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Die soziale Lage in Brandenburg


Immer häufiger sind kleine Kinder im Land Brandenburg von relativer Armut betroffen. So lebten 2004 ca. 11% der Kinder unter 7 Jahren in Haushalten, die auf Sozialhilfe angewiesen waren. Im Vergleich dazu lebten ca. 3% der brandenburgischen Gesamtbevölkerung von der Sozialhilfe. Damit war die Zahl der betroffenen Kinder im Land Brandenburg fast viermal so hoch wie die der Erwachsenen.
Seit 2005 wurde die Sozialhilfe durch die Grundsicherung für Arbeitssuchende sowie das Sozialgeld für Kinder bis zum 15. Lebensjahr abgelöst (SGB II, "Hartz IV"). Im Jahr 2006 erhielten insgesamt 67.802 Kinder Sozialleistungen nach dem SGB II. Demnach war jedes 4. Kind (25%) unter 15 Jahren von relativer Armut betroffen.
Betrachtet man soziale Lage der Kinder in Bezug auf die Gesund, ergeben sich weitere Nachteile für Kinder aus sozial schwierigen Lebenslagen in Brandenburg. So wurde 2005 bei 30% der Einschüler/innen aus Familien mit einem niedrigen Sozialstatus sog. frühförderrelevante Befunde, wie z.B. Sprach- und Sprechstörungen, Wahrnehmungs- und psychomotorische Störungen oder emotionale und soziale Störungen, festgestellt.

Die oben genannten Daten sind dem Report "Wir lassen kein Kind zurück" (PDF-Datei, 2,5 MB) des brandenburgischen Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie entnommen. Weiterführende Informationen zum Report erhalten Sie auf der Internetseite des MASGF.



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