Inhalt
Veranstaltungen und Dokumentation
2010
- Workshops "Von der Projektidee bis zur Dokumentation: systematische Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung mit «quint-essenz» (Schwerpunkt: Bewegung)" am 16. März in Bielefeld und 22. April (bereits ausgebucht) sowie 17. Mai in Düsseldorf.
An den Terminen wird für Interessenten aus Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem Projekt "Quint-essenz in Deutschland" jeweils ein einführender Workshop zum Thema: "Von der Projektidee bis zur Dokumentation: systematische Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung mit «quint-essenz» (Schwerpunkt: Bewegung)" angeboten. Referentin ist Elke Anna Eberhard, Landesvereinigung für Gesundheit Bremen. Im Workshop erhalten die Teilnehmer einen theoretisch fundierten und gleichzeitig praxisnahen Einblick ins Projekt- und Qualitätsmanagement der Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention. Sie lernen Qualitätskriterien und bewährte Instrumente für die Planung und Umsetzung von Projekten kennen und diskutieren diese gemeinsam. Nähere Informationen finden Sie hier. Vertiefende Workshops sind vorgesehen. Termine dafür werden hier rechtzeitig bekanntgegeben.
- Zweite Regionalkonferenz NRW "Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen - Wege zur praktischen Umsetzung" am 25. März 2010 in Düsseldorf
Es zeigt sich immer deutlicher: Gesundheit ist eine ganz wesentliche Komponente von Beschäftigungsfähigkeit. Motivation, Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit stehen in engem Zusammenhang mit psychischer und physischer Gesundheit. Allerdings nimmt die Gesundheitsförderung noch keinen entsprechenden Stellenwert in den Prozessen der Arbeits-förderung ein - hier stehen wir methodisch und von der Verbreitung her noch weitgehend am Anfang. Trotzdem gibt es vielversprechende, z.T. langjährig erprobte und evalu-ierte Modellansätze. Die zweite Regionalkonferenz „Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen“, die am 25. März 2010 von 10.00 - 16.15 Uhr im Hotel MutterHaus in Düsseldorf statt fand, wirft hierbei einen beson-deren Blick auf Entwicklungen in und aus Nordrhein-Westfalen. Sie hat Wege zur praktischen Umsetzung aufgezeigt und Akteure der Gesundheitsförderung und der Arbeitsförderung miteinander vernetzt. Das Thema „Arbeitslosigkeit und Gesundheit“ genießt in Nordrhein-Westfalen seit vielen Jahren eine hohe Aufmerksamkeit, die sich auch in eigenen Modellentwicklungen manifestiert. Auf der Konferenz hat Minister Karl-Josef Laumann die aktuelle Position des Landes zu diesem Thema dargestellt. Auf der Konferenz gab es wichtige inhaltliche und methodische Impulse sowie eine engagierte Diskussion auf hohem fachlichen Niveau. Neben Minister Laumann waren weitere hochrangige Experten auf der Veranstaltung.
Einen ausführlichen Flyer mit dem Programm finden Sie hier (PDF-Datei, 220 kB). Der Regionale Knoten hat zur letzten Regionalkonferenz "Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen" eine umfangreiche Dokumentation zusammengestellt. Auf die Inhalte können Sie hier extern zugreifen.
2009
- Fachtagung "Bewegung im Alter", erste Regionalkonferenz des Zentrums für Bewegungsförderung Nordrhein-Westfalen am 8. Dezember 2009 in Düsseldorf.
Regelmäßige Bewegung und körperliche Aktivität fördern die Gesundheit von Menschen in jedem Lebensalter. Sie zählen zu den bedeutendsten Einflussfaktoren auf die Lebensqualität und das Wohlbefinden. Gerade im Alter hilft gesundheitsförderliche und individuell angepasste Bewegung, die Gesundheit zu erhalten. Dennoch nutzen viele Menschen das gesundheitsförderliche Potenzial von Bewegung im Alltag noch zu selten. Vor diesem Hintergrund gewinnt das Thema Bewegungsförderung in der Theorie und Praxis der Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention zunehmende Bedeutung. Als zentrale Fachstelle in Nordrhein-Westfalen wurde deshalb das Zentrum für Bewegungsförderung als Modellprojekt eingerichtet. Ziel ist es, alltagsnahe und lebensweltbezogene Bewegungsressourcen insbesondere für ältere Menschen ab 60 zu identifizieren und nachhaltig zu stärken. Die Regionalkonferenz bot einen Überblick über die wechselseitigen Beziehungen von körperlicher Aktivität und Gesundheit. Es wurden aktuelle Erkenntnisse aus Theorie und Praxis vorgestellt und Erfahrungen aus Projekten der Bewegungsförderung ausgetauscht. Gemeinsam wurden Chancen, Herausforderungen sowie Perspektiven der alltagsnahen Bewegungsförderung für die Zielgruppe der Menschen ab 60 Jahre diskutiert. Es sollte der Frage nachgegangen werden, wie und durch welche Maßnahmen Bewegungsförderung als fester Bestandteil im Lebensalltag von Menschen verankert werden kann. Die Regionalkonferenz richtete sich an Fachleute und Interessierte zum Thema Bewegungsförderung im Alltag bei älteren Menschen. Sie vernetzte unterschiedliche Akteure miteinander, um Kooperationen anzustoßen und bewegungsförderliche Strukturen zu fördern und weiterzuentwickeln.
Das Programm und weitere Informationen finden Sie im Flyer (PDF-Datei, 390 kB). Die wichtigsten Informationen und Ergebnisse zur Tagung finden Sie hier.
- Zweite Regionalkonferenz Nordrhein-Westfalens "Gesundheitsförderung in der Sozialen Stadt" am 30. November 2009 in Bielefeld.
Es war das Anliegen der ersten Regionalkonferenz „Gesundheitsförderung in der Sozialen Stadt“, Gesundheit und Soziale Stadt stärker zu verzahnen, die Potentiale der kommunalen Prävention und Gesundheitsförderung, der Stadtteilarbeit und des Quartiersmanagements gezielt zusammenzuführen. Die zweite Regionalkonferenz greifte diesen Faden auf. Der Schwerpunkt lag diesmal noch stärker auf Diskussion und Gespräch, auf Erfahrungsaustausch und Sondierung von Kooperationsmöglichkeiten. Die Konferenz gewährte hierbei ihren Teilnehmer/innen größtmögliche Freiheiten - bei der Wahl der Gesprächsthemen und bei der Zusammensetzung der Diskussionsgruppen. Sie wurde daher in ihrem zweiten Teil als "Open Space"-Veranstaltung abgehalten - mit der Möglichkeit, Gesprächsthemen vor Ort festzulegen, eigene Arbeitsgruppen einzuberufen und nacheinander an mehreren Gruppen teilzunehmen. Im ersten Teil der Veranstaltung wurden Möglichkeiten und Erwartungen zur Gesundheitsförderung im Stadtteil durch kurze Impulse aus Sicht der kommunalen Akteure und durch Praxisbeispiele veranschaulicht und im großen Plenum diskutiert .
Weitere Informationen hier im Flyer zur Veranstaltung (PDF-Datei, 170 kB), die Dokumentation der Beiträge und Ergebnisse finden Sie hier.
- Fit for work 2009. 6. Tagung des DNBGF-Forums Arbeitsmarktintegration und Gesundheitsförderung "fit for work - Gesundheitsförderung für Arbeitslose und Menschen in unsicheren Beschäftigungsverhältnissen" am 7. Oktober 2009 beim BKK Bundesverband in Essen.
Die Finanz- und Wirtschaftskrise zeigt bereits deutliche Spuren auf dem Arbeitsmarkt. Dabei ist der Höhepunkt der Entlassungswelle noch nicht erreicht. Viele Firmen haben zunächst auf Kurzarbeit gesetzt, kommen aber bei lang andauernder Krise nicht um Entlassungen herum. Das bedeutet insbesondere für Langzeitarbeitslose und Arbeitslose mit einem niedrigen Bildungsniveau und gesundheitlichen Einschränkungen, dass sie kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben. Dass Arbeitslosigkeit die Gesundheit beeinträchtigt, ist inzwischen in vielen wissenschaftlichen Studien belegt worden. Deshalb muss Gesundheitsförderung für die Zielgruppe der arbeitslosen Menschen in diesen Zeiten ein wichtiges Thema bleiben. Gesundheitliche Beeinträchtigungen vermindern die Beschäftigungsfähigkeit und die Integrationschancen. Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, durch eine stärkere Verzahnung der Gesundheits- und Arbeitsmarktpolitik Ansätze zu finden, die Beschäftigungsfähigkeit der Betroffenen zu erhalten und zu steigern.
Mit AmigA, JobFit, BEAM oder AktivA liegen inzwischen erprobte Ansätze für die Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen vor. Die Ansätze unterscheiden sich in ihrer Ausrichtung - präventiv / rehabilitativ - und im Zugang zur Zielgruppe, z.B. über die ARGE oder den Qualifizierungsträger als Setting. Bislang erprobte Wege müssen Interessierten zugänglich gemacht und ggf. weiterentwickelt werden, damit sie künftig in der Regelversorgung überall verfügbar sind.
Prof. Rolf Rosenbrock ging der Frage nach, wie die Gesundheitsdefizite und Gesundheitsbedürfnisse von Arbeitslosen aussehen. Dr. Rolf Schmachtenberg vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales hielt einen Vortrag zum Thema "Arbeitsförderung und Gesundheitsorientierung - aktuelle Entwicklungen in der Grundsicherung für Arbeitssuchende". Weiterhin wurden Statements von kömmunalen Trägern, vom Beschäftigungspakt Perspektive 50+ und von den Krankenkassen abgegeben zu dem Thema Gesundheitsförderung und Arbeitsmarktintegration. Nachmittags wurden in drei Workshops die Themen der Statements vertieft.
Hier finden Sie den Flyer (PDF-Datei, 890 kB), die Präsentationen finden Sie auf den Seiten des DNBGF.
- Vom 26. bis 27. Mai 2009 fand die Fortbildungsveranstaltung "Apotheken, Gesundheitsförderung und Gesundheitswissenschaften/Public Health" in Düsseldorf statt. Auf der Veranstaltung wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern - aufbauend auf den historischen und aktuellen Hintergründen der Gesundheitsförderung - Erwartungen, Chancen, Hindernisse und Perspektiven für die Apotheken aus der jeweiligen Sicht von Gesundheitswissenschaftlern, Politik, Krankenkasse und durch Vertreter des Berufsstandes vermittelt. Außerdem wurden Praxisbeispiele vorgestellt, wie Apotheken dieses Konzept umsetzen und wie sie hierbei in Netzwerken und mit akademischen gesundheitswissenschaftlichen Einrichtungen zusammenarbeiten. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm (pdf-Datei, 180 kB).
- Regionalkonferenz "Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen" am 20. April 2009 in Düsseldorf. Die Regionalkonferenz bot einen kompakten Überblick über die wechselseitigen Beziehungen von Arbeitslosigkeit und Gesundheit und über erfolgversprechende Handlungsansätze für eine breite Zielgruppe. Sie stellte ausgewählte Projekte zur arbeitsmarktintegrativen Gesundheitsförderung vor.
Das Programm finden Sie hier im Veranstaltungsflyer (pdf-Datei, 1,5 MB).
Die Vortragsfolien und Videos zur Konferenz finden Sie unter http://www.loegd.nrw.de/publikationen/pub_tagungen_vortraege/tagungen/frameset.html.
2008
- Am 25. November 2008 fand die erste Regionalkonferenz Nordrhein-Westfalens „Gesundheitsförderung in der Sozialen Stadt“ im Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit NRW in Düsseldorf statt.
Die Regionalkonferenz hatte sich dem Ziel verschrieben, die Partner aus dem Bund-Länder-Programm Soziale Stadt mit den Akteuren aus dem lokalen Gesundheitsbereich zu vernetzen. Inhalte und Strukturen des jeweils anderen Feldes können so besser kennen gelernt werden, um Schnittmengen zu sondieren und um Möglichkeiten und Potenziale gemeinsamen Handelns auszuloten. Anhand von bewährten Präventionskonzepten und Methoden wurden Hilfen für die Initiierung, Umsetzung und Sicherung von gesundheitsbezogenen Maßnahmen gegeben. Die Regionalkonferenz war eine Kooperationsveranstaltung des Regionalen Knotens NRW und des Gesunde Städte-Netzwerks.
Das ausführliche Programm finden Sie hier im Veranstaltungsflyer (PDF-Datei, 2 MB).
Die Vortragsfolien und Videos zur Konferenz finden Sie unter http://www.loegd.nrw.de/publikationen/pub_tagungen_vortraege/tagungen/frameset.html
- Fit for Work 2008. Dass Arbeitslosigkeit die Gesundheit beeinträchtigt, ist inzwischen in vielen wissenschaftlichen Studien belegt worden. Deshalb bleibt Gesundheitsförderung für die Zielgruppe der arbeitslosen Menschen ein wichtiges Thema. Gesundheitliche Beeinträchtigungen vermindern die Beschäftigungsfähigkeit und die Integrationschancen. Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, durch eine stärkere Verzahnung der Gesundheits- und Arbeitsmarktpolitik Ansätze zu finden, die Beschäftigungsfähigkeit der Betroffenen zu erhalten und zu steigern. Vor diesem Hintergund veranstalteten der Regionale Knoten NRW und das DNBGF-Forum am 17. Oktober 2008 die Fachtagung Fit for Work zur "Gesundheitsförderung für arbeitslose Menschen in unsicheren Beschäftigungsverhältnissen". Im Rahmen der Tagung wurden die Erfahrungen arbeitsmarktintegrativer Gesundheitsförderung vorgestellt sowie Perspektiven diskutiert. Mehr Informationen zum Programm sind im Veranstaltungsflyer (PDF-Datei, 347 KB) enthalten. Unter http://www.dnbgf.de/index.php?id=291 finden Sie auch die Dokumentation der meisten Beiträge.
2007
- Fit for Work 2007. Am 21. August 2007 veranstaltete der Regionalen Knoten NRW in Kooperation mit dem DNBGF-Forum "Arbeitsmarktintegration und Gesundheitsförderung" eine Fachtagung zur Gesundheitsförderung bei Sozial Benachteiligten. Den dazugehörigen Flyer können Sie sich hier (PDF-Datei, 539 KB) herunterladen.
2006
- Fit for Work 2006. Die Tagung des DNBGF-Forums "Arbeitsmarktintegration und Gesundheitsförderung" wurde am 25. September 2006 in Essen und in Kooperation mit dem Regionalen Knoten zur Gesundheitsförderung bei Sozial Benachteiligten in NRW veranstaltet. Im Rahmen der Tagung wurden erste Erfahrungen arbeitsmarktintegrativer Gesundheitsförderung vorgestellt sowie Perspektiven diskutiert. Hier sind der Flyer mit dem Programm der Veranstaltung (PDF-Datei, 192 KB) sowie die ausführliche Dokumentation (PDF-Datei, 7.3 MB) verfügbar.
2005
- Fit for Work 2005. Am 6. Oktober 2005 fand beim BKK Bundesverband zusammen mit dem Regionalen Knoten NRW zur Gesundheitsförderung bei Sozial Benachteiligten in Essen eine Tagung des DNBGF-Forums "Arbeitsmarktintegration und Gesundheitsförderung" statt. Die Dokumentation finden Sie hier (PDF-Datei, 720 KB); den Flyer der Veranstaltung können Sie (PDF-Datei, 149 KB) herunterladen.
Zur allgemeinen Terminübersicht geht es hier.
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