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Veranstaltungen
2010
- "Aus dem Krankenhaus entlassen - wie geht´s weiter? Entlassungsmanagement in Zeiten der Fallpauschalen" - Kooperationveranstaltung des Regionalen Knoten „Wohnungslosigkeit und Gesundheit“ und der Ärztekammer Hamburg am 10. November 2010 im Ärztehaus Hamburg.
Mit Einführung der diagnoseorientierten Fallpauschalen hat eine Verkürzung der Liegezeiten in den Krankenhäusern und einer Verlagerung von der akut stationären in ambulante medizinische und pflegerische Behandlung stattgefunden. Diagnosebezogene Fallpauschalen berücksichtigen jedoch nicht die Lebenslage sozial isolierter Menschen. Obdachlose Menschen, deren Lebenssituation besonders erschwert ist, können als „Indikatorgruppe“ fungieren, um Lücken, Risiken und Nebenwirkungen im Übergang vom stationären zum ambulanten medizinischen und pflegerischen Versorgungsbereich sichtbar zu machen.
Die 5. Veranstaltung des Regionalen Knoten und der Ärztekammer Hamburg greift die Frage des Entlassungsmanagements und die Verbesserung der sektorenübergreifenden Zusammenarbeit auf. Weitere Infos und Flyer zu der Veranstaltung folgen in Kürze.
- "Gesundheitsrisiko Erwerbslosigkeit: Über den Zusammenhang von Erwerbslosigkeit und Gesundheit - Fakten, Herausforderungen und Handlungsempfehlungen am Beispiel des Bezirks Hamburg-Mitte" am 10. September 2010 in der HAW Hamburg, Campus Berliner Tor.
Studien belegen, dass Langzeitarbeitslose besonderen gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt sind. Gesundheitliche Einschränkungen sind nicht nur häufig Ursache für Arbeitslosigkeit, sondern auch Folge.
Dieses Thema hat der Regionale Knoten aufgegriffen und Kooperationspartner in Hamburg gesucht und gefunden: Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Hamburg, der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG), dem Bezirk Hamburg-Mitte, der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und der team.arbeit.hamburg führt die HAG am 10. September 2010 die Fachtagung durch. Auf der Tagung werden die Themen Arbeitslosigkeit und Gesundheitsförderung aus mehreren Perspektiven beleuchtet, Handlungsbedarfe aufgezeigt und Interventionsansätze vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung der Vernetzung zwischen den Akteuren der Gesundheits- und Beschäftigungsförderung - modellhaft wird hier im Bezirk-Mitte gestartet
Weitere Infos und die Möglicheit zur Anmeldung finden Sie unter www.hag-gesundheit.de sowie als Flyer (PDF-Datei, 180 kB) zum Download.
- "Nachbarschaften fördern für eine gesunde Stadt" am 7. April 2010 in der HAW Hamburg, Campus Berliner Tor.
„Be part of a global movement to make cities healthier“ lautete das diesjährige Motto zum Weltgesundheitstag, der am 7. April gefeiert wurde. Damit startete eine weltweite Kampagne zur Gesundheitsförderung in Städten. In Hamburg führte die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit der HAG an diesem Tag die Fachtagung „Nachbarschaften fördern für eine gesunde Stadt“ durch.
Ohne die Mitwirkung von Bewohnerinnen und Bewohnern sind Aktivitäten zur Gesundheitsförderung und Prävention wenig erfolgversprechend. Die Förderung vom sozialen Zusammenhalt, gegenseitiger Unterstützung und Verantwortung für das soziale Umfeld sind wichtige Bausteine gesundheitsfördernder Ansätze in der Stadt und im Quartier. Wie das gelingen kann wurde in Beiträgen von vielen Fachreferenten dargestellt. Im Anschluss wurden verschiedene Akteure aus Wissenschaft, Praxis, Wirtschaft, Gesundheit und Sozialarbeit zu einer Diskussion eingeladen. Am Vormittag fand in den Stadtteilen Altona-Altstadt und Wilhelmsburg in Kooperation mit dem Zentrum für Bewegungsförderung Nord der HAG sowie Akteuren vor Ort Mitmachaktionen zu den Themen Ernährung, Alltagsbewegung und Nachbarschaft statt. Stadtteilbewohnerinnen und Bewohner waren herzlich eingeladen!
Weitere Informationen finden Sie im Flyer (PDF-Datei, 400 kB).
- "Gesundheit! - Wie Gesundheitsförderung im Stadtteil gelingen kann"
Workshopreihe für Quartiersmanager(innen) und Kooperationspartner(inne)n in den Gebieten der Integrierten Stadtteilentwicklung
18.-19. Januar 2010 und 26.-27. April 2010
Um nachhaltig die Gesundheit der Stadtteilbewohner(innen) zu fördern, sollten Aktivitäten der Gesundheitsförderung in die Strategien der Stadtteilentwicklung eingebettet bzw. an kommunale Gesamtstrategien angekoppelt sein. Hier sind neben den Gebietsmanager(inne)n und auch weitere Akteure im Sozialraum, wie z.B. das Kommunale Gesundheitsförderungsmanagement (KGFM), das Sozialraummanagement (SR), die Wohnungsbaugesellschaften, Sportvereine, Kitas, Schulen, Stadtteileinrichtungen die zentralen Kooperationspartner/innen.
Der „Regionale Knoten Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ und das „Zentrum für Bewegungsförderung Nord“ der HAG bieten in Zusammenarbeit mit der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen Düsseldorf die Workshopreihe „Gesundheitsförderung im Stadtteil“ in 2 Modulen à 2 Tagen an.
Auf Basis der Arbeitshilfe „Aktiv werden für Gesundheit - Arbeitshilfen für Prävention und Gesundheitsförderung im Stadtteil“ werden mit den Teilnehmenden folgende Themen erarbeitet und praktisch erprobt:
- Grundlagen der Gesundheitsförderung - Setting Stadtteil
- Integriertes Handlungskonzept auf Stadtteilebene
- Partizipative Qualitätsentwicklung: Bedarfs- und Interventionsplanung, Durchführung und Evaluation
- Gute Praxis: Ausgewogene Ernährung und mehr Bewegung im Stadtteil
Ein besonderer Themenschwerpunkt liegt dabei auf der Vorstellung und Anwendung unterschiedlicher Methoden der Partizipativen Qualitätsentwicklung. Dabei stehen die Handlungsfelder „Ernährung und Bewegung“ im Mittelpunkt. Im Austausch mit Guten Praxisprojekten erhalten die Teilnehmenden neben fachlichen Inputs und Vorstellung von praxisnahen Methoden auch die Möglichkeit, das Gelernte auf den eigenen Berufsalltag zu beziehen und anzuwenden.
Die Workshops wenden sich an Gebietsmanager(innen) und Kooperationspartner(innen) in den Gebieten der Integrierten Stadtteilentwicklung, Akteure aus den Bereichen Gesundheit, Stadtteil, Bewegung und Ernährung.
Teilnehmergebühr: 100 Euro (insgesamt für alle 4 Fortbildungstage inkl. Tagungsunterlagen und -getränken). Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.
Weitere Informationen bekommen Sie bei der Knotenkoordinatorin und hier im Veranstaltungsflyer (PDF-Datei, 900 kB).
2009
- "Wer früher stirbt ist länger tot….Behandlungskonzepte und Präventionsangebote für Menschen in schwierigen Lebenslagen". Kooperationsveranstaltung des Regionalen Knotens „Wohnungslosigkeit und Gesundheit“ der HAG und der Ärztekammer Hamburg am 28. Oktober 2009 im Ärztehaus Hamburg.
Die gesellschaftlichen Gruppen, die den größten Bedarf an präventiven Maßnahmen haben, werden von den Angeboten kaum erreicht. Wie können die Akteure des medizinischen Versorgungssystems gemeinsam mit Akteuren aus dem sozialen Unterstützungssystem kooperieren, um eine bessere Versorgung und Inanspruchnahme von Präventionsangeboten zu erreichen?
Brücken statt Lücken - damit an den unterschiedlichen Schnittstellen die Versorgung für Menschen in besonders schwierigen Lebenslagen verbessert wird.
Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier (PDF-Datei, 170 kB).
- "Gemeinsam handeln bewegt!" - Bewegungsförderung für Alt und Jung. Auftaktveranstaltung für das Zentrum für Bewegungsförderung Nord am 3. September 2009 im Kulturhof Dulsberg.
Mit der Veranstaltung stellte sich das Projekt „Bewegung im Norden - Zentrum für Bewegungsförderung Nord“ der Öffentlichkeit vor. Folgende Fragen standen im Mittelpunkt: Welche Ziele werden verfolgt? Welche Rolle spielt Vernetzung? Wie können sich Akteure in das Projekt einbringen? In Hamburg gibt es gute Beispiele für Bewegungsanreize, seniorengerechte Sportangebote und bewegungsfreundliche Wohnquartiere für Alt und Jung. Diese sollen im Laufe des Projektes ermittelt, gebündelt, optimiert und bekannt gemacht werden. Dieser Hamburger Fachtag diente dazu, die Vernetzung zu unterstützen. Er bot eine Plattform für das Gespräch zwischen Akteuren aus den Bereichen Bewegung, Gesundheit, Sport, Seniorenarbeit, Stadtteil und Verwaltung. Auf einem Marktplatz der Bewegung wurden die Teilnehmenden durch vielfältige Projekte und Angebote aktivieren.
Nähere Informationen hier im Flyer (PDF-Datei, 190 kB) und auf den Webseiten der HAG.
- "Gesundheitsförderung mit Familien in schwierigen Lebenslagen. Risiken und Nebenwirkungen - Potenziale und Chancen". Kooperationsveranstaltung der HAG/Regionaler Knoten und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW), Department Life Sciences / Gesundheitswissenschaften am 25. Juni 2009, Ort: HAW.
Gesundheitliche Chancen sind abhängig von der Milieuzugehörigkeit. Familien und Kinder, die in schwierigen Lebenslagen aufwachsen, können auf weniger Ressourcen zurückgreifen - Erfolg versprechende Ansätze der Prävention und Gesundheitsförderung müssen die Lebenswelt der Kinder und Familien berücksichtigen.
Auf der Tagung standen die Lebensrealitäten armer Familien und Kinder aus Hamburg im Mittelpunkt - neueste Studien beleuchten ihre Lebenssituationen aus unterschiedlichen Perspektiven:
Die Studie „Spielräume sozial benachteiligter Kinder“ spricht Kinder aus Hamburg-Jenfeld als Experten an und rückt ihre Sichtweise in den Mittelpunkt. „Gesundheit beginnt in Familie“ lautet der Titel der Studie, die u.a. in einer Hamburger Mutter-Kind-Einrichtung untersucht inwieweit eine gezielt ressourcenorientierte Praxis zu verbessertem Gesundheitsbewusstsein, Gesundheitsverhalten und Gesundheitszustand der Kinder und Jugendlichen in den Familien führt.
Damit Präventionsangebote nachhaltig erfolgreich sind, müssen sie an den Lebenswelten ansetzen - denn einseitig auf Selbstverantwortung aufbauende Kampagnen können zu Überforderung führen und den Exklusionprozess beschleunigen. Unterstützung bietet das Konzept des Diversity-Managements: dieser Ansatz ermöglicht die Wahrnehmung und Anerkennung vielfältiger Lebensrealitäten mit dem Ziel die Stärken zu stärken.
Die Tagung war eine Kooperationsveranstaltung mit dem Ziel, den Dialog zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik gemeinsam zu fördern, Ergebnisse aus neuen Untersuchungen bekannt zu machen und Anstöße für ihre Umsetzung zu geben. Nähere Informationen hier im Veranstaltungsflyer (pdf-Datei, 150 kB) und auf den Seiten der HAG.
- Workshop am 20. April 2009 "Auf dem Weg zu Good Practice: Qualitätsentwicklung in der soziallagenorientierten Gesundheitsförderung - praxisnah und partizipativ!" im Dorothee-Sölle-Haus, Hamburg-Altona.
Prävention und Gesundheitsförderung haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Was macht gute Projekte in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung und Prävention aus? Wie kann eine hohe Qualität erzielt werden? Unterstützung erfahren die Praktiker/innen derzeit durch unterschiedliche Angebote, die auf dem Workshop vorgestellt und ausprobiert wurden.
Wer Gesundheitsförderung und Prävention im Quartier anstoßen möchte, findet Anregungen und Unterstützung in den Arbeitshilfen „Aktiv werden für Gesundheit“, die auf dem Workshop vorgestellt und verteilt wurden. Ebenfalls fassen verschiedene Internetplattformen für den Bereich Gesundheitsförderung und Prävention erfolgreiche Methoden, Tipps und Strategien zusammen, die Anregungen für eigene Maßnahmen geben: Wie gelingt Qualitätsentwicklung im partizipativen Prozess? Welche Methoden haben sich in der Praxis bewährt - welche Instrumente unterstützen diesen Prozess? Unter www.partizipative-qualitaetsentwicklung.de stehen Methodenkoffer, gute Praxisbeispiele, theoretische Grundlagen sowie eine Link- und Literatursammlung den Nutzern/innen zur Verfügung. Wie können Projekte strukturiert geplant und durchgeführt werden? Wie gelingt es Qualitätskriterien während der Maßnahmenplanung systematisch zu integrieren? Quint-essenz unterstützt Praktiker/innen bei der Planung und Durchführung von Projekten mit Elementen aus dem Projekt- und Qualitätsmanagement, Instrumenten für die Planung und Umsetzung, Checklisten, Planungs- und Evaluationstabellen. Wirksamkeit und Erfolge nachweisen - wie können auch kleine Projekte diesem Anspruch gerecht werden? Unterstützung gibt www.evaluationstools.de bei der Erstellung von Fragebögen, Checklisten und Leitfäden.
Der Workshop war ein Teil der kontinuierlichen Diskussion mit Mitarbeiter/innen aus der Gesundheits-, Familien- und Sozialarbeit um die Good Practice-Kriterien in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung. Alle weiteren Informationen erhalten Sie bei der Koordinatorin des Regionalen Knotens. Der Flyer der Veranstaltung ist hier erhältlich (pdf-Datei, 100 kB).
- Gesundheitsförderung in der integrierten Stadtteilentwicklung - Hamburger Expertenforum am 12. Februar 2009: Gesundheit als Thema in der Stadtteilentwicklung stärken, das ist das Ziel der Bundesinitiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), des Kooperationsverbundes "Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten" sowie des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG). Mit Unterstützung dieser Partner und in Rahmen von "IN FORM - Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung" wurde auch in Hamburg ein Regionalforum zur Gesundheitsförderung im Stadtteil durchgeführt. In Hamburg wird derzeit ein neues Programm der "Integrierten Stadtteilentwicklung" erarbeitet - hier bilden Integration, Bildung und Beschäftigung die Hauptthemen. Ein zentrales Unterthema mit viel Entwicklungspotenzial ist die stadtteilorientierte Gesundheit(sförderung). Wie Gesundheit zukünftig als Thema in der integrierten Stadtteilentwicklung besser verankert werden kann, stand im Fokus des Expertenforums, das die Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. (HAG), die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG) und die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) am 12. Februar 2009 durchführten. Das Hamburger Expertenforum soll dazu beitragen:
- gute Praxisansätze bekannt zu machen
- Informationen über Bedarfe, Fördermöglichkeiten, Handlungsfelder, Qualität zu vermitteln
- Ansätze der Vernetzung bzw. Strukturbildung zu stärken
- Empfehlungen für eine gesundheitsförderliche Stadtteilentwicklung behördenübergreifend zu formulieren
Hier finden Sie einen Kurzbericht über das Expertenforum (pdf-Datei, 100 kB), und hier erhalten Sie die ausführliche Dokumentation (pdf-Datei, 2 MB).
2008
- Am 5. November 2008 fand in Hamburg die dritte Kooperationsveranstaltung der Ärztekammer Hamburg und des Regionalen Knotens Hamburg zum Thema "Wohnungslosigkeit und Gesundheit" der HAG im Ärztehaus statt. Der Titel dieser Veranstaltung lautete "Wohnungslose: Ganz schön krank!". In der Fachtagung ging es in einem Einführungsvortrag von Prof. Dr. Uwe Flick um "Kooperation und Verantwortung. Voraussetzungen einer zielorientierten Gesundheitsversorgung - insbesondere bei der Versorgung von vulnerablen Gruppen". Im weiteren wurden Behandlungskonzepte und Hilfsangebote für Wohnungslose in Hamburg vorgestellt und diskutiert.
Das Programm der Veranstaltung ist hier (PDF-Datei, 72 KB) verfügbar.
Vorgestellt wurde unter anderem das Angebot für Ärztinnen und Ärzte zur Hospitation in medizinischen Sprechstunden der Wohnungslosenhilfe (pdf-Datei, 402 kB).
Hier finden Sie die Dokumentation der Beiträge zu dieser Fachveranstaltung (pdf-Datei, 1,4 MB).
- Juni 2008 "Gesundheits(über)forderung statt Gesundheitsförderung? Wie gelingt lebensweltorientierte Gesundheitsförderung mit armen Familien?" Eine Kooperationsveranstaltung des Regionalen Knotens Hamburg mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW), Departement Life Sciences/ Gesundheitswissenschaften. Das gesundheitliche Chancen von der Milieuzugehörigkeit und der sozialen Lage abhängig sind, ist mittlerweile bekannt. Soziale Ausgrenzungen verstärken zudem die gesundheitlichen Ungleichheiten. Doch wer gehört zu den betroffenen Bevölkerungsgruppen und wie nehmen sie ihre Situation selber wahr? Wie können Erkenntnisse dazu als Querschnittsthema in Strukturen und Angeboten für (arme) Familien integriert werden? Ziel der Fachtagung war die gemeinsame Förderung des Dialoges zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik sowie die Bekanntmachung der Ergebnisse aus neuen Studien. Dabei wurden Anreize für ihre Umsetzung gegeben. Neben einem Bericht über die Armut in Deutschland und über die subjektive Wahrnehmung Betroffener wurden zudem Ansätze der Gesundheitsförderung sowie ein Modell zur Verbesserung der Prävention von Kinderarmut vorgestellt.
Weitere Informationen finden Sie im Flyer (PDF-Datei, 1,1 MB).
Die Dokumentation dieses Fachtages können Sie hier finden (PDF-Datei, 3,4 MB).
- April 2008 "Partizipation - eine zentrale Herausforderung in der Gesundheitsförderung mit sozial Benachteiligten - Wie erfolgreiche Zusammenarbeit und Beteiligung gelingen können!" Ein Workshop der Regionalen Knoten Hamburg und Niedersachsen in Hamburg. Personen mit geringem Einkommen, niedrigem Bildungsstatus und insgesamt ungünstigeren Lebensbedingungen haben eine geringere Lebenserwartung und sind öfter krank. Angebote der Gesundheitsförderung sollten daher genau diese Zielgruppen ansprechen - was nicht immer gelingt. Gute Praxisprojekte der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung zeichnen sich u. a. dadurch aus, dass sie die Partizipation der Zielgruppe fördern und die Zielgruppen bereits bei der Planung und der Durchführung von Maßnahmen beteiligen. Die praktische Umsetzung erweist sich jedoch als schwierig.
Wie können wir erfahren, was die Zielgruppe braucht und was sie über die Angebote denkt? Wie kann es im Rahmen von Gesundheitsförderung gelingen, die Zielgruppe an der Gestaltung der Angebote zu beteiligen?
In diesem Workshop wurden neben dem Stufenmodell der Partizipation ausgewählte handhabbare Methoden für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Projektakteuren und Zielgruppen vorgestellt. Der Workshop wurde in Kooperation mit der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG) und der Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen e.V. veranstaltet. Den Veranstaltungsflyer mit Programm gibt es hier zum Download (PDF-Datei, 105 KB).
2007
- November 2007 "Psychisch krank - und obdachlos?" Eine Veranstaltung des Regionalen Knotens Hamburg, der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG) und der Ärztekammer Hamburg
Wohnungslose Frauen und Männer leiden unter somatischen, sozialen und wirtschaftlichen Problemen - insbesondere jedoch auch unter psychiatrischen Erkrankungen. Auch wenn in Deutschland keine aktuellen Zahlen über die Prävalenz von psychischen Erkrankungen bei Wohnungslosen vorliegen, so berichten Akteure aus dem Hilfesystem über eine weite Verbreitung sowohl von Suchtmittelmissbrauch oder -abhängigkeit bei dieser Klientel, als auch von einer erschreckend wachsenden Gruppe von psychisch/psychiatrisch Erkrankten.
Die Gefahr, dass sozial isolierte Menschen aufgrund ihrer psychischen Erkrankung ihre Wohnung verlieren und obdachlos werden, ist groß. - Die Veranstaltung richtete sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem medizinischen und pflegerischen Versorgungssystem, des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, der Feuerwehr, des ambulanten Pflegebereichs und der Wohnungslosenhilfe. Fragen nach den Aufgaben, Ressourcen und Grenzen der einzelnen Sektoren und den Möglichkeiten der Zusammenarbeit wurden auf der Fachtagung diskutiert. Den Veranstaltungsflyer mit ausführlichem Programm gibt es hier zum Download (PDF-Datei, 71 KB). Die Veranstaltung hat mit über 140 Teilnehmer/inne/n stattgefunden. Der Präsident der Hamburger Ärztekammer betonte in seiner Begrüßungsansprache die Wichtigkeit des Themas.
- September 2007 "Good Practice in der Gesundheitsförderung - aber wie? Von den Erfahrungen Anderer lernen!" Ein Workshop der Regionalen Knoten Hamburg und Niedersachsen
Gesundheitsfördernde Projekte geraten in Zeiten immer knapper werdender Ressourcen und gleichzeitig ansteigender Qualitätsansprüche unter Druck, die Qualität und den Erfolg ihrer Arbeit transparent zu machen. Dafür sind einfach anzuwendende Qualitätskriterien notwendig, die sich an Umständen und Anforderungen der Praxis orientieren. Der Kooperationsverbund "Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten" hat zwölf Good Practice-Kriterien ermittelt, die verdeutlichen, was erfahrungsgemäß als gute und nachahmungswerte Praxis in der Gesundheitsförderung angesehen werden kann.
Im Workshop bestand die Möglichkeit, vier der zwölf Qualitätskriterien kennenzulernen; dazu berichteten VertreterInnen ausgewählter Good Practice-Beispiele über Stolpersteine, Erfolge und ihre Erfahrungen. Weitere Informationen zum Inhalt und Programm des Workshops sind im Veranstaltunsflyer (PDF-Datei, 122 KB) enthalten. Die Beiträge der Referentinnen und Referenten sind auf den Seiten der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung verfügbar.
- Juni 2007 "Einfach abgehängt? Armut und Gesundheit von Kindern und Familien" Eine Fachtagung der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. und des Regionalen Knotens Hamburg
Neue Untersuchungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) belegen eine Zunahme der verfestigten Armut. Zu den Hauptbetroffenen zählen bildungsferne, kinderreiche Familien und Familien mit Migrationshintergrund. Armut von Familien hat einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit von Mädchen und Jungen. Dies spiegelt sich auch in den Ergebnissen des ersten Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS) des Robert-Koch-Institutes wieder.
Auf der Veranstaltung in Hamburg wurden zunächst aktuelle Ergebnisse der KiGGS-Studie und der Armutsforschung vorgestellt; in einem Podiumsgespräch diskutierten Experten/innen aus dem Bereich Gesundheits- und Familienförderung, Politik und Journalismus über mögliche Wege aus der Armut, die Förderung der Schutzfaktoren und passgenaue Ausrichtung der Hilfsangebote an den spezifischen Lebens- und Problemlagen der Familien. Im Zuge dessen lernten die Teilnehmenden in dem Projekt-World-Café gute Praxisansätze kennen.
Die Tagung richtete sich an Mitarbeiter/innen aus dem Gesundheits-, Sozial- und Bildungsbereich und fand im Rahmen des Regionalen Knotens Hamburg „Förderung der Gesundheitschancen von sozial benachteiligten Kindern, Jugendlichen und ihren Familien“ statt.
Weitere Informationen gibt es hier im Tagungsflyer (PDF-Datei, 105 KB).
2006
- "Wohnungslos und krank?" Eine Sonderveranstaltung der Ärztekammer Hamburg in Kooperation mit der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG)
Der Gesundheitszustand von wohnungslosen Menschen zeichnet sich durch eine Vielzahl chronischer und akuter Erkrankungen aus. Im medizinischen Versorgungsbereich fallen wohnungslose Patienten/innen eher als zusätzliche Belastung auf: fehlende Compliance behindert den Heilungsprozess - fehlt den Wohnungslosen beim Arztbesuch eine gültige Chipkarte, bedeutet das für Arzthelferin oder Krankenhausverwaltung den mühseligen Prozess, Zuständigkeiten zu klären, um die Finanzierung zu sichern.
Auf der Veranstaltung "Wohnungslos und krank?" in Hamburg wurde gezeigt, wie eine stärkere Zusammenarbeit zwischen dem medizinischen Versorgungssystem und dem sozialen Hilfesystem zu einer Verbesserung der Versorgung beitragen könnte. Akteure aus der Wohnungslosen- und Suchthilfe stellten ihre Unterstützungs- und Kooperationsmöglichkeiten dar; niedergelassene Allgemeinmediziner/innen berichteten über gute Zusammenarbeit mit stationären Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe. Ausführliche Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier (PDF-Datei, 834 KB).
- "Förderung der Gesundheitschancen von sozial benachteiligten Kindern, Jugendlichen und ihren Familien"
Im Jahr 2006 fand eine Workshopreihe statt, die sich vor allem an Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus dem Bereich der Gesundheits- und Sozialarbeit sowie an Vertreter und Vertreterinnen von Praxisprojekten des Regionalen Knotens Hamburg wandte. Inhaltliche Schwerpunkte waren- "Good Practice in der Gesundheitsförderung - Erste Schritte zur Qualitätsentwicklung und Evaluation"
- "Gute Ideen - kein Geld? Fit werden für neue Partnerschaften!" und
- "Gesundheitsförderung und Prävention mit und für Familien und Kinder in Krisen: Zugangswege finden - Ressourcen fördern statt Defizite kompensieren!"
Weitere Veröffentlichungen
Im Rahmen der Arbeit des Regionalen Knotens Hamburg sind folgende Veröffentlichungen erschienen:
- Hilfe, die Herdmanns kommen ... nicht! Gesundheitsförderungen mit und für Risikofamilien. Schwerpunkt dieser Dokumentation ist das Thema Zugangswege zu sozial benachteiligten Familien im Rahmen der gesundheitsförderlichen Arbeit. Neben der Darstellung der Inhalte der gleichnamigen Fachtagung werden auch Interviews veröffentlicht, die mit Akteuren der Gesundheitsförderung des Regionalen Knotens geführt wurden. Die 66-seitige Dokumentation als PDF-Datei (460 KB) gibt es hier.
- Was uns schmeckt, bewegt uns! Förderung des Ernährungs- und Bewegungsverhaltens von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in den Settings Stadtteil, Schule und KiTa. Die Dokumentation der gleichnamigen Veranstaltung als PDF-Datei (550 KB) gibt es hier.
- Eigenverantwortung in der Mittellosigkeit?! Auswirkungen des Reformprozesses auf die gesundheitliche Lage von Wohnungslosen. Die Dokumentation enthält die Beiträge der Fachtagung des Regionalen Knotens "Wohnungslosigkeit und Gesundheit", die im November 2005 stattfand. Die PDF-Datei (674 KB) zum Download finden Sie hier.
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