zur Verbesserung der Lebensverhältnisse in benachteiligten Quartieren beitragen. Sie stellt auch Projekte für Familien vor. |
Dieses Portal der BZgA bietet unabhängige Informationen und Materialien zum Thema Entwicklung und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen für Eltern und Fachkräfte. | |
www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/ gesundheitsfoerderung-bei-kindern-undjugendlichen | Die Datenbank des Kooperationsverbunds stellt zahlreiche Gesundheitsförderungsprojekte für Kinder, Jugendliche und deren Familien vor. |
Das Verbundprojekt TransKigs zeigt, wie aus pädagogischer Sicht die Übergänge zwischen Kita und Schule gestaltet werden können. Am Projekt beteiligt sind bisher Berlin, Brandenburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Auf der Internetseite werden verschiedene Materialien wie Dokumentationen, Handreichungen und Handbücher zur Verfügung gestellt. |
www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/ gesundheitsfoerderung-beiarbeitslosen | Die Website des Kooperationsverbunds Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten liefert zahlreiche Informationen, Materialien, Praxisbeispiele und Kontakte zum Thema Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen. |
„Perspektive 50plus - Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen“ ist ein Programm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Verbesserung der Beschäftigungschancen älterer Langzeitarbeitsloser. Neben den Potenzialen der Wirtschaft und der Länder soll auch die Gestaltungskraft und Kreativität der Regionen stärker als bisher zur beruflichen Eingliederung älterer Langzeitarbeitsloser genutzt werden. Das Bundesprogramm basiert auf einem regionalen Ansatz und wird von 62 regionalen Beschäftigungspakten unterstützt. | |
Mit dem ESF-Bundesprogramm “Soziale Stadt - Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ) unterstützt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in den Programmgebieten der Sozialen Stadt gezielt Maßnahmen zur Integration von Jugendlichen und Langzeitarbeitslosen in Arbeit, zur Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf und zur Stärkung der lokalen Ökonomie. | |
Auf der Website des Deutschen Netzwerks für betriebliche Gesundheitsförderung gibt es Materialien und Links zum Thema Arbeitsmarkintegration und Gesundheitsförderung. | |
Neue Qualität der Arbeit ist eine Gemeinschaftsinitiative aus Bund, Ländern, Sozialpartnern, Sozialversicherungsträgern, Stiftungen und Unternehmen mit dem Ziel, gute Arbeitsbedingungen zu schaffen und dabei die Interessen der Beschäftigten und der Unternehmen miteinander zu verbinden. Die Seite bietet u.a. Informationen zu betrieblicher Gesundheitsförderung. | |
In Sachsen wurde in der Koalitionsvereinbarung der Landesregierung im November 2004 die Entwicklung von Gesundheitszielen politisch verankert. In Kenntnis der hohen Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern wurde dabei ein Schwerpunkt auf die Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen gelegt. | |
Das Netzwerk Gesundheitsförderung und Arbeitsmarktintegration (NGA) fördert die Vernetzung verschiedener Organisationen aus den Bereichen Gesundheit, Gesundheitsförderung sowie Arbeitsmarkt und Arbeitslosigkeit in Österreich. Das Netzwerk ist Anlaufstelle für regionale und überregionale Institutionen, die sich mit gesundheitlichen Bedürfnissen und Besonderheiten Arbeitsuchender, von Arbeitslosigkeit bedrohter bzw. unsicher beschäftigter Menschen befassen. |
www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/ gesundheitsfoerderung-bei-aelteren | Die Website des Kooperationsverbunds „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ liefert zahlreiche Informationen, Materialien, Praxisbeispiele und Kontakte zum Thema Gesundheitsförderung bei älteren Menschen. |
Die Bertelsmann Stiftung hält auf ihrer Internetseite zahlreiche Publikationen zum Thema bereit, informiert über den Demografischen Wandel und gibt Informationen für Kommunen. | |
Dieses Netzwerk ist Teil der „Gesunde Städte“-Bewegung der WHO. Ziel des Netzwerkes ist es, Gesundheitsförderung als gesellschaftspolitische Aufgabe im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Das deutsche Netzwerk ist ein Zusammenschluss von 69 Städten, Kreisen, Bezirken und Regionen, die Gesundheitsförderung und die Schaffung von gesunden Lebenswelten zum Ziel haben. | |
Die Seite bietet für alle Kommunen mit mehr als 5.000 Einwohner/innen kommunale Daten zu Altersstruktur und sozialen Aspekten, Bevölkerungsprognosen und Handlungskonzepten. | |
Eine Praxisdatenbank der Bertelsmann Stiftung, auf der Beispiele präsentiert werden, wie Kommunen mit Herausforderungen und aktuellen Themen wie demographischem Wandel, Integration etc. umgehen. | |
Das Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt hat das Ziel, die Lebensbedingungen in städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligten Stadtteilen umfassend zu verbessern. Es verfolgt dabei einen integrierten, auf fachübergreifende Kooperation angelegten Ansatz. |



