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Zusatzinformationen

Titelbild von Heft 1 "Gesunde Lebenswelten schaffen" (sehr klein) Titelbild von Heft 2 "Probleme erkennen - Lösungen finden" (sehr klein) Titelbild von Heft 3 "Das Projekt entwicklen" (sehr klein) Titelbild von Heft 4 "Präventiv handeln: Ernährung - Bewegung - Stressbewältigung" (sehr klein) Titelbild von Heft 5 "Erfahrungen nutzen - Qualität stärken"

Bildmarke mit den Schriftzug "Ihre Meinung ist uns wichtig! Geben Sie uns hier Ihre Rückmeldung zu den Arbeitshilfen."

Teil 1: Druckversion als PDF und Zusatzdokumente

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Teil 2: Druckversion als PDF und Zusatzdokumente

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Teil 3: Druckversion als PDF und Zusatzdokumente

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Hinweis:

Die Onlineversion der Arbeitshilfen wird laufend aktualisiert. Sollten Sie in der Druckfassung stehende Internetverweise nicht mehr aufrufen können, werden Sie hier die aktuellen Verweise finden. Dankbar sind wir Ihnen für Korrekturhinweise.

Inhalt

Aktiv werden für Gesundheit - Arbeitshilfen

Teil 1 "Gesunde Lebenswelten schaffen" Teil 2 "Probleme erkennen" Teil 3 "Ein Projekt entwickeln" Teil 4 "Präventiv handeln" Teil 5 "Erfahrungen nutzen" Teil 6 "Ergänzungen"

Zum guten Gelingen

Wir freuen uns, Ihnen die Arbeitshilfen „Aktiv werden für Gesundheit - Arbeitshilfen für Prävention und Gesundheitsförderung im Quartier“ zur Verfügung stellen zu können.

Dank der Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit werden zahlreiche Beispiele, Ideen und Konzepte dargestellt, die Gesundheit in den Stadtteilen stark machen. Die Arbeitshilfen sind ein Beitrag zu „IN FORM - Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ mit dem Ziel, Partner zusammenzuführen und das Engagement für gesunde Lebenswelten zu stärken.

Gesundheitsförderung in den Quartieren braucht viele Unterstützerinnen und Unterstützer!

Menschen, die in Stadtteilen „mit besonderem Entwicklungsbedarf“ leben, sind meist besonderen gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt. Wie dennoch unter schwierigen Bedingungen erfolgreich Prävention gestaltet werden kann, zeigen diese Arbeitshilfen. Sie stellen wirksame Maßnahmen vor und geben Hinweise und Tipps für die Umsetzung und hilfreiche Kooperationen. Vieles davon ist im Rahmen des bundesweiten Kooperationsverbundes „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ entwickelt worden. Auf Initiative und mit Unterstützung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bringt dieser Zusammenschluss Partner aus zurzeit 52 Organisationen, darunter Bundes- und Landesvereinigungen für Gesundheit, Krankenkassen, Ärzteverbände, Deutscher Städtetag und Wohlfahrtsverbände zusammen.

Die Regionalen Knoten bilden die Vernetzungsstruktur des Kooperationsverbundes in den Bundesländern. Sie sind damit auch wichtige Anlaufstellen für die Unterstützung von Gesundheitsförderung in den Quartieren des Bund-Länder-Programms Soziale Stadt. Nutzen Sie diese Kontaktstellen und bringen Sie sich gerne mit Ihren Erfahrungen und Aktivitäten ein!

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich auch darüber hinaus mit Ihren Erfahrungen und Anregungen in die Arbeit des Kooperationsverbundes "Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten" einbringen möchten. Wir haben großes Interesse zu erfahren, wie Sie die Arbeitshilfen in Ihrer Arbeit nutzen, sowie an Informationen über Ihre Arbeit und Ihre weiteren Hinweise.

Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“
Geschäftsstelle: Gesundheit Berlin-Brandenburg, Friedrichstraße 231, 10969 Berlin
Telefon: 030 / 44 31 90 60
E-Mail: arbeitshilfen@gesundheitliche-chancengleichheit.de
www.gesundheitliche-chancengleichheit.de


Bild von Ulla Schmidt, Bundesministerin für Gesundheit

Grußwort

Gesundheit ist eine Voraussetzung für das Wohlbefinden aller Menschen und ein Schlüssel zur sozialen Teilhabe.

Die Gesundheit gerade der Menschen zu stärken, die in schwierigen und belastenden Lebensverhältnissen leben, ist unser gemeinsames Ziel. Dazu muss Gesundheitsförderung in den Stadtteil und in die Gemeinde getragen werden. Hier bieten sich gute Möglichkeiten, die Gesundheitschancen der Menschen unmittelbar positiv zu beeinflussen.

Das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ und seine Partnerprogramme verbessern die Wohn- und Lebensbedingungen durch städtebauliche und arbeitsmarktbezogene Maßnahmen. Unsere gesundheitspolitische Initiative ergänzt diesen Ansatz.

Bürgerinnen und Bürger werden im Stadtteil über Gesundheitsrisiken aufgeklärt, damit sie ihre Lebensbedingungen vor Ort und ihre eigenen Verhaltensweisen gesundheitsförderlich gestalten können.

IN FORM, Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung, bietet hierfür den Rahmen. Mit IN FORM sollen Menschen in ihrem Alltag erreicht werden: dort wo sie wohnen, spielen, lernen und arbeiten. Hier sollen die Voraussetzungen für gesunde Lebensstile, ausgewogene Ernährung und ausreichende Bewegung geschaffen werden.

Mit der Toolbox „Aktiv werden für Gesundheit - Arbeitshilfen für Prävention und Gesundheitsförderung im Quartier“ werden den Aktiven vor Ort konkrete Unterstützung und Antworten auf Fragen zur gesundheitsfördernden Arbeit im Quartier gegeben. Vorbildliche Beispiele geben Anregungen und zeigen Wege auf, wie Schwierigkeiten bei der Projektplanung und -durchführung überwunden werden können. Bezogen auf die Themen Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung werden Möglichkeiten aufgezeigt, die Gesundheitskompetenzen zu stärken und an den Rahmenbedingungen vor Ort zu arbeiten.

Die Beispiele zeigen zudem Standards und Möglichkeiten der Qualitätssicherung gesundheitsfördernder Arbeit auf. Ich wünsche allen beim Einsatz der Toolbox viel Erfolg, damit sozialraumorientierte Gesundheitsförderung dauerhaft kommunales Handeln bestimmt.

Ulla Schmidt
Bundesministerin für Gesundheit a.D.
(im Januar 2008)


Bild von Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Lebenswerte Städte und gesunde Wohnbedingungen für alle Generationen, für Familien mit Kindern, für Jugendliche und ältere Menschen - das ist unser gemeinsames Ziel. Um Kindern und Jugendlichen ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen, müssen wir ihr unmittelbares Lebensumfeld stärken. Wir müssen in den Quartieren für ein soziales Miteinander eintreten, für Bildung und Beschäftigung sorgen und Möglichkeiten für Aktivitäten im Alltag eröffnen. Und wir müssen dafür Sorge tragen, dass die Menschen in unseren Städten auch im Alter noch selbstbestimmt wohnen können.

Gerade sozial und wirtschaftlich benachteiligte Stadtquartiere benötigen unsere Unterstützung, um diese Ziele zu erreichen. Zwischen Armut und Gesundheit besteht ein eindeutiger Zusammenhang - das wird durch die Ergebnisse des bundesweiten Kinder- und Jugendgesundheitssurveys erneut bestätigt. Daran müssen wir etwas ändern. Der Gesundheitszustand unserer Kinder darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Armut und sozialer Ausgrenzung zu begegnen, ist daher eine ganz entscheidende Zukunftsausgabe, und das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ liefert dafür einen wichtigen Ansatz.

Die Verzahnung von Stadtteilentwicklung und Gesundheit ist ein junges Handlungsfeld. Wie sie in der Praxis gelingen kann, zeigt die vorliegende Arbeitshilfe. Sie stellt Strategien und Aktionsfelder für Prävention und Gesundheitsförderung in Gebieten der Sozialen Stadt vor und regt durch vielfältige Praxisbeispiele zur Nachahmung an. Eine soziale und gesunde Stadtentwicklung braucht das Engagement aller Beteiligten. Wir werden auf Bundesebene diesen Weg weiter gehen und hoffen, dass sich viele mit uns engagieren!

Wolfgang Tiefensee
Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung a.D.
(im Januar 2008)