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Überarbeiteter "Leitfaden Prävention" des GKV-Spitzenverbandes erschienen (07.09.2010)
Der GKV-Spitzenverband hat seinen „Leitfaden Prävention“ überarbeitet. Ziel des GKV-Spitzenverbandes ist es, bei der Förderung präventiver Angebote in Zukunft konkreter und verbindlicher zu werden. So wurden Ausschlusskriterien für die Förderung von präventiven Maßnahmen genauer definiert und deren inhaltlichen und methodischen Anforderungen präzisiert.
Neuer Elternratgeber zur Gesundheitsförderung von Kindern erschienen (03.09.2010)
Wie viel Freiraum braucht mein Kind, um sich gesund zu entwickeln? Hätte ich in diesem oder jenem Moment nicht anders reagieren sollen? Schaffe ich es, meine Tochter, meinen Sohn auf einem guten, gesunden Weg ins Leben zu führen? Was kann ich dafür tun? Der neue Elternratgeber „Starke Kinder“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt Eltern Tipps und Hilfestellungen für das gesunde Aufwachsen ihrer Kinder.
BZgA und Mercedes-Benz starten Pilotprojekt zur Gesundheitsförderung von Auszubildenden (31.08.2010)
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) startet im Rahmen ihrer Initiative „GUT DRAUF“ eine Kooperation mit dem Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland (MBVD). Nachdem die BZgA mit ihrem Projekt „GUT DRAUF“ bisher in Schulen, Freizeiteinrichtungen und auf Jugendreisen aktiv war, wird nun der Betrieb als Setting der Gesundheitsförderung aufgegriffen.
Neue Publikation: Schwangerschaftsberatung und frühe Hilfen - eine Standortbestimmung (25.08.2010)
Wie können sich Schwangerschaftsberatungen am besten in Netzwerke Früher Hilfen einbringen? Orientierungshilfen bei der fachlichen Standortbestimmung bietet eine neue Publikation mit dem Titel "Die Bedeutung der Schwangerschaftsberatung im Kontext Früher Hilfen". Herausgeber ist das Nationale Zentrum Früher Hilfen (NZFH) in Kooperation mit den Trägern der Schwangerschaftsberatungsstellen in der Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege (BAGFW).
Gewerkschaftsbund stellt fest: Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen noch unzureichend (17.08.2010)
Laut einer Studie des Deutschen Gewerkschaftbundes (DGB) sind Arbeitslose je nach Altersgruppe rund doppelt so häufig krank wie Erwerbstätige. Grundlage für die Berechnungen ist die Krankenstandsquote basierend auf dem Mikrozensus.
vdek-Zukunftspreis 2010: Demografische Entwicklung als gesellschaftliche Herausforderung (12.08.2010)
Durch die älter werdende Bevölkerung wird sich der medizinische Versorgungsbedarf stark verändern. Die Ersatzkassen setzen sich deshalb dafür ein, dass altersgerechte Versorgungskonzepte und -angebote entwickelt und erforscht werden und loben erstmals einen vdek-Gesundheitspreis aus. Bewerben können sich auch Projekte aus dem Bereich soziallagenbezogene Gesundheitsförderung. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2010.
Armutsgefährdung in deutschen Großstädten überdurchschnittlich (06.08.2010)
Im Jahr 2008 war rund jeder vierte in Leipzig lebende Mensch armutsgefährdet (27 Prozent). Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) traf dies auch auf mehr als jede fünfte Einwohnerin oder jeden fünften Einwohner von Hannover (22 Prozent), Bremen (22 Prozent), Dresden (22 Prozent) und Dortmund (21 Prozent) zu. Dagegen war nur jede zehnte Münchnerin oder jeder zehnte Münchner von Armut bedroht (10 Prozent). Diese Ergebnisse beruhen auf einer Auswertung des Mikrozensus für die 15 Großstädte Deutschlands mit einer Bevölkerung von mehr als 500 000 Personen.
Erster Kinder- und Jugendreport zur UN-Berichterstattung über die Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland (29.07.2010)
Vielen Kindern und Jugendlichen geht es ihren eigenen Angaben nach gut. Aus ihrer Perspektive werden ihre Rechte im Großen und Ganzen gewahrt. Doch sie sehen auch erhebliches Verbesserungspotenzial. Im ersten Kinder- und Jugendreport zur UN-Berichterstattung bemängeln Kinder und Jugendliche, dass sie zu wenig gehört und dass zu viele Entscheidungen, die unmittelbaren Einfluss auf sie haben, ohne sie getroffen werden.
Fehlzeitenreport 2010: Arbeitnehmer ausländischer Herkunft stärker belastet (28.07.2010)
Zwar stellen immer mehr Unternehmen in Deutschland gezielt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausländischer Herkunft ein, doch sind diese Beschäftigten im Vergleich zu ihren Kollegen deutscher Herkunft stärker belastet. Menschen mit Migrationshintergrund seien größeren körperlichen Belastungen ausgesetzt, fühlten sich weniger von Vorgesetzten unterstützt und nicht integriert, heißt es im Fehlzeiten-Report 2010, den das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) zusammen mit der Universität Bielefeld herausgibt und der im Juli veröffentlicht wurde.
"Leitbegriffe der Gesundheitsförderung" jetzt online zugänglich (20.07.2010)
Das von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) herausgegebene Glossar „Leitbegriffe der Gesundheitsförderung" ist nun online zugänglich. Das Glossar enthält über 90 Begriffe aus dem Bereich Gesundheitsförderung und bietet so einen systematischen Überblick über Konzepte und Begrifflichkeiten in der Gesundheitsförderung. Zahlreiche Expertinnen und Experten haben an der Erstellung des Glossars mitgewirkt.
Qualität in der Gesundheits- und Bewegungsförderung / Zentrum für Bewegungsförderung Nordrhein-Westfalen stellt neues Internetmodul vor (07.07.2010)
Für Akteure und Wissenschaft ist es oft nicht einfach, den Begriff „Qualität“ für die Gesundheits- und Bewegungsförderung zu definieren. Der Einstieg in das Qualitätsmanagement scheint oft hürdenreich zu sein: Zu aufwändig sind die komplexen Managementsysteme, zu unübersichtlich die Angebote. Ein neues Internetmodul des Zentrums für Bewegungsförderung Nordrhein-Westfalen erleichtert nun den Einstieg in das komplexe Thema „Qualität in der Gesundheits- und Bewegungsförderung“ und bietet einen Einblick in das Qualitätsmanagement.
Dokumentation des Kongresses "Armut und Gesundheit" auf CD-ROM erschienen (02.07.2010)
Rund 2000 Interessierte nahmen im Dezember 2009 am 15. Kongress „Armut und Gesundheit“ teil. Zwei Tage lang diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik, Ärzteschaft, Krankenkassen, Selbsthilfe, Wohlfahrtsverbänden, Praxis und Wissenschaft unter dem Motto „Gesundheit für alle - Ethik im Spannungsfeld“. Nun ist die Dokumentation des Kongresses als CD-ROM erschienen.
Broschüre Pflege ist Pflege - auch über Grenzen? erschienen (22.06.2010)
Unter dem Titel „Pflege ist Pflege - auch über Grenzen?“ ist eine Broschüre mit Lehr- und Lernmaterialien für die Kranken- und Altenpflege zum Thema älter werdende Migrantinnen und Migranten erschienen. Herausgeber ist die Arbeiterwohlfahrt Bezirk Westliches Westfalen e.V.
Deutscher Präventionspreis 2010 verliehen (15.06.2010)
400 Schulen haben sich in diesem Jahr um den Deutschen Präventionspreis beworben. Heute sind sechs von ihnen in Berlin mit dem Preis ausgezeichnet worden. Zu den Preisträgern gehören die Nordstadtschule Pforzheim (Baden-Württemberg), die niedersächsische Theodor-Heuss-Schule in Rotenburg (Wümme), die Regionale Schule Marnitz (Mecklenburg-Vorpommern), die Georg Christoph Lichtenberg Gesamtschule in Göttingen (Niedersachsen), die Herman-Nohl-Schule in Berlin und die Fritz-Winter-Gesamtschule im nordrhein-westfälischen Ahlen.
Programm "BodyGuard" des Internationalen Bundes als Good Practice ausgezeichnet (11.06.2010)
Das Programm BodyGuard des Internationalen Bundes (IB) wendet sich an benachteiligte und beeinträchtigte Jugendliche und wird bundesweit vor allem in berufsbildenden Einrichtungen des Internationalen Bundes umgesetzt.Heute erhält BodyGuard als erstes Programm bundesweit die Auszeichnung „Good Practice Programm“ vom Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“. Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), wird dem Internationalen Bund die Auszeichnung in Darmstadt überreichen.
2. World Vision Kinderstudie: Die Kluft zwischen arm und reich wird größer (03.06.2010)
Die nun erschienene 2. World Vision Kinderstudie zeigt, dass die große Mehrheit der Kinder in Deutschland mit ihren Lebensverhältnissen in Familie, Freizeit, Freundeskreis und Schule zufrieden ist und sich wohl fühlt. Aber es gibt auch einige Kinder, die für ihr Leben schon in sehr jungen Jahren keine Perspektive mehr sehen und sich in ihren Rechten beschnitten fühlen.
Migration und Gesundheit im Fokus des Deutschen Ethikrates (27.05.2010)
Die zweite Jahrestagung des Deutschen Ethikrates am 20. Mai 2010 in Berlin widmete sich dem Thema „Migration und Gesundheit. Kulturelle Vielfalt als Herausforderung für die medizinische Versorgung“. Die Referentinnen und Referenten der Tagung beschäftigten sich aus dem Blickwinkel verschiedener Disziplinen mit interkulturellen Aspekten der gesundheitlichen Versorgung und gaben Einblicke in medizinische Handlungsfelder.
Praxis der Gesundheitsförderung im Überblick: über 2000 Projekte in der Datenbank (20.05.2010)
Die bundesweite Praxisdatenbank „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ wächst! Mehr als 2.000 Angebote aus Prävention und Gesundheitsförderung sind derzeit eingetragen. Mit Hilfe einer praktischen Recherchemaske können Sie sich die Angebote zum Beispiel nach Ziel- und Altersgruppen, Lebenswelten oder verschiedensten Themen anzeigen lassen. Auf diese Weise bietet die Datenbank einen umfassenden Überblick über die Praxis der soziallagenbezogene Gesundheitsförderung.
Männergesundheit - Frauengesundheit / BKK Innovationspreis Gesundheit 2010 ausgeschrieben (12.05.2010)
Der BKK Innovationspreis steht in diesem Jahr unter dem Motto „Männergesundheit - Frauengesundheit“. Dahinter steht die Frage, wie Lösungsansätze für eine gleichwertige und geschlechterspezifische Gesundheitsversorgung aussehen können. Der Wettbewerb richtet sich an immatrikulierte Studierende und Absolventen aller Universitäten und (Fach-) Hochschulen in Deutschland.
Projektaufruf: Modellstädte gesucht für Aktionsfonds "Jugend bewegt Stadt" (12.05.2010)
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat unter dem Titel "Jugend bewegt Stadt" Aktionsfonds ausgelobt. Damit soll erprobt werden, wie Jugendlichen die Möglichkeit gegeben werden kann, ihren Stadtraum selbstständig zu gestalten.
Jeder siebte Deutsche ist von Armut bedroht (07.05.2010)
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Armen in Deutschland in den letzten Jahren ungewöhnlich schnell gestiegen. Demnach sind rund 15 Prozent der Bürger armutsgefährdet - und damit mehr als in anderen, ökonomisch mit Deutschland vergleichbaren Ländern Europas. So betrug die Armutsquote etwa in den Niederlanden elf, in Österreich und Schweden zwölf und in Frankreich 13 Prozent.
Studie über psychische Belastungen in der Arbeitswelt und bei Arbeitslosigkeit (30.04.2010)
Deutsche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind immer häufiger wegen psychischer Erkrankungen arbeitsunfähig. Knapp elf Prozent aller Fehltage gingen 2008 darauf zurück. Seit 1990 haben sich diese Krankschreibungen fast verdoppelt. Psychische Erkrankungen verursachen überdurchschnittlich lange Fehlzeiten in den Betrieben. Das sind Ergebnisse einer Studie der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), die die Gesundheitsreporte der gesetzlichen Krankenkassen ausgewertet hat. Der BPtK zufolge leiden vor allem aber Arbeitslose an psychischen Erkrankungen.
Sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche stärken - Ausschreibung der "Ich-kann-was!"-Initiative (23.04.2010)
Die „Ich-kann-was!“- Initiative der Deutschen Telekom ruft auch in diesem Jahr bundesweit Projekte und Einrichutngen der offenen Kinder- und Jugendarbeit dazu auf, sich um eine Förderung ihrer Arbeit zu bewerben. Bewerbungsschluss für die bundesweite Ausschreibung ist der 31. Mai 2010.
Urteil: Kindergeld darf auf Hartz IV-Bezüge angerechnet werden (23.04.2010)
Nach einer jüngst veröffentlichten Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes ist die Anrechnung des Kindergeldes auf die Hartz-IV-Bezüge von Kindern und Jugendlichen verfassungsgemäß. Dem Beschluss nach sicherten die Hartz-IV-Leistungen das Existenzminimum der Kinder. Das Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum sei bei der vollständigen Verrechnung des Kindergelds nicht verletzt.
"Eine Zukunftsaufgabe der Kommunen" - Dokumentation der Regionalkonferenz zum Thema Gesundheitsförderung bei Älteren erschienen (16.04.2010)
Die Dokumentation der Regionalkonferenz „Eine Zukunftsaufgabe der Kommunen“ am 15. Oktober 2009, organisiert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und Gesundheit Berlin-Brandenburg, ist erschienen. Ziel der Tagung war es, die gesundheitsförderlichen Bedarfe und Bedürfnisse älterer Menschen darzustellen, Beispiele guter Praxis zu präsentieren und die Rolle der Kommunen in der Prävention zu erörtern.
Neue Seite zur Gesundheitsförderung bei sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen online (01.04.2010)
Das sichere und gesunde Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen unter schwierigen sozialen Bedingungen ist eines der zentralen Themen des Kooperationsverbundes „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“. Das Portal www.gesundheitliche-chancengleichheit.de des Kooperationsverbundes verfügt nun über einen eigenen Bereich zum Thema. Hier finden Sie beispielsweise eine ausführliche Dokumentation des Expertenworkshops "Sichere Übergänge, gesund Aufwachsen" am 18. Februar 2010 in Berlin inklusive eines Dokumentationsvideos sowie Materialien, eine umfangreiche Literaturliste und weitere nützliche Informationen.
"Was hält die Gesellschaft zusammen?" - AWO veröffentlicht Sozialbericht (31.03.2010)
Zu seinem 90. Jubiläum hat der AWO Bundesverband seinen aktuellen Sozialbericht „Was hält die Gesellschaft zusammen? Zur Zukunft der sozialen Arbeit in Deutschland“ veröffentlicht. Bei der Präsentation des Berichts sagte der AWO-Bundesvorsitzende Rainer Brückers: „Wir reden immer vom deutschen Sozialstaat, von Chancengleichheit und einer solidarischen Gesellschaft, die niemanden ausgrenzt und zurücklässt - aber werden wir diesem Anspruch auch gerecht?“ Dieser Frage geht der Sozialbericht insbesondere in den Bereichen Bildung und Erziehung, Arbeitsmarkt, Migration, Behindertenhilfe und Psychiatrie sowie Altenhilfe nach.
Broschüre über Gute Beispiele für sozial-integrative Projekte: Modellvorhaben der Sozialen Stadt (23.03.2010)
Seit 2006 bietet das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) die Möglichkeit an, innerhalb des Programms Soziale Stadt auch Projekte und Maßnahmen im nicht-baulichen, sozial-integrativen Bereich zu fördern. Dieser Ansatz findet in der Praxis starke Resonanz. Mittlerweile werden fast 600 Modellvorhaben in mehr als 300 Programmgebieten gefördert. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen vor allem in den Bereichen Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern, Gesundheit, Beteiligung, Schule und Bildung, nachbarschaftliches Zusammenleben und andere soziale Aktivitäten.
Leitfaden zur Gesundheitsförderung in Kindertagesstätten "Gesunde Kita für alle!" erschienen (15.03.2010)
Die Frage, ob Menschen krank werden oder gesund bleiben, entscheidet sich vor allem dort, wo sie wohnen, spielen, lernen oder arbeiten. Die Lebenswelt Kindertagesstätte (Kita) kann schon früh das gesunde Aufwachsen von Mädchen und Jungen beeinflussen und hat dabei eine wichtige Funktion. Der nun erschienene Handlungsleitfaden „Gesunde Kita für alle!“ zeigt, wie Gesundheitsförderung in Kindertagesstätten funktionieren kann und wie sie in den Kita-Alltag integriert werden kann. Herausgeber des Leitfadens ist die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.
Teilnehmerschulen für das Finale des Deutschen Präventionspreises 2010 nominiert (12.03.2010)
13 von über 400 Teilnehmerschulen aus ganz Deutschland sind im Rahmen des Deutschen Präventionspreises für das Finale am 15. Juni 2010 in Berlin nominiert worden. Bis zum 11. Januar 2010 konnten sich Schulen für den Preis unter dem Motto „Gesund aufwachsen - Ganzheitliche Gesundheitsförderung von Heranwachsenden in der Sekundarstufe I“ bewerben. In den kommenden Wochen werden die nominierten Schulen von Mitgliedern der Jury besucht, um die endgültigen Preisträger zu ermitteln. Auslober des Deutschen Präventionspreises sind das Bundesministerium für Gesundheit, die Manfred Lautenschläger Stiftung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Prävention und Gesundheitsförderung gemeinsam weiter entwickeln / Der 3. gemeinsame Präventionskongresses in Hannover (05.03.2010)
„Die Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, an der eben aber auch alle mitwirken müssen“, sagte Daniel Bahr, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesgesundheitsministerium (BMG), in seiner Eröffnungsrede zum 3. gemeinsamen Präventionskongress am 22. Februar 2010 in Hannover. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Prävention und Gesundheitsförderung gemeinsam weiter entwickeln“, organisiert wurde sie vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) und der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG).
Europäisches Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung - 40 Projekte werden gefördert (04.03.2010)
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat 40 Projekte ausgewählt, die im Rahmen des Europäischen Jahres gegen Armut und Soziale Ausgrenzung (EJ 2010) in diesem Jahr über Mittel der EU-Kommission und des Bundes gefördert werden. Das BMAS ist in Deutschland mit der Durchführung des EJ 2010 beauftragt (siehe dazu Aktuelle Meldungen vom 08. Januar 2010 und vom 14. August 2009).
15. Kongress Armut und Gesundheit - Clemens Sedmaks Rede als Audio-Datei online verfügbar (23.02.2010)
„Gesundheit für alle - Ethik im Spannungsfeld“ - Unter diesem Motto stand der 15. Kongress Armut und Gesundheit am 4. und 5. Dezember 2009 im Rathaus Schöneberg in Berlin (siehe dazu den Kongress-Bereich auf dieser Homepage). Eröffnet wurde der Kongress von Clemens Sedmak vom King`s College London und Leiter des Zentrums für Ethik und Armutsforschung der Universität Salzburg. Seine beeindruckende Rede können Interessierte sich als Audio-Datei auf dieser Homepage anhören oder sie herunterladen. Ein PDF ist ebenfalls verfügbar.
DIW: Armutsrisiko steigt vor allem bei Kindern und jungen Erwachsenen (19.02.2010)
Rund 14 Prozent der Bevölkerung in Deutschland lebten im Jahr 2008 unter der Armutsschwelle - das ist rund ein Drittel mehr als noch vor zehn Jahren. Zu dieser Einschätzung kommt eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Von Armut betroffen sind demnach 11,5 Millionen Menschen, darunter vor allem Kinder und junge Erwachsene. Unter den 19- bis 25-Jährigen lebte 2008 knapp ein Viertel unterhalb der Armutsschwelle, so die DIW-Studie. Nach einer Definition der EU-Kommission gilt als armutsgefährdet, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens seines Landes zur Verfügung hat.
Bundesverfassungsgericht: Hartz IV-Leistungssätze sind mit dem Grundgesetz nicht vereinbar (09.02.2010)
Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem heutigen Urteil die derzeit geltenden Hartz-IV-Leistungssätze als unvereinbar mit dem Grundgesetz erklärt. Das Gericht rügte die Art der Berechnung der Leistungssätze als intransparent und hat den Gesetzgeber aufgefordert, bis zum 1. Januar 2011 eine neue Regelung zu finden, die alte bleibt bis dahin in Kraft.
Bundeswettbewerb Aidsprävention ausgelobt (03.02.2010)
Der in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgelobte Bundeswettbewerb Aidsprävention steht unter dem Motto "Neue Wege sehen, neue Wege gehen". Zur Teilnahme aufgerufen sind Projekte, die mit ihrer Arbeit bisher nicht gut erreichte Zielgruppen ansprechen, z.B. Menschen in schwierigen Lebenslagen, MSM Teilzielgruppen, Freier, Prostituierte, Reisende oder Menschen mit Migrationshintergrund.
Nationales Gesundheitsziel "Gesund aufwachsen" für Kinder und Jugendliche aktualisiert (29.01.2010)
Das erstmals im Jahr 2003 formulierte nationale Gesundheitsziel für Kinder und Jugendliche in Deutschland, „Gesund aufwachsen“, ist im Rahmen des Forums gesundheitsziele.de aktualisiert worden. Das Zielkonzept umfasst zehn Oberziele, die auf die gesundheitsgerechte Entwicklung der drei Lebenswelten Familie und deren Umfeld, Kindertagesstätten und Schulen ausgerichtet sind. Die Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit wird als eine wesentliche Querschnittsanforderung benannt.
GKV stellt Präventionsbericht 2009 vor (22.01.2010)
Dem aktuellen Präventionsbericht der gesetzlichen Krankenversicherung zufolge wurden 2008 rund neun Millionen Menschen durch präventive und gesundheitsfördernde Maßnahmen der Krankenkassen erreicht. Dem Bericht nach gaben die Krankenkassen für Primärprävention (individuelle und kollektive Angebote) und Gesundheitsförderung in Betrieben im Jahr 2008 insgesamt knapp 340 Millionen Euro aus - 40 Millionen Euro mehr als im Jahr 2007. Mit durchschnittlich 4,83 Euro je Versichertem sei der gesetzlich vorgesehene Ausgaben-Richtwert von 2,78 Euro deutlich übertroffen worden, so der Bericht.
Paritätischer Wohlfahrtsverband fordert Anti-Armuts-Agenda (13.01.2010)
Zum Auftakt des Europäischen Jahres gegen Armut und Ausgrenzung (siehe dazu auch Aktuelle Meldung vom 08. Januar 2010) hat der Paritätische Wohlfahrtsverband die Bundesregierung aufgefordert, ein Gesamtkonzept zur nachhaltigen Armutsbekämpfung vorzulegen. Angesichts der dramatisch gewachsenen Kinderarmut und der auch 2010 anhaltenden Wirtschafts- und Finanzkrise sei es Zeit für Taten statt Symbolpolitik.
Europäisches Jahr 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung (08.01.2010)
Die Europäische Kommission hat 2010 zum Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung ausgerufen (EJ 2010). Damit will die Kommission das öffentliche Bewusstsein für die Risiken von Armut und sozialer Ausgrenzung stärken und die Wahrnehmung für ihre vielfältigen Ursachen und Auswirkungen schärfen. Es soll Vorurteilen und Diskriminierungen gegenüber Menschen begegnet werden, die von Armutsrisiken und Ausgrenzung betroffen sind.