Servicenavigation

Sprung zur Hauptnavigation

Hauptnavigation

Sprung zum Seiteninhalt

  1. Über den Verbund
    1. Hintergründe, Daten & Materialien
    2. Struktur
    3. Koordination
    4. Kooperationstreffen
  2. Wir in den Ländern
  3. Praxisdatenbank
    1. Über die Praxisdatenbank
    2. Recher­che
    3. Angebote eintragen
    4. Daten ändern
    5. Häufige Fragen
    6. Neue Angebote in der Datenbank
  4. Good Practice
    1. Was ist der Good Practice-Ansatz?
    2. Good Practice-Kriterien
    3. Good Practice-Beispiele
    4. Hintergründe und Materialien
    5. Good Practice-Werkstätten
    6. Good Practice-Glossar
  5. Kongress Armut & Gesundheit
    1. Kongressprogramm
    2. Satellitenprogramm
    3. Anmeldung
    4. Tagungsunterlagen
    5. Organisation und Kontakt
    6. Partner
  6. Service
    1. Artikel und Meldungen
    2. Online-Diskussionen
    3. Termine
    4. Wettbewerbe
    5. Links
    6. Materialien
    7. Presse
    8. News­letter
    9. RSS-Feeds

Seiteninhalt

Sprung zur Fusszeile

Gesund aufwachsen in Marzahn-Hellersdorf - Modellvorhaben Präventionskette

Hintergrund

Kinder und Jugendliche, auch in schwierigen Lebenslagen, haben ein Recht auf gute Chancen, die ihnen ein gelingendes Leben ermöglichen. Dabei stellt jede Altersphase Kinder und ihre Familien vor unterschiedliche Herausforderungen und Entwicklungsaufgaben. Insbesondere die Übergänge, wie Beginn der Elternschaft, der Eintritt in die Kita, der Übergang in die Grundschule und das Jugendalter mit Orientierung im Bezug auf die Berufs- und Lebensperspektiven, bieten sowohl Chancen als auch Risiken für den gesamten Lebensverlauf.

Neben Eltern und Familien sind alle Fachkräfte gefordert, die mit Kindern, Jugendlichen und Familien zu tun haben, ihnen ein unterstützendes und förderndes Umfeld zu bieten - und zwar von Anfang an. Kommunale Ansätze wie die Dormagener Präventionskette zeigen, dass positive Veränderungen auf allen Ebenen möglich sind: Durch (Neu-)Ausrichtung und Bündelung von bestehenden Ressourcen sowie den konsequenten Blick auf die Förderung von Kindeswohl und die Stärkung von Elternkompetenzen.

Ziel: Aufbau einer Präventionskette für Marzahn-Hellersdorf

Innerhalb der Berliner Initiative Aktionsräume plus hat Gesundheit Berlin-Brandenburg das Modellvorhaben „Gesund aufwachsen in Marzahn-Hellersdorf“ entwickelt, das mit einer Laufzeit von drei Jahren seit Mitte September 2010 in Nord-Marzahn/Nord-Hellersdorf durchgeführt wird. Gefördert wird das Vorhaben durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, sowie - im Rahmen ihrer Förderung des Regionalen Knotens Berlin - die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales als auch die Arbeitsgemeinschaft der gesetzlichen Krankenkassen und Krankenkassenverbände. Der Regionale Knoten Berlin ist maßgeblich an der Umsetzung des Modellvorhabens beteiligt. Mit seiner Expertise bietet der Regionale Knoten Berlin fachliche Orientierung und unterstützt die Qualitätsentwicklung in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung, in dem er entsprechende Qualifzierungsangebote (z.B. Good Practice-Werkstatt rund um die Geburt) und Fachaustausche organisiert und durchführt sowie den Ausbau lokaler, intersektoraler Kooperationen unterstützt und begleitet.
Ziel ist es, gemeinsam mit bezirklichen Partner/innen eine Präventionskette für gutes und gesundes Aufwachsen auf- und auszubauen. Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf bietet dafür bereits viele gute Initiativen, Strukturen, Projekte und Angebote. Ausgehend von Bestehendem und Bewährtem geht es darum,

  • aktuelle, fachliche Impulse zur Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen zu setzen
  • die Kooperation zwischen unterschiedlichen Bereichen auszubauen
  • Unterstützungsangebote für Eltern, Kinder und Jugendliche weiter zu entwickeln und
  • bisher nicht erreichte Familien tatsächlich zu erreichen und deren Kompetenzen zu stärken

Erfahrungen und Ergebnisse dieses Prozesses werden so kommuniziert und aufbereitet, dass auch andere Bezirke und Quartiere bzw. Aktionsräume plus sich an diesem gemeinsamen Lernprozess beteiligen können.

Ein zentrales Anliegen des Modellvorhabens ist es, Elternkompetenzen zu stärken. In diesem Zusammenhang werden im Aktionsraumplus gute Ansätze gelingender Arbeit mit Eltern verbreitet sowie ein genauer Blick auf tatsächliche Bedarfe und Ressourcen von Eltern in schwierigen Lebenslagen geworfen. Welche Unterstützung brauchen Eltern, deren Lebensbedingungen sich ungünstig entwickelt haben? An welchen Ressourcen kann man als Professionelle/r anknüpfen, wie sehen geeignete Zugänge und bedarfsgerechte Angebote aus? Diese Fragen sollen gemeinsam mit den bezirklichen Partner/innen im Modellvorhaben beantwortet werden. Mit Unterstützung des Modellvorhabens ist es beispielsweise gelungen, das Programm Eltern-AG im Aktionsraumplus auf den Weg zu bringen. In allen sechs Bezirksregionen des Aktionsraums kann das Angebot, dass sich ausschließlich an sozial benachteiligte Eltern richtet, mit Unterstützung des Jugendamts und der Kinder- und Jugendhilfezentren nachhaltig verankert werden.

Im Rahmen des Tandemprojekts „Vielfalt von Elternkompetenzen wahrnehmen“, das zeitgleich im Aktionsraumplus Kreuzberg-Nordost durchgeführt wird, werden die oben genannten Fragen mit türkeistämmigen und arabischsprachigen Eltern näher untersucht. Hier werden Eltern mit Migrationshintergrund zu ihren Bedarfen und Ressourcen in den unterschiedlichen Altersphasen der Kinder befragt. Die Ergebnisse werden in halbjährlichen Fachtagungen präsentiert und mit Akteur/innen und Multiplikator/innen diskutiert.

Umsetzung

Ziele, Zielgruppen und Maßnahmen werden gemeinsam mit den Mitgliedern der Steuerungsgruppe definiert. Zu dieser Steuerungsgruppe gehören neben dem Projektträger Gesundheit Berlin-Brandenburg Vertreter/innen der Verwaltung aus den Bereichen Gesundheit, Kinder- und Jugendhilfe, Bildung, Soziales, Stadtplanung sowie Vertreter/innen der Quartiersmanagements. Die Steuerungsgruppe trifft sich drei bis viermal jährlich, um den Projektfortschritt zu diskutieren. Die Lenkungsgruppe - bestehend aus Vertreterinnen des Projektträgers, der Plan- und Koordinierungsstelle Gesundheit und Soziales, des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes und des Jugendamtes beraten die Umsetzungsschritte. Einmal im Jahr findet eine Plenumsveranstaltung geben, zu der neben den Mitgliedern der Steuerungsrunde und der Lenkungsgruppe auch die Partner/innen eingeladen sind, die sich direkt an der Umsetzung des Modellvorhabens beteiligen bzw. die an einer Beteiligung interessiert sind. Für jede Altersphase, d.h. rund um die Geburt, Kinder im Kita- bzw. Grundschulalter und Jugendliche wurden jeweils bezirkliche Ansprechpartner/innen benannt, so dass alle Maßnahmen des Modellvorhabens eng an Bestehendem und am Bedarf des Aktionsraums ausgerichtet werden können.
Schwerpunkte für das Jahr 2011 sind die „Phase rund um die Geburt“ sowie „Kinder im Kita-Alter bzw. Kinder im Alter von ein bis drei Jahren“, 2012 wird die Altersphase „Jugendliche“ im Mittelpunkt stehen.

Die halbjährlich erscheinenden Newsletter mit den aktuellen Entwicklungen im Modellvorhaben finden Sie hier.

Veranstaltungen im Rahmen des Modellvorhabens

Hier finden Sie alle Materialien zu den Veranstaltungen im Rahmen des Modellvorhabens:

Kontakt

Carola Gold (Geschäftsführerin und Projektleitung)
Andrea Möllmann (Projektkoordinatorin)
Gesundheit Berlin-Brandenburg, Friedrichstraße 231, 10969 Berlin
Tel: 44 31 90-60 / -67
Fax: 44 31 90 63
gold@gesundheitberlin.de
moellmann@gesundheitberlin.de

Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Träger

      

Förderer

      

Neuestes Good Practice-Beispiel

„Gesund sind wir stark!“ in Berlin Kreuzberg
Das Projekt „Gesund sind wir stark!“ will dazu beitragen, die hohe Zahl von Kin­dern mit Übergewicht…

… weitere Good Practice-Beispiele aus Berlin

Fusszeile

Sprung zum Seitenbeginn

Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.